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Artikel vom Dienstag, 10. März 2015

48.410 Österreicher wollen mit VKI Energieanbieter wechseln

48.410 Österreicher wollen mit VKI Energieanbieter wechseln

Wien (APA) - Die zweite Aktion des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) zum Wechsel des Energieanbieters geht in die nächste Runde. Gestern, Montag, war Anmeldeschluss. 48.410 Interessensbekundungen sind eingegangen. Bei der letzten Aktion hatten sich 260.000 registriert, 70.000 Haushalte haben dann tatsächlich gewechselt.

Britische Notenbank will Inflation nicht mit Notenpresse anheizen

Der britische Notenbankchef Mark Carney hält nichts davon, mit dem Anwerfen der Notenpresse die niedrige Inflation anzuheizen. Dieser Schritt wäre derzeit "äußerst töricht", sagte Carney am Dienstag vor einem Parlamentsausschuss in London. Eine solche Maßnahme greife besser, wenn Märkte aus dem Tritt geraten seien. In Großbritannien herrsche eher Normalität vor.

Wikipedia-Stiftung verklagt NSA wegen Online-Massenüberwachung


Die Stiftung hinter dem Online-Lexikon Wikipedia und mehrere Bürgerrechtsorganisationen verklagen den US-Geheimdienst NSA wegen der massenhaften Überwachung des Internets. Die NSA verstoße gegen den ersten und vierten Zusatz der amerikanischen Verfassung, die Meinungsfreiheit und das Recht auf Privatsphäre schützten, heißt es in der Klage. Das Gericht müsse die Überwachung des Internetverkehrs durch die NSA stoppen, forderte Wikipedia-Gründer Jimmy Wales in einem Gastbeitrag für die "New York Times".

Euro-Finanzminister geben Defizitsünder Frankreich Aufschub

Die Euro-Finanzminister haben Frankreich zwei Jahre mehr zum Sparen gewährt. Damit folgten sie dem Vorschlag der EU-Kommission, wie der Rat am Dienstag mitteilte. Die Pariser Regierung hat nun bis 2017 Zeit, sein Haushaltsdefizit auf die EU-Defizitgrenze von maximal drei Prozent der Wirtschaftsleistung zu senken. Paris hatte schon zweimal Aufschub bekommen.

Zumtobel weiter auf Wachstumskurs

Der börsennotierte Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel will vor allem am europäischen Markt, aber auch außerhalb Europas in Kernregionen wachsen. Potenzial sieht Vorstandschef Ulrich Schumacher auch in Österreich, etwa im Bereich öffentlicher Beleuchtung und im Großhandel, wo man derzeit noch nicht aktiv ist.

Putzfrau in der Türkei wegen Erdogan-Beleidigung entlassen

Putzfrau in der Türkei wegen Erdogan-Beleidigung entlassen

In der Türkei hat eine Putzfrau laut Medienberichten ihren Job verloren, weil sie auf ihrer Facebook-Seite Präsident Recep Tayyip Erdogan beleidigt haben soll. Wie türkische Medien am Dienstag meldeten, war die Frau bei einer Reinigungsfirma im westtürkischen Canakkale beschäftigt, die bei den regionalen Gesundheitsbehörden unter Vertrag war.


Goldpreis sinkt auf Drei-Monats-Tief

Der Gold-Preis ist am Dienstag auf den niedrigsten Stand seit Anfang Dezember gesunken. Das Edelmetall verbilligte sich um bis zu 0,9 Prozent auf 1.156,20 Dollar (1.064,64 Euro) je Feinunze. Die Commerzbank-Analysten begründeten den Preisrutsch mit höheren US-Anleiherenditen, steigenden Aktienmärkten und dem sehr festen US-Dollar.

Stichwort - Top-Verdiener Brady Dougan

Credit-Suisse-Chef Brady Dougan gehörte zu den bestverdienenden Bankern der Welt. Rund 12 Mio. Franken (11,2 Mio. Euro) betrug das durchschnittliche Jahreseinkommen während seiner Amtszeit, wenn von in den Jahresberichten ausgewiesenen Werten ausgegangen und der viel kritisierte Sonderbonus von 71 Mio. Franken von 2009 nicht eingerechnet wird.

Werberat erhielt 2014 so viele Beschwerden wie noch nie

Geschlechterdiskriminierende Werbung, Verstöße gegen Ethik und Moral sowie Irreführung und Täuschung standen 2014 ganz oben auf der Beschwerdeliste des Österreichischen Werberats. Insgesamt langten 641 Beschwerden beim Werberat ein, der schließlich 185 Entscheidungen traf. 18 Mal hieß es dabei "Stopp", 29 Mal mahnte der Werberat zur Sensibilisierung, 56 Mal sah man "Keinen Grund zum Einschreiten".

Griechenland - Schäuble bleibt im Schuldenstreit hart

Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble beharrt im Schuldenstreit mit Griechenland vor der Auszahlung von Hilfsgeldern auf die vollständige Umsetzung des laufenden Rettungsprogramms. "Bevor das nicht stattfindet, passiert gar nichts", unterstrich Schäuble am Dienstag nach einem Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel.

Senioren arbeiten ehrenamtlich für ÖBB - Gewerkschaft protestiert

Senioren arbeiten ehrenamtlich für ÖBB - Gewerkschaft protestiert

Die Bahngewerkschaft kritisiert die sogenannten Senior-Mobil-Berater der ÖBB. Das sind ältere Menschen, die ihrerseits Senioren beim Online-Ticketkauf oder beim Fahrkartenautomaten unterstützen - ehrenamtlich. Vor eineinhalb Jahren hat die Staatsbahn dafür einen Verein gegründet, mittlerweile sind 90 Senioren in den Bundesländern außerhalb Wiens im Einsatz. Die Gewerkschaft fordert mehr Personal.

Zwei Frauen sollen neu in den Verbund-Aufsichtsrat einziehen

In den Aufsichtsrat des führenden heimischen Stromerzeugers sollen zwei Frauen neu einziehen, der dann damit drei weibliche Gesichter hätte. Insgesamt sieht der Vorschlag des Aufsichtsrats für das Kontrollgremium von heute, Dienstag, die Namen von fünf neuen AR-Mitgliedern vor.

Photovoltaik: Anlagen-Recycling ungelöstes Problem

Photovoltaik-Anlagen gewinnen im Energiemix zunehmend an Bedeutung. Die Entsorgung und das Recycling der Anlagen mit einer Lebenszeit von 20 bis 30 Jahren sind allerdings derzeit noch ungeklärt.

Business Lunch: Restaurant Hotel Kummer

Ob alleine, mit den Kollegen oder zu einem geschäftlichen Termin: Schnell, gesund und schmackhaft soll ein Mittagessen sein. Format.at testet sich in der Serie "Business Lunch" durch das Mittags-Angebot der Gastronomie. Heute: Hotel Kummer, Mariahilfer Straße 71a, 1060 Wien.

Raiffeisen Bank International zahlt für 2014 keine Dividende

Raiffeisen Bank International zahlt für 2014 keine Dividende

Raiffeisen reagiert auf das miserable Geschäftsjahr 2014: Es wird keine Dividende ausgeschüttet. Auch auf privat gezeichnetes Partizipationskapital erfolgt keine Ausschüttung. Das Staatsgeld ist seit Juni 2014 getilgt.

Euro-Anleihen im Keller: Wo jetzt noch etwas zu holen ist

Die Prognose von JP Morgan für europäische Anleihen ist sehr ernüchternd. Welche Tipps renommierte Anleihenprofis haben, um trotzdem gewinnbringend zu investieren.

FMA lässt Hypo-Abbaueinheit Heta alle Berater-Verträge vorlegen

FMA lässt Hypo-Abbaueinheit Heta alle Berater-Verträge vorlegen

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat in ihrer Funktion als Abwicklungsbehörde der Hypo-Abbaugesellschaft Heta die Anweisung gegeben, dass diese alle Berater-Verträge vorlegt. Dies, um prüfen zu können, ob diese Mandate mit dem Abwicklungsregime nach dem Bankenabwicklungsgesetz BaSAG im Einklang stehen, bestätigte ein Behördensprecher am Dienstag einen Bericht der Zeitung "Standard".

Angolanische Milliardärin ringt mit Spaniern um Bank in Portugal

Angolanische Milliardärin ringt mit Spaniern um Bank in Portugal

Isabel dos Santos, Tochter des Staatspräsidenten von Angola, macht der spanischen Großbank CaixaBank einen Strich durch die Rechnung. Die Spanier wollten weitere Anteile von Portugals viertgrößten Bank BPI kaufen, um die Bank komplett zu übernehmen. Dos Santos, die als reichste Frau Afrikas gilt, hat als Großaktionär das Angebot abgelehnt.

Grüne wollen günstige Öffi-Tarife für alle jungen Leute in Ausbildung

Grüne wollen günstige Öffi-Tarife für alle jungen Leute in Ausbildung

Grüne und GRAS (Grüne und Alternative StudentInnen) haben am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien ein Tarifmodell für den öffentlichen Verkehr präsentiert, der unter anderem das Top-Jugendticket auch für Studenten sowie ein österreichweit gültiges Jahresticket für Menschen in Ausbildung zum Preis von 300 Euro vorsieht. Die Finanzierung sollte über dem Familienausgleichsfonds (FLAF) erfolgen.

Absatz von VW tritt auf der Stelle

Absatz von VW tritt auf der Stelle

Herbe Verkaufsrückgänge in Russland und Südamerika haben den Absatz von Volkswagen im Februar gebremst. Weltweit seien im vergangenen Monat mit 413.700 Stück ebenso viele Wagen der Hauptmarke VW zu den Kunden gerollt wie vor einem Jahr, teilten der deutsche Autokonzern am Dienstag mit. In den beiden ersten Monaten zusammen schrumpfte der Absatz um 1,6 Prozent.

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