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Artikel vom Mittwoch, 23. September 2015

VW-Abgas-Skandal: Winterkorn tritt zurück

Die Trickserei bei den Abgaswerten erschüttert den VW-Konzern. VW-Chef Martin Winterkorn zieht heute die Konsequenzen und tritt zurück. Eine Entscheidung über einen Nachfolger wird es frühestens am Freitag geben. Inzwischen wurde bekannt, dass die deutsche Regierung bereits seit einem Jahr von erhöhten Abgas-Werten bei Diesel-Fahrzeugen wusste. VW stellt Strafanzeige und wird einen Sonderausschuss zur Klärung einrichten.

Reisekonzern TUI machte im Sommer gute Geschäfte

Frankfurt, 23. Sep (Reuters) - Europas größter Reisekonzern TUI war in der umsatzstarken Sommersaison so gut wie ausgebucht. In der Hauptreisezeit habe TUI 96 Prozent seines Urlaubsangebots verkauft, teilte der in Hannover ansässige Konzern am Mittwoch mit. Die Geschäfte seien robust gewesen, sagte Co-Chef Peter Long. Im Vergleich zum Vorjahr legten die Buchungen um ein Prozent und die Verkaufspreise im Schnitt um zwei Prozent zu. Auch der Auftakt für die Wintersaison sei gelungen, da die Reisepreise vier Prozent über dem Vorjahr lägen.

Pleite bei Anlagenmonteur FMT: 544 Jobs wackeln

Pleite bei Anlagenmonteur FMT: 544 Jobs wackeln

Der Welser Anlagenmonteur Ferro Montage Technik (FMT) hat offiziell Insolvenz angemeldet. Vier Gesellschaften von FMT sind Pleite, 544 Mitarbeitern müssen nun um ihre Jobs bangen. Gemessen an der Zahl der Dienstnehmer handelt sich um die bisher größte Pleite des heurigen Jahres. 800 Gläubiger sind betroffen.

Draghi will EZB-Geldspritzen derzeit nicht ausweiten

Brüssel, 23. Sep (Reuters) - EZB-Chef Mario Draghi hat einer raschen Ausweitung der Geldspritzen der Europäischen Zentralbank eine Absage erteilt. Die EZB brauche zur Bewertung der Lage noch mehr Zeit, sagte Draghi am Mittwoch vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europa-Parlaments. Das nachlassende Wachstum in den Schwellenländern, der stärkere Euro und der Ölpreisverfall trübten zwar den Ausblick. Doch es sei noch zu früh, um beurteilen zu können, ob diese Faktoren dauerhafte Folgewirkungen auslösten. "Wir werden deshalb alle relevanten Informationen genau beobachten und ihre Auswirkungen für die Aussichten auf Preisstabilität im Auge behalten", betonte Draghi.

Stressfaktor Medizin: Wie Ärzte Energie tanken

Der Beruf Arzt gilt allgemein noch als Traumjob. In der Öffentlichkeit wird dabei jedoch oft nur bedacht, dass Ärzte überdurchschnittlich gut verdienen. Übersehen wird dabei meistens der enorme Stress, unter dem viele Mediziner stehen. Eine enorme Verantwortung, die ständige Sorge um die Patienten und mitunter 48 Stunden lange Dienste gehören zum Alltag im Berufsleben. Vier Ärzte erzählen, wie sie Ausgleich finden.

Franken-Aufwertung eine "Vollbremsung für die Schweizer Wirtschaft"

Schweizer Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann: "Die Schweizer Wirtschaft hat nach der Abkehr von der Euro-Anbindung im Januar eine Vollbremsung hingelegt."

Nowotny: Ausweitung der EZB-Anleihenkäufe "vorsichtig" abwägen

Nowotny: Ausweitung der EZB-Anleihenkäufe "vorsichtig" abwägen

Für EZB-Rat und OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny sollte die Europäische Zentralbank eine Ausweitung des Wertpapier-Kaufprogramms in nächster Zeit "vorsichtig" abwägen. Ob eine weitere Lockerung der Geldpolitik nötig sei, "müsse einer gründlicheren Überprüfung unterzogen werden", sagte Nowotny in einem Interview mit Bloomberg-TV am Mittwoch in Wien.

Vor dem IPO punktet HelloFresh mit Wachstum

Im Oktober möchte das Berliner Start-up HelloFresh an die Börse gehen. Nach dem Einstieg eines britischen Fondsanbieters wird der Kochgehilfe mit 2,6 Milliarden Euro bewertet, die Erlöse stiegen im ersten Halbjahr um 408 Prozent.

Jobsuche: Jeder Dritte greift zum Smartphone

Karriere per Smartphone: Jeder dritte Arbeitnehmer aus Österreich nutzt das Handy auch zur Jobsuche. Besonders im Wettbewerb um junge, innovative Mitarbeiter sollten Unternehmen daher unbedingt die mobile Optimierung ihrer Jobinserate berücksichtigen.

