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Artikel vom Montag, 15. Juni 2015

Showdown mit Griechenland: Es geht um mehr als den Euro

Der Showdown mit Griechenland macht die Regierungen der anderen EU-Staaten nicht nur wegen des Euros nervös. Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, hat gerade noch einmal davor gewarnt, leichtfertig über einen "Grexit", also einen Ausstieg Griechenlands aus der Euro-Zone zu debattieren. Denn niemand könne die gesamten Folgen eines Staatsbankrotts in Athen abschätzen - die gingen über die reinen finanzpolitischen und wirtschaftlichen Aspekte hinaus.

Griechenland: EZB hält den Geldhahn weiter offen

Die EZB will die Geldspritzen an griechische Banken vorerst fortsetzen, so lange diese solvent sind und über ausreichend Sicherheiten verfügen.

Deutsche Landesbanken verklagen Heta auf 218 Mio. Euro

Deutsche Landesbanken verklagen Heta auf 218 Mio. Euro

Die vier öffentlich-rechtlichen Banken Berlin Hyp, Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), HSH Nordbank und NordLB haben am Landgericht Frankfurt die Hypo-Abbaueinheit Heta auf die Auszahlung von insgesamt 218 Mio. Euro verklagt. Das berichtet das "Handelsblatt" im Voraus und beruft sich dabei auf einen Sprecher der NordLB. Die Klage sei am 5. Juni eingereicht worden

Häuser-Käufe zogen in Wien und Burgenland am kräftigsten an

Häuser-Käufe zogen in Wien und Burgenland am kräftigsten an

In Wien und im Burgenland zogen die Häuser-Käufe im vergangenen Jahr am deutlichsten an. Im Burgenland wurden 669 Einfamilienhäuser verkauft, um 26 Prozent mehr als 2013. In der Bundeshauptstadt wurden von Jänner bis Dezember 402 Häuser verbüchert, ein Plus von 20 Prozent gegenüber 2013, erhob das Immobilienmaklernetzwerk Remax.

EZB setzt Anleihen-Kaufprogramm mit großen Schritten fort

EZB setzt Anleihen-Kaufprogramm mit großen Schritten fort

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzt die Einkaufstour an den Märkten mit ihrem Riesen-Anleihenprogramm fort. Die Währungshüter erwarben seit dem Beginn am 9. März öffentliche Schuldtitel für insgesamt 170,249 Mrd. Euro, wie die Notenbank am Montag in Frankfurt mitteilte. Darin sind bis zum 12. Juni abgewickelte Käufe enthalten.

Öffentliche Hand gab im 1. Quartal über 40 Mio. Euro für Werbung aus

Öffentliche Hand gab im 1. Quartal über 40 Mio. Euro für Werbung aus

Die Öffentliche Hand hat im ersten Quartal 2015 40,6 Millionen Euro für Inserate und Werbekampagnen ausgegeben. Das geht aus den von der Medienbehörde RTR veröffentlichten Daten nach dem Medientransparenzgesetz hervor. Gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres - damals waren es rund 39 Millionen Euro - sind die Ausgaben damit leicht angestiegen.

Sparprogramm der Lufthansa verfehlt hochgesteckte Ziele

Sparprogramm der Lufthansa verfehlt hochgesteckte Ziele

Die AUA-Mutter Lufthansa hat mit ihrem vor drei Jahren angeschobenen Sparprogramm "Score" die hochgesteckten Ziele nicht erreicht. Wegen starker "Gegenläufer" etwa bei Treibstoffpreisen und Ticketerlösen werde man das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für 2015 voraussichtlich um rund 800 Mio. Euro statt der vorgesehenen 1,5 Mrd. Euro steigern, berichtete Projekt-Manager Jörg Beißel.

Baufirmen sind besonders im Viser der Finanzpolizei, wenn Sie das Anti-Lohn- und Sozialdumping-Gesetz prüfen.

So verstoßen Arbeitgeber nicht gegen das Anti-Lohn- und Sozialdumping-Gesetz

Mit 1. Jänner 2015 wurde das Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz verschärft und im Mai nun mittels Erlass präzisiert. Worauf Arbeitgeber im Detail achten sollten.

Steuerreform: Verhandlung letzter Details vor Ministerrats-Beschluss

Steuerreform: Verhandlung letzter Details vor Ministerrats-Beschluss

Die Regierung feilt bis zum letzten Moment an den letzten Details für den Beschluss der (grundsätzlich paktierten) Steuerreform im Ministerrat am Dienstag. Die Verhandlungen dazu dürften bis in den Montagabend hineingehen, und könnten auch auf Chefebene zwischen Kanzleramt und Finanzministerium geführt werden.

Griechenland - Nowotny: Auch Militärausgaben müssen diskutiert werden

Griechenland - Nowotny: Auch Militärausgaben müssen diskutiert werden

OeNB-Gouverneur und EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny sprach sich am Montag dafür aus, dass man im Zusammenhang mit dem Schuldenstreit mit Griechenland auch über eine Gegenrechnung von weniger scharfen Pensionskürzungen für geringe Einkommen im Austausch mit militärischen Ausgaben diskutieren müsse.

