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Artikel vom Mittwoch, 20. Mai 2015

Demo gegen TTIP-Abkommen zum UNESCO-Tag der kulturellen Vielfalt

Wie schon im April hat der Kulturrat erneut zur Teilnahme an einem Wiener Aktionstag gegen das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) aufgerufen. Anlass ist nun der UNESCO-Tag der kulturellen Vielfalt, der morgen, Donnerstag, begangen wird. Um Unterstützung wirbt auch die Gewerkschaft für Gemeindebedienstete - Kunst, Medien, Sport und freie Berufe (GdG-KMSfB).

Crowdfunding - Anleger können auch Immobilienprojekte mitfinanzieren

Crowdfunding - Anleger können auch Immobilienprojekte mitfinanzieren

Wien/Graz - Die Gründer der steirischen Crowdfunding-Plattform Green Rocket, die sich auf die Finanzierung von Start-ups mit Umweltnutzen spezialisiert, gehen in den Immobilienbereich. Auf Home Rocket können Kleinanleger zwischen 250 und 50.000 Euro in Bauvorhaben investieren. Die Immo-Projekte würde es auch ohne sie geben. Im Pleitefall sind sie schlecht gestellt, dafür gibt es hohe Zinsen.

Griechenland droht Geldgebern mit Zahlungsstopp

Griechenland droht Geldgebern mit Zahlungsstopp

Athen - Griechenland spielt im Schuldenpoker mit seinen Geldgebern trotz der sich leerenden Staatskassen weiter auf Zeit. Der Parlaments-Sprecher der regierenden Syriza-Partei, Nikos Filis, drohte am Mittwoch mit einem Zahlungsstopp, wenn bis zum 5. Juni keine Einigung über Reformauflagen für weitere Hilfen stehe. An dem Tag muss das Land 300 Mio. Euro an den IWF zurückzahlen.

Wien im Ranking der "Global Cities" erneut abgerutscht

Wien im Ranking der "Global Cities" erneut abgerutscht

Wien - Wien ist im Ranking der weltweit einflussreichsten Städte erneut abgerutscht und hat sich zuletzt vom 16. auf den 18. Platz (von 125) verschlechtert. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten "Global Cities Index" der Unternehmensberatung A.T. Kearney hervor. Vor zwei Jahren belegte man noch Platz 13. Die Spitzenpositionen belegen einmal mehr New York, London und Paris.

Der Grundkostenanteil soll von 20 auf 40 Prozent steigen. Das wird die Abschreibmöglichkeiten vermieteter Objkete deutlich reduzieren.

´Weniger Abschreibmöglichkeiten für vermietete Häuser

Steuerexpertin Verena Trenkwalder von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder lässt kaum ein gutes Haar an den neuen Regeln für Gebäudeabschreibung. Die Auswirkungen seien teils "wirlich übel."

Crowdfunding-Gesetz: Details und erste Reaktionen

Das Crowdfunding-Gesetz, das alternative Finanzierungen für Start-ups regelt, hat den Ministerrat passiert. Die Prospektpflicht wurde angehoben, die Bedeutung von Internetplattformen gesetzlich verankert. Manche Beobachter stören sich aber an der vermeintlichen Bevormundung des Bürgers durch die Politik.

Versandhändler Otto schrieb 2014/15 erstmals Verlust

Versandhändler Otto schrieb 2014/15 erstmals Verlust

Umbaukosten in den USA und Frankreich sowie der Rubelverfall haben dem deutschen Versandhandelshaus Otto das Ergebnis verhauen. 196 Millionen Euro Verlust wurden eingefahren. Im Jahr davor wurde noch ein Gewinn in ähnlicher Größenordnung erzielt.

EU-Parlament verschärft Regeln zur Bekämpfung von Geldwäsche

EU-Parlament verschärft Regeln zur Bekämpfung von Geldwäsche

Straßburg - Das EU-Parlament hat am Mittwoch in Straßburg verschärfte Regeln zur Bekämpfung von Geldwäsche angenommen. Der ÖVP-Europaabgeordnete Heinz Becker sagte, die "Tage des Versteckspiels hinter dubiosen Briefkastenfirmen sind gezählt". Der SPÖ-Europamandatar Josef Weidenholzer sagte, die EU gehe damit stärker gegen Terror-Schwarzgeldkonten vor.

Zwei Drittel der Manager in Österreich geben an, dass die Zahlen besser dargestellt werden, als sie sind.

Bilanzfälschung, Geschenkannahme: So korrupt sind Österreichs Manager

Die gestiegenen Compliance-Anforderungen nutzen offenbar nichts. Österreichische Manager lehnen vorgegebene Regeln am stärksten ab und frisieren häufig die Bilanzen. Das und vieles mehr hat die Umfrage "EMEIA Fraud Survey" der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY nun festgestellt, wo es auch um Korruption und verbotene Geschenkannahme geht.

Kein Cash mehr für Bauarbeiter

Kein Cash mehr für Bauarbeiter

Wien - Bauarbeiter sollen keinen Barlohn mehr bekommen. Die Steuerreform zielt darauf ab, am Bau den Lohnsteuermissbrauch zu bekämpfen. Das soll durch eine Verpflichtung zur unbaren Auszahlung der Arbeitslöhne gelingen - es soll also keine Barauszahlung des Arbeitslohns mehr geben.