Kaffeekonsum in Österreich 2014 ungebrochen hoch

Kaffeekonsum in Österreich 2014 ungebrochen hoch

Die Österreicher trinken überdurchschnittlich viel Kaffee - mit einem Verbrauch von 8,3 Kilogramm pro Kopf lagen sie 2014 erneut weit über dem europäischen Durchschnitt von 4,9 Kilogramm. Mehr Kaffee konsumierten nur die Finnen (12,1 Kilogramm) und die Norweger (9,1 Kilogramm), wie der Österreichische Kaffee- und Tee-Verband heute, Mittwoch, mitteilte. Kapselkaffee läuft Filterkaffee den Rang ab.

Malaysien macht die China-Schwäche und die hohen Schulden stark zu schaffen.

Welche Schwellenländer dem Abgrund näher rücken

China und Russland sind in Turbulenzen – und reißen andere mit ins Verderben. Welche Emerging Markets am stärksten vom Abwärtssog betroffen sind und welche herabgestuft wurden.

Total kürzt wegen Ölpreisverfalls Investitionen

Total kürzt wegen Ölpreisverfalls Investitionen

Der französische Ölkonzern Total schnallt den Gürtel aufgrund des Ölpreisverfalls noch enger. Das Unternehmen senkte am Mittwoch seine Produktionsziele und kündigte bei einem Investorentag in London an, die Investitionen für neue Projekte weiter zu kürzen. Damit will der Konzern seine Dividendenversprechen ohne neue Schulden erfüllen.

Insolvenzstatistik: Weniger Firmenpleiten, mehr Privatkonkurse

Auch im dritten Quartal geht die Zahl der Unternehmensinsolvenzen weiter zurück. Die Talsohle scheint laut KSV1870 zwar durchschritten, es drohe wegen der schwächelnden Konjunktur aber auch keine Insolvenzwelle. Im Gegensatz dazu steigt die Zahl der Privatkonkurse.

Lindt gewinnt Goldbären-Streit beim Bundesgerichtshof

Der deutsche Bundesgerichtshof hat zugunsten von Lindt entschieden: Die Markenrechte des Gummibärchenherstellers Haribo werden durch den Schweizer Schokoladehersteller nicht verletzt.

Deutsche Wirtschaft mit Auftrags- und Mitarbeiterplus

Deutsche Wirtschaft mit Auftrags- und Mitarbeiterplus

Der deutsche Wirtschaftsmotor brummt kräftig: Die Aufträge legten so kräftig zu wie seit fast zwei Jahren nicht mehr.

Pensionsschock: Mieter bangen um ihre Wohnungen

Vier von zehn Mietern befürchten, dass ihre Pensionen nicht ausreichen werden, um sich die Mieten leisten zu können, die sie in ihrem aktiven Berufsleben zahlen. Besonders groß ist die Sorge, die eigene Wohnung zu verlieren, in den Großstädten.

Börsencrash in China bremste Börsengänge weltweit

Börsencrash in China bremste Börsengänge weltweit

Nach einer Studie des Beratungsunternehmens EY ist die Zahl der Börsengänge im dritten Quartal um 31 Prozent auf 192 gesunken. Das Emissionsvolumen ist massiv eingebrochen. In China gingen nur mehr 26 Unternehmen an die Börse. Die Börsenstimmung in Österreich ist ebenso trüb.

Etappensieg für Facebook-Kläger Schrems vor EuGH

Etappensieg für Facebook-Kläger Schrems vor EuGH

Niederlage für Facebook vor dem EuGH: Das Abkommen für die Übermittlung von Daten an die USA ist laut Generalanwalt ungültig. Damit hat der österreichische Jurist und Kläger gegen Facebook einen wichtigen Etappensieg errungen.

Deutsche RAG-Stiftung steigt mit 11% bei Constantia Flexibles ein

Deutsche RAG-Stiftung steigt mit 11% bei Constantia Flexibles ein

Die deutsche RAG-Stiftung steigt beim heimischen Verpackungskonzern Constantia Flexibles ein. Maxburg Capital Partners (MCP) kauft dem französischen Mehrheitseigentümer Wendel für 100 Mio. Euro 11 Prozent der Constantia-Anteile ab. Die RAG-Stiftung ist als Ankerinvestor an MCP beteiligt, teilte Wendel am Dienstagabend mit.

Schiffsfonds - Nun auch Urteil gegen Erste Bank

Schiffsfonds - Nun auch Urteil gegen Erste Bank

Mit geschlossenen Fonds, die meist in Schiffe oder Immobilien in den Niederlanden investierten, haben zahlreiche österreichische Banken vor Gericht zu kämpfen. Zigtausende Privatanleger haben damit viel Geld verloren. Einige haben ihre Bank geklagt, weil sie sich nicht über die hohen Risiken der Anlage aufgeklärt fühlen. Nun gibt es ein erstes Urteil gegen die Erste Bank. Nicht rechtskräftig.

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