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Artikel vom Donnerstag, 24. September 2015

VW-Dieselskandal: Der Diesel-Motor wird nicht sterben, aber teurer

VW-Dieselskandal: Der Diesel-Motor wird nicht sterben, aber teurer

Nachdem aufgeflogen ist, dass VW bei Abgasprüfungen in den USA eine manipulative Software verwendet hat, um bei den Tests besser abzuschneiden, stehen Dieselmotoren im Kreuzfeuer der Kritik. Helmut Becker, Chef des Instituts für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation in München (IWK), erwartet nach "Dieselgate", dass die Hersteller mehr investiern müssen und deshalb teurer werden.

McDonald's bietet Burger mit Bio-Fleisch an - In Österreich nicht

McDonald's bietet Burger mit Bio-Fleisch an - In Österreich nicht

Die Fastfood-Kette McDonald's bietet in Deutschland ab Oktober Burger mit Bio-Rindfleisch an. Kunden könnten den "McB" zunächst in einer Testphase vom 1. Oktober bis zum 18. November testen, erklärte der Konzern am Donnerstag in München. Das Fleisch für den Burger stamme von Bio-Höfen in Deutschland und Österreich. In den heimischen Restaurants wird es den Bio-Burger trotzdem nicht geben, sagte eine Sprecherin zur APA.

VW-Dieselgate: Die wichtigsten Fragen zum Abgas-Skandal

Der Diesel-Skandal bei Volkswagen hat nicht nur Sorgen um das Image des Gütesiegels "Made in Germany" in der Exportnation Deutschland geschürt. Vor allem Autofahrer sind vor den Kopf gestoßen. Viele fragen sich, ob auch ihr Wagen gleich welcher Marke mehr Schadstoffe ausstößt als gedacht.

Elektronikgroßhändler HB Austria ist pleite

Der Unterhaltungselektronik-Großhändler HB Austria, ehemals Vertriebspartner von Samsung, Toshiba, Philips und Loewe, ist insolvent: Die Schulden belaufen sich laut KSV1870 auf rund 19,4 Millionen Euro. 149 Gläubiger - darunter 60 Dienstnehmer - sind betroffen. Das Unternehmen soll saniert werden.

Wäre ein unabhängiges Katalonien wirtschaftlich überlebensfähig?

Am Sonntag finden in Katalonien "plebiszitäre" Regionalwahlen statt. Fünf Millionen stimmberechtigte Katalanen sind aufgerufen, indirekt über die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien zu entscheiden.

OMV-Chef Seele rechnet langfristig mit Ölpreis-Tief

OMV-Chef Seele rechnet langfristig mit Ölpreis-Tief

Der Vorstandsvorsitzende der OMV, Rainer Seele, hat bei der "1. Industrie-Konferenz" der Industriellenvereinigung (IV) den Ölpreis als "leider nicht sehr erfreulich" bezeichnet. Die Branche müsse sich drauf einstellen, dass es kurzfristig nicht zu einer Erholung kommen werde. Daher werde es zu weiteren Kürzungen im Kostenbereich und bei Investitionen kommen, so Seele am Donnerstag in Wien.

Airbnb macht Hoteliers das Leben schwer

Airbnb macht Hoteliers das Leben schwer

Der heimische Tourismus jubelt zwar über Nächtigungsrekorde, die Umsätze können da aber nicht mithalten. "Wir haben leider auch ein weinendes Auge. Die Umsätze wachsen nicht in diesem Ausmaß. Die Wertschöpfung bei jedem Gast ist viel geringer geworden", sagte ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer. Zu schaffen macht den Hoteliers die Privatzimmervermittlung wie etwa bei Airbnb.

Geldwäsche: Strengere Vorschriften für Betriebe kommen

Österreich muss spätestens 2017 die neue EU-Geldwäsche-Richtlinie umsetzen. Firmen müssen dann jede Transaktion ab 7.500 Euro deklarieren. Für exponierte Personen gilt eine strengere Sorgfaltspflicht. Die Strafen für Verstöße steigen.

