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Artikel vom Freitag, 20. März 2015

Oö. Möbelhersteller Gruber und Schlager stellte Konkursantrag

Oö. Möbelhersteller Gruber und Schlager stellte Konkursantrag

Der oberösterreichische Möbelhersteller Gruber + Schlager GmbH mit Sitz in Ort im Innkreis hat am Freitag beim Landesgericht in der Bezirksstadt Ried im Innkreis einen Konkursantrag gestellt. Das teilte das Unternehmen in einer Presseaussendung mit. Demnach wäre die Zukunft des Unternehmens auch mit zusätzlichen Millionen Euro nicht mehr zu sichern gewesen.

Heta - 500 Mio.-Anleihe wäre heute fällig gewesen, weitere Klagen

Heta - 500 Mio.-Anleihe wäre heute fällig gewesen, weitere Klagen

Heute, Freitag, hätte die Hypo-Abbaugesellschaft Heta eine Anleihe über 500 Mio. Euro zurückzahlen müssen. Wegen des von der Finanzmarktaufsicht (FMA) verhängten Heta-Schuldenmoratoriums bis Ende Mai 2016 wird aber kein Geld fließen. Nun werden weitere Klagen von Anleihen-Gläubigern erwartet.

Tsipras: Keine Gefahr für eine Staatspleite

Tsipras: Keine Gefahr für eine Staatspleite

Die neue griechische Regierung muss nach den Worten von Ministerpräsident Alexis Tsipras die alten Reformversprechen ihrer Vorgängerin nicht umsetzen. "Griechenland ist nicht verpflichtet, rezessionäre Maßnahmen zu treffen", sagte Tsipras am Freitag nach dem EU-Gipfel in Brüssel. Am Montag will sich der griechische Regierungschef mit Angela Merkel in Berlin treffen.

Kriselnder Faserhersteller Lenzing bekommt neuen Chef

Kriselnder Faserhersteller Lenzing bekommt neuen Chef

Der Faserhersteller Lenzing bekommt am 1. Juni einen neuen Chef. Stefan Doboczky werde dann Peter Untersperger ablösen, der seine Funktion als CEO zum 31. Mai auf eigenen Wunsch vorzeitig niederlege, teilte das österreichische Unternehmen am Freitag mit.

EU-Gipfel - Juncker warnt vor Zusammenbruch der Währungsunion

EU-Gipfel - Juncker warnt vor Zusammenbruch der Währungsunion

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat vor einem Zusammenbruch der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) gewarnt. Nach dem EU-Gipfel am Freitag in Brüssel sagte Juncker, die WWU sei "nicht nur eine Union fester Wechselkurse. Das System, das wir erarbeitet haben, stützt sich auf feste Wechselkurse und in der Vergangenheit sind solche Systeme oft zusammengebrochen."

ÖIAG nun ÖBIB - Bisheriger Casino-Anteil der Münze schon übergegangen

ÖIAG nun ÖBIB - Bisheriger Casino-Anteil der Münze schon übergegangen

Die Staatsholding ÖIAG ist nach ihrer letzten Hauptversammlung am Freitag Geschichte und firmiert nun als ÖBIB. Chef bleibt vorerst der bisherige ÖIAG-Vorstand Rudolf Kemler - als Interims-Geschäftsführer der die Österreichische Bundes- und Industriebeteiligungen GmbH. Die letzte Dividende, die von der ÖIAG beschlossen wurde, beläuft sich auf 125 Mio. Euro.

Starker Dollar setzt Edeljuwelier Tiffany zu

Starker Dollar setzt Edeljuwelier Tiffany zu

Der starke Dollar macht dem Edeljuwelier Tiffany zu schaffen. Erstmals seit fünf Jahren setzte das Unternehmen in einem Quartal weniger um als zuvor. Eine Besserung ist kurzfristig nicht in Sicht. Vorbörslich gaben die Aktien am Freitag nahezu vier Prozent nach.

Nobeluhren-Hersteller Hublot mit Top-Geschäftsjahr

Nobeluhren-Hersteller Hublot mit Top-Geschäftsjahr

Trotz der Krise in der Ukraine hat der Schweizer Nobeluhren-Hersteller Hublot 2014 ein außerordentliches Jahr erlebt. Das Unternehmen, das zum französischen Luxusgüterkonzern LVMH gehört, sei um 12 Prozent gewachsen, sagte Hublot-Chef Ricardo Guadalupe.

Deutschland lehnt Erleichterungen für Griechenland ab

Deutschland lehnt Erleichterungen für Griechenland ab

Griechenland kann als Ergebnis eines Spitzentreffens in Brüssel nicht mit Erleichterungen rechnen, um kurzfristig an Geld seiner europäischen Partner zu kommen. An den Bedingungen für eine Auszahlung aus dem laufenden zweiten Hilfsprogramm habe sich nichts geändert, erklärte die stellvertretende deutsche Regierungssprecherin Christiane Wirtz am Freitag.

FIFA verdreifacht WM-Kompensationen für die Fußball-Clubs

FIFA verdreifacht WM-Kompensationen für die Fußball-Clubs

Tief in die Tasche greift der Weltfußballverband FIFA für die Kompensationszahlungen an die Klubs, die ihre Spieler für die WM 2018 in Russland sowie für die WM 2022 in Katar abstellen. Für den Präsidenten der europäischen Fußball-Union UEFA, Michel Platini, ist es damit nicht getan. Er will mehr.

Blaguss beteiligt sich mehrheitlich an Salzburger Busreiseunternehmen

Blaguss beteiligt sich mehrheitlich an Salzburger Busreiseunternehmen

Das Transport-, Bus- und Reisebürounternehmen Blaguss mit Hauptsitz in Wien expandiert nach Westösterreich und hat sich mehrheitlich am Salzburger Busunternehmen Schweighofer & Zöhrer beteiligt. "Der Wunsch, einen Standort in Salzburg zu haben, ist nun endlich erfüllt. Wir freuen uns auf den Markt Salzburg", betonte der geschäftsführende Gesellschafter Paul Blaguss.

BF-Holding-Aktionäre sollen Cross-Fusion am 22. April absegnen

BF-Holding-Aktionäre sollen Cross-Fusion am 22. April absegnen

Am 22. April sollen die Aktionäre der BF Holding AG, der früheren Brain Force Holding AG, grünes Licht für die Verschmelzung der Cross Industries AG des Industriellen Stefan Pierer auf die BF geben. Eine große Ja-Mehrheit bei der Abstimmung ist fix: Pierer hält indirekt fast 76 Prozent an der BF. Geplant ist auch eine Mega-Kapitalerhöhung über 210 Mio. Euro gegen Sacheinlage.

Deutsche Bundesbank pocht bei HypoAlpe auf Einhaltung der Abwicklungsregeln

Deutsche Bundesbank pocht bei HypoAlpe auf Einhaltung der Abwicklungsregeln

Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch hat Österreich mit Blick auf die Abwicklung der Krisenbank Hypo Alpe Adria zur Einhaltung der neuen europäischen Regeln gemahnt. Es gebe in diesem Abwicklungsfall "eine Menge ungelöster rechtlicher Fragen", betonte Buch am Freitag auf einer Veranstaltung des Forschungsinstituts IfW in Berlin. Es gelte, die neuen europäischen Vorgaben einzuhalten.

"Neid gibt es auch in der Justiz“

Christian Pilnacek, Leiter der Strafrechtssektion im Justizministerium, über den umstrittenen Untreue-Paragrafen, Fehler der Staatsanwälte und was im Fall Meinl schiefläuft.

Acer will in Österreich Notebook-Marktanteil auf über 30 % steigern

Acer will in Österreich Notebook-Marktanteil auf über 30 % steigern

Der taiwanesische Computer-Konzern Acer will in Österreich seinen Marktanteil bei Notebooks ausbauen. Dieser sei in den vergangenen zwei Jahren kontinuierlich gestiegen und lag Ende 2014 bei 28 Prozent, sagte der Chef von Acer Österreich, Michael Stuhr, am Donnerstagabend vor Journalisten. Angepeilt werden über 30 Prozent, so Stuhr. Bei Smartphones führt Acer hierzulande noch ein Schattendasein.

Hervis 2014 mit Gewinn - Online und Geschäft verschmelzen

Hervis 2014 mit Gewinn - Online und Geschäft verschmelzen

Der Sporthändler Hervis hat 2014 den Umsatz um 2,4 Prozent auf 425 Mio. Euro gesteigert, während die ganze Branche um 4,1 Prozent schrumpfte. Die Spar-Tochter hatte eine Umsatzrendite von gut drei Prozent, sagte Spar-Vorstand und Hervis-Co-Geschäftsführer Hans Reisch, in der Spar-Holding für Hervis zuständig. Das bedeutet einen Gewinn von rund 13 Mio. Euro.

AK stellt Österreichs Unternehmen ein gutes Zeugnis aus

AK stellt Österreichs Unternehmen ein gutes Zeugnis aus

Die Arbeiterkammer (AK) stellt den österreichischen Unternehmen ein sehr gutes Zeugnis aus. Ihre finanzielle Basis sei solide, die Ertragslage stabil, die Beschäftigung steigt und die Unternehmen zahlen auch mehr Steuern - das geht aus dem aktuellen "AK-Unternehmensmonitor" hervor, für den die Jahresabschlussdaten von 1.370 Unternehmen für das Jahr 2013 untersucht wurden.

Goldman Sachs erhöht SBO-Kursziel von 45,7 auf 47,6 Euro

Goldman Sachs erhöht SBO-Kursziel von 45,7 auf 47,6 Euro

Die Analysten von Goldman Sachs haben das Kursziel für die Aktien des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) von 45,7 Euro auf 47,6 Euro angehoben. Begründet wird die Anhebung mit den ebenfalls nach oben revidierten Ergebnisschätzungen für 2016. Die Anlageempfehlung lautet weiterhin "Neutral".

Techbold-Chef Damian Izdebski

Einmal Pleite und zurück: DiTech Gründer Damian Izdebski

Damian Izdebski hat mit DiTech sein Lebenswerk verspielt, ist abgetaucht und kehrt jetzt zu den Wurzeln zurück. Ein Lehrstück über öffentliches Scheitern, Beharrlichkeit und die mentale Stärke eines ungewöhnlichen Unternehmers. FORMAT-Redakteurin Barbara Steininger hat den DiTech-Gründer interviewt.

TTIP - Faymann lehnt bei EU-Gipfel neuerlich Sondergerichte ab

TTIP - Faymann lehnt bei EU-Gipfel neuerlich Sondergerichte ab

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) hat beim EU-Gipfel am Freitag in Brüssel neuerlich Sondergerichte im Rahmen des umstrittenen Freihandelsabkommens der Europäischen Union mit den USA (TTIP) abgelehnt. Er wolle die Nachteile von solchen ISDS-Klauseln kommunizieren, denn diese "sind aus meiner Sicht zwischen entwickelten Rechtssystemen nicht notwendig".

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