93 Prozent der Unternehmen hierzulande in österreichischen Besitz

93 Prozent der Unternehmen hierzulande in österreichischen Besitz

Wien - Rund 93 Prozent der 214.927 Unternehmen in Österreich haben einen österreichischen Eigentümer und nur sieben Prozent einen ausländischen, geht aus einer Studie der Wirtschaftsauskunftei CRIF Österreich hervor. Die Unternehmen in ausländischen Besitz erwirtschaften aber rund 27 Prozent des Umsatzes aller Firmen in Österreich. Rund 39 Prozent der Unternehmen in ausländischen Besitz sind im Handel tätig.

Neuer Anlauf: Rene Benko will Metro-Tochter Kaufhof übernehmen

Der Karstadt-Eigentümer Rene Benko hat einen neuen Versuch für eine Übernahme der Metro-Tochter Kaufhof gestartet. Benko soll über seine Signa Holding bereits ein Angebot für die Warenhaustochter des Düsseldorfer Handelskonzerns auf den Tisch gelegt haben.

Neuer Anlauf: Poker soll ins Glücksspielgesetz-Regime

Neuer Anlauf: Poker soll ins Glücksspielgesetz-Regime

Wien - Die Steuerreformpläne beinhalten einen neuen Versuch, das Karten-Glücksspiel Poker in das Regime des Glückspielgesetzes (GSpG) einzuspielen. Dahingehende Versuche waren gescheitert. Künftig soll es durch die geplante Änderung tatsächlich weniger Möglichkeiten geben, dem Karten-Glücksspiel zu frönen.

Meinl Kaffee trotzt Russland-Krise - Absatz dort um 30 Prozent höher

Meinl Kaffee trotzt Russland-Krise - Absatz dort um 30 Prozent höher

Wien - Trotz der Russland/Ukraine-Krise konnte Julius Meinl Kaffee im vergangenen Jahr dort kräftig expandieren. Der Umsatz in Russland mit Hotels, Restaurants und Cafés stieg 2014 um 13 Prozent auf 21,5 Mio. Euro, der Absatz legte um 30 Prozent zu. "Wir haben schwächere russische Mitbewerber verdrängt und sind jetzt Marktführer", sagte Meinl-Kaffee-Finanzvorstand Arno Götz im APA-Gespräch.

Britischer Industrieverband sprach sich für EU-Verbleib aus

Britischer Industrieverband sprach sich für EU-Verbleib aus

London - Der Verband der britischen Industrie hat sich deutlich für den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union ausgesprochen. "Wir müssen uns ins Gedächtnis rufen, dass wir Teil eines Marktes mit 500 Millionen Menschen sind, in den 50 Prozent unserer Exporte gehen", sagte der Präsident des Industrieverbandes CBI, Mike Rake, am Mittwoch der BBC.

US-Firmen beklagen Verschlechterung des Geschäftsklimas in Österreich

US-Firmen beklagen Verschlechterung des Geschäftsklimas in Österreich

Wien - Viele Entscheidungsträger von US-Unternehmen mit Niederlassungen in Österreich empfinden die hohe Ablehnung des Freihandelsabkommens TTIP als abschreckend und sehen auch die österreichische Steuer- und Finanzpolitik kritisch. Das hat eine Befragung von 100 Entscheidungsträgern ergeben, die die österreichisch-amerikanische Handelskammer gemeinsam mit PwC (PricewaterhouseCoopers) durchgeführt hat.

Mitgift: Was Eltern ihren Kindern zahlen müssen

Mitgift: Was Eltern ihren Kindern zahlen müssen

Es klingt altbacken, aber ein Recht auf eine Mitgift gibt es nach wie vor. Wann ein solcher Anspruch auf Heiratsgut und Ausstattung besteht und wann Eltern diesen verweigern können.

Burn-out: Jede dritte Führungskraft gefährdet

Ein Drittel der Führungskräfte in Österreich und Deutschland sieht sich tendenziell Burn-out-gefährdet, fünf Prozent halten sich für akut gefährdet, geht aus dem aktuellen Hernstein Management Report hervor. Das Institut hat 1.079 österreichische und deutsche Führungskräfte zum Thema Burn-out und Gesundheit befragt.

Energie-Ausgaben der Haushalte 2014 auf tiefstem Stand seit 2009

Energie-Ausgaben der Haushalte 2014 auf tiefstem Stand seit 2009

Die Gesamtaufwendungen für Energie und die Sprit-Kosten fürs Autofahren sind nun drei Jahre in Folge gesunken. Das warme Wetter hat sich beim Heizen niedergeschlagen: Die Heizkosten waren dadurch um ein Sechstel niedriger. Die Ausgaben für Strom sind erneut gesteigen - wenn auch nur geringer als im Vorjahr.

Apple und Google müssen Computeruhr nachstellen

Apple und Google müssen Computeruhr nachstellen

Cupertino (Kalifornien) - Apple hat die Software seiner Computer-Uhr wenige Wochen nach dem Marktstart nachgebessert. Unter anderem soll nun die Sprachassistentin Siri stabiler funktionieren und die Fitness-Daten wie gemachte Schritte präziser erhoben werden. Außerdem werden nun mehr Sprachen und Emoji-Symbole unterstützt.

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