Versteckte Gebühren bei "Gratis Jugendkonten"

Banken bewerben Jugendkonten gerne als gratis. Genau genommen sind Jugendkonten aber nicht immer ganz gratis. Ein AK Test für Jugendkonten bei 14 Banken zeigt: Die Banken verlangen zwar keine laufenden Kontoführungsgebühren. Aber: Zusatzspesen können zu teuren Kostenfallen werden.

Studie: DO & CO, Rosenbauer und KTM mit stärkster Performance

Die drei an der Wiener Börse notierenden Unternehmen sind laut Studie des Wiener Beratungsunternehmens Contrast die österreichischen Top-Unternehmen in der Betrachtung der vergangenen drei Jahre. Untersucht wurden Eigenkapitalrentabilität, Shareholder-Return und Wachstum der börsennotierten Unternehmen. Hirsch Servo und HTI sind am Ende der Rangliste.

VW-Dieselskandal: Neuanfang mit Kostendrücker Herbert Diess

VW-Dieselskandal: Neuanfang mit Kostendrücker Herbert Diess

Herbert Diess gehört zu den Automanagern, für die es eine klare Priorität gibt: Effizienz. Der erst im Juli als VW-Markenchef zu Volkswagen gewechselte frühere BMW-Vorstand hat den Ruf eines knallharten Kostendrückers. Sparprogramme setzt er notfalls gegen den Widerstand von Betriebsräten durch. Zulieferer fürchteten den früheren BMW-Einkaufschef als harten Verhandler.

Nutella-Hersteller Ferrero will China erobern

Nutella-Hersteller Ferrero will China erobern

Nach dem Tod des italienischen Schokoladenkönigs Michele Ferrero im Februar will der italienische Süßwarenkonzern Ferrero noch internationaler werden. Der Konzern hat in Hangzhou unweit von Shanghai sein erstes Produktionswerk in China eingeweht. Weltweit zählt Ferrero jetzt 21 Produktionsanlagen.

VW-Skandal: Die Top-Kandidaten für die Winterkorn-Nachfolge

Den Machtkampf mit Firmenpatriarch Ferdinand Piech hatte VW-Chef Martin Winterkorn überstanden - doch für den Betrug mit Diesel-Abgaswerten übernahm er jetzt die Verantwortung und trat zurück. Insidern zufolge sind Porsche-Chef Matthias Müller, VW-Markenchef Herbert Diess und Audi-Chef Rupert Stadler als Nachfolger in der engeren Wahl.

Boeing sicherte sich milliardenschwere Aufträge aus China

Boeing sicherte sich milliardenschwere Aufträge aus China

Boeing hat milliardenschwere Großaufträge aus China erhalten. Der US-Konzern werde 300 Flugzeuge in das asiatische Land liefern, teilte der Airbus-Rivale am Mittwoch während eines Besuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping im Boeing-Werk in Everett mit. Der Wert des Auftrags beträgt nach Listenpreis 38 Milliarden Dollar (34,07 Mrd. Euro).

Umfrage: Deutsche Wirtschaft sieht Zuzug von Flüchtlingen positiv

Umfrage: Deutsche Wirtschaft sieht Zuzug von Flüchtlingen positiv

Die deutsche Wirtschaft sieht den vermehrten Zuzug von Flüchtlingen überwiegend positiv. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete am Donnerstag unter Berufung auf eine Umfrage der Personalberatung LAB & Company unter 349 Spitzenkräften, mehr als 60 Prozent der befragten Manager glaubten, dass ihr Unternehmen von einer besseren oder schnelleren Integration der Flüchtlinge profitieren werde.

Dieselgate: Auch in Europa Autos mit manipulierten Motoren

Das Abgas-Desaster bei Volkswagen wird immer größer: Nun wurde bekannt, dass auch Dieselmotoren von Fahrzeugen in Europa von den Manipulationen betroffen sind. VW entlässt drei Top-Manager. In den USA wurden bereits mehrere Dutzend Sammelklagen in sieben US-Bundesstaaten eingebracht. Ob und wie viele Fahrzeuge in Österreich betroffen sind, steht noch nicht fest.