H&M-Umsatz zieht spürbar an - Auch dank schwacher Krone

H&M-Umsatz zieht spürbar an - Auch dank schwacher Krone

Die Modekette Hennes & Mauritz (H&M) hat ihren Umsatz im zweiten Quartal überraschend deutlich gesteigert. Die Erlöse kletterten von März bis Mai um 21 Prozent auf umgerechnet rund 4,94 Mrd. Euro und damit stärker als von Analysten erwartet, wie der schwedische Konzern am Montag mitteilte. Die schwache Krone habe für positive Effekte im Auslandsgeschäft gesorgt.

Urheberrechtsgesetz-Novelle: Kulturschaffende fordern Nachjustierung

Urheberrechtsgesetz-Novelle: Kulturschaffende fordern Nachjustierung

Jenes Transparent, mit dem die Initiative "Kunst hat Recht" im Herbst 2012 auf die Straße ging, lehnt nun am Fenster: "Festplattenabgabe jetzt" steht darauf, und "heute sind wir soweit", sagte Sprecher Gerhard Ruiss am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien. Der Euphorie über die Urheberrechtsnovelle folgt jedoch Ernüchterung: Klarheit bringe der vorliegende Gesetzesentwurf nämlich nicht.

Hudson's Bay gibt Kaufhof Standort- und Beschäftigungsgarantie

Hudson's Bay gibt Kaufhof Standort- und Beschäftigungsgarantie

Der designierte Kaufhof-Eigner Hudson's Bay hat den Beschäftigten der Warenhauskette umfangreiche Garantien gegeben. Der US-kanadische Konzern wolle über drei Jahre keine Warenhäuser schließen oder Beschäftigte abbauen, sagte Hudson's-Bay-Chef Richard Baker am Montag in Köln. Sein Unternehmen habe in den Verhandlungen zur Übernahme entsprechende Zusagen gemacht.

Griechenland: IWF fordert von EU mehr Geld und Schuldenschnitt

Griechenland: IWF fordert von EU mehr Geld und Schuldenschnitt

Bei den Verhandlungen zwischen Griechenland und den Geldgebern zeichnet sich kein Kompromiss ab. So wollen die Griechen die Kürzungen von Renten nicht akzeptieren. Der IWF fordert aber genau das. Außerdem will der IWF, dass die EU auf altes Geld verzichtet und neues bereitstellt. Und was Varoufakis von all dem hält.

Österreicher reisen heuer verstärkt nach Griechenland

Österreicher reisen heuer verstärkt nach Griechenland

Die Österreicher reisen heuer verstärkt nach Griechenland - ungeachtet der Spekulationen um eine bevorstehende Pleite des Urlaubslandes oder um dessen Austritt aus der Eurozone. "Gegenüber 2014 ist eine Steigerung von 22 Prozent zu sehen", sagte die Sprecherin der Restplatzbörse, Ines Culinovic. Bei den Kunden der Kuoni-Tochter war Griechenland zuletzt sogar die beliebteste Destination.

Saudi-arabische Börse öffnet sich für ausländische Investoren

Saudi-arabische Börse öffnet sich für ausländische Investoren

An der saudi-arabischen Börse können nun auch ausländische Anleger mit Aktien handeln. Die neuen Regeln traten zum Handelsstart am Montagmorgen in Kraft.

EU-Staaten einig über Datenschutzreform

EU-Staaten einig über Datenschutzreform

Die EU-Staaten haben sich auf eine Reform des Datenschutzes in der EU geeinigt. Die Justizminister nahmen am Montag in Luxemburg einen entsprechenden Verordnungsentwurf an. Für Österreich stimmte Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) gegen den Text. Er begründete dies mit dem hohen österreichischen Datenschutzniveau, welches nicht verwässert werden dürfe. Auch Slowenien stimmte dagegen.

OeNB-Tagung - Wifo-Chef: Weniger Ungleichheit führt zu mehr Wachstum

OeNB-Tagung - Wifo-Chef: Weniger Ungleichheit führt zu mehr Wachstum

Wifo-Chef Karl Aiginger hat für Maßnahmen geworben, um gesellschaftliche Ungleichheit zu reduzieren. Weniger Ungleichheit würde zu höherem Konsum und Wirtschaftswachstum führen, sagte Aiginger am Montag auf der Volkswirtschaftlichen Tagung der Nationalbank in Wien.

Slowakei beteiligt sich mit 400 Mio. an Juncker-Fonds

Slowakei beteiligt sich mit 400 Mio. an Juncker-Fonds

Die Slowakei will sich mit 400 Mio. Euro am Europäischen Investitionsfonds (EFSI) beteiligen. Dies habe der slowakische Finanzminister Peter Kazimir EU-Kommissionsvize Jyrki Katainen persönlich bei dessen Besuch in Bratislava mitgeteilt, gab die EU-Kommission am Montag bekannt. Die Slowakei ist damit das insgesamt siebente Land, das den EFSI unterstützt.

Telekom-CEO Ametsreiter: Sein Abgang, seine Karrierestationen

Telekom-CEO Ametsreiter: Sein Abgang, seine Karrierestationen

Hannes Ametsreiter zieht überraschend seinen Hut und verlässt zum 31. Juli die Telekom Austria. Der 48-Jährige CEO bat den Aufsichtsrat um eine vorzeitige Auflösung des Vertrages. Warum Ametsreiter zurücktritt und wer sein Nachfolger wird, ist noch nicht bekannt. Der Salzburger hätte im nächsten Jahr sein 20-jähriges Dienstjubiläum gefeiert.

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