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Artikel vom Donnerstag, 18. Juni 2015

Hannes Ametsreiter wird Chef von Vodafone Deutschland

Der CEO der Telekom Austria wird vorzeitig aus der Telekom Austria ausscheiden. Zwei Angebote für den langjährigen Telekom-Manager galten zuletzt als fix. Hannes Ametsreiter wird nun zum 1. Oktober Chef von Vodafone Deutschland.

TTIP - Studie: Mehrheit der KMU wird zu den Verlierern zählen

TTIP - Studie: Mehrheit der KMU wird zu den Verlierern zählen

Entgegen den Behauptungen von TTIP-Befürwortern wie der EU-Kommission oder auch der Wirtschaftskammer (WKÖ) und Industriellenvereinigung (IV) wird die Mehrheit der Klein- und Mittelbetriebe (KMU) zu den Verlierern des Handelsabkommens zählen, so das Ergebnis einer Analyse des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac. Zudem exportieren weniger als ein Prozent der KMU überhaupt in die USA.

Griechenland: Eurogruppe zwischen Hoffen und Bangen

Deutlich länger als erwartet dürfte die Diskussion bei der Eurogruppe um die sich zuspitzende Schuldenlage Griechenlands werden. Zunächst war der Streit zwischen Athen und den anderen Ländern der Währungsunion als erster Tagesordnungspunkt angesetzt, Donnerstagnachmittag wurde er bei Beginn der Tagung in Luxemburg auf den letzten Tagesordnungspunkt verschoben. IWF-Chefin Christine Lagarde will Griechenland keine Schonfrist geben.

Griechenland - IWF-Chefin Lagarde lehnt Gnadenfrist für Athen ab

Griechenland - IWF-Chefin Lagarde lehnt Gnadenfrist für Athen ab

Griechenland muss seine Schulden beim Internationalen Währungsfonds (IWF) pünktlich zum Monatsende begleichen. "Die Zahlung von Griechenland ist am 30. Juni fällig. Es gibt keine Gnadenfrist von einem oder zwei Monaten", sagte die IWF-Chefin Christine Lagarde am Donnerstag in Luxemburg, wo die Euro-Finanzminister über Griechenland berieten.

Gute Datenschutz-Noten für Apple und Yahoo - WhatsApp fiel durch

Gute Datenschutz-Noten für Apple und Yahoo - WhatsApp fiel durch

Der Kurznachrichtendienst WhatsApp versagt nach Einschätzung von amerikanischen Aktivisten beim Datenschutz fast vollständig. Vom hohen Schutzniveau bei Apple, Adobe, Yahoo und Diensten wie Wordpress oder der Wikipedia ist die Facebook-Tochter jedenfalls weit entfernt.

Buffett wird zum größten Heinz-Aktionär vor Fusion mit Kraft

Buffett wird zum größten Heinz-Aktionär vor Fusion mit Kraft

Beim US-Ketchup-Hersteller Heinz ist vor der Fusion mit dem Rivalen Kraft US-Starinvestor Warren Buffett zum größten Aktionär aufgerückt. Für knapp eine halbe Million Dollar (443.300 Euro) kaufte Buffett über seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway am Donnerstag ein zusätzliches Paket von 5,4 Prozent. Dadurch stieg der Anteil des 84-Jährigen an dem US-Konzern auf 52,5 Prozent.

TTIP: Steirisches Kürbiskernöl ​bald "Made in USA"?

Steirisches Kürbiskernöl, Marchfeldspargel und Wachauer Marille: Diese Produkte dürfen nur aus bestimmten Regionen kommen, sie sind durch EU-Gütezeichen geschützt. Die TTIP-Verhandlungen zielen auf einen verstärkten Schutz der geografischen Bezeichnungen. Ob auch alle geschützten Produkte in das Abkommen aufgenommen werden, steht noch nicht fest.

Hypo-Ausschuss- VfGH mit Grundsatzurteil: Schwärzungen nicht erlaubt

Hypo-Ausschuss- VfGH mit Grundsatzurteil: Schwärzungen nicht erlaubt

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat eine Grundsatzentscheidung zu den umstrittenen Aktenschwärzungen im Hypo-U-Ausschuss getroffen: Die Akten sind ungeschwärzt vorzulegen, sagte VfGH-Präsident Gerhart Holzinger am Donnerstag vor Journalisten.

OMV will bei Gazprom-Pipeline "Nord Stream" einsteigen

OMV will bei Gazprom-Pipeline "Nord Stream" einsteigen

Die OMV will sich am Bau von zwei weiteren Strängen der Ostsee-Gaspipeline "Nord Stream" beteiligen, die russisches Erdgas nach Deutschland transportiert. Eine entsprechende Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) hat OMV-Vorstand Manfred Leitner heute, Donnerstag, in St. Petersburg mit Gazprom-Chef Alexej Miller unterzeichnet.

Fed-Chefin Yellen stimmt Märkte auf sanfte Zinswende in USA ein

Die Fed sucht eine Route aus dem Zinstal, bei der niemand schwindelig werden muss. Fed-Chefin Janet Yellen meint, dass trotz der akuten Dollar-Stärke höhere Zinsen den Aufschwung in den USA nicht abwürgen würden - im Gegenteil. Sie will die Wirtschaft dank einer behutsamen und zugleich flexiblen Geldpolitik noch lange stimulieren.

Deutsche Autohersteller pokern um Nokia-Kartendienst "Here"

BMW, Daimler und Audi wollen sich mit einem Milliarden-Angebot an eines der letzten Filetstücke des ehemaligen Handy-Weltmarktführers Nokia einverleiben: Den Kartendienst "Here".

EU-Kommission steigt bei deutscher Pkw-Maut auf die Bremse

Die EU-Kommission leitet wegen der Pkw-Maut gegen Deutschland ein Verfahren ein. Die Maut soll gegen das europäische Recht verstoßen. Der deutsche Verkehrsminister Dobrindt lenkt nun ein und will die Einführung der Maut bis zur Entscheidung der EU verschieben.

Erdöl-Produzent Wintershall verkauft Beteiligungen in Norwegen

Erdöl-Produzent Wintershall verkauft Beteiligungen in Norwegen

Der größte deutsche Erdöl- und Erdgas-Produzent Wintershall stößt seine Beteiligungen an vier nicht selbst betriebenen Förderfeldern vor der norwegischen Küste ab. Damit würden Investitionen verringert, sagte Wintershall-Vorstand Martin Bachmann am Donnerstag. Die Beteiligungen an den Öl- und Gasfeldern des Kasseler Unternehmens übernimmt die norwegische Tellus Petroleum AS.

EZB sieht positive Effekte ihrer ultralockeren Geldpolitik

EZB sieht positive Effekte ihrer ultralockeren Geldpolitik

Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht sich mit ihrer ultralockeren Geldpolitik auf Kurs. Die Wertpapier-Kaufprogramme würden gut voranschreiten und zeigten positive Wirkung, hieß es im jüngsten Wirtschaftsbericht 04/2015 der Währungshüter, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Oö. Spritzgussanlagenbauer Engel erstmals mit über einer Mrd. Umsatz

Oö. Spritzgussanlagenbauer Engel erstmals mit über einer Mrd. Umsatz

Der Spritzgussanlagenbauer Engel mit Hauptsitz in Schwertberg im Bezirk Perg in Oberösterreich hat im abgelaufenen Geschäftsjahr beim Umsatz um 14 Prozent auf erstmals mehr als eine Milliarde Euro zugelegt. Laut Medienberichten vom Donnerstag werden 35 Mio. Euro in einen Ausbau investiert.

Kleineres Handgepäck: IATA macht einen Rückzieher

Kleineres Handgepäck: IATA macht einen Rückzieher

Der Weltluftfahrtverband IATA hat seine umstrittene Initiative für kleineres Handgepäck schon nach gut einer Woche wieder gestoppt. Vor allem wegen starker Vorbehalte in Nordamerika werde der Vorstoß vorerst nicht weiterverfolgt und neu bewertet, teilte der Verband in Genf mit.

Griechenland - Merkel: Lösung noch immer möglich

Griechenland - Merkel: Lösung noch immer möglich

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält eine Lösung für die Schuldenkrise Griechenlands noch immer für möglich. "Es bleibt dabei, die Bemühungen Deutschlands sind darauf gerichtet, dass Griechenland in der Eurozone bleibt", sagte Merkel am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Deutschen Bundestag.

Finanzloch: Heta fehlen 7 Milliarden Euro

Finanzloch: Heta fehlen 7 Milliarden Euro

Der Heta, Abbaueinheit der Hypo Alpe Adria, hat 2014 7,9 Milliarden Euro Verlust gemacht. Damit fehlen ihr nun sieben Milliarden Euro: Ihre Vermögenswerte sind auf 9,6 Milliarden Euro geschrumpft während die Verbindlichkeiten 16,6 Milliarden Euro ausmachen. Das Finanzministerium beeilte sich am Abend zu versichern, dass Steuerzahler dafür nicht zur Kasse gebeten werden. Damit müssen die Gläubiger für die Lücke aufkommen.

MPC-Fonds - Erneut Urteile gegen ARAG: Versicherer muss Klagen zahlen

MPC-Fonds - Erneut Urteile gegen ARAG: Versicherer muss Klagen zahlen

Der Rechtsschutzversicherer ARAG hat in Sachen geschlossene Fonds des deutschen Emissionshauses MPC erneut eine Niederlage vor Gericht erlitten. Das Wiener Oberlandesgericht (OLG) stellte gleich zweimal fest, dass die ARAG MPC-Klagen decken muss. Im Mai hatte der OGH entschieden, dass die ARAG einem Kunden eine Klage gegen seine Bank, bei der er MPC-Fonds gekauft hatte, zahlen muss.

Samwer verteidigt Dauer-Verluste bei Rocket-Startups

Samwer verteidigt Dauer-Verluste bei Rocket-Startups

Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer sieht die Beteiligungen seiner Startup-Fabrik trotz anhaltender Verluste auf Kurs. "Das ist einfach eine notwendige Bedingung im Internet-Markt, dass man zunächst eine kritische Masse erreicht", sagte Samwer der Deutschen Presse-Agentur.

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