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Artikel vom Donnerstag, 17. Dezember 2015

Wifo: Steuerreform und Asylwerber kurbeln Wirtschaft in Österreich an

2016 und 2017 soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit jeweils 1,6 bis 1,7 Prozent stärker wachsen als in den Jahren zuvor, so die Experten des Wifo und des IHS. Die Steuerreform und die Flüchtlinge tragen maßgeblich zum BIP-Anstieg bei. Die Arbeitslosigkeit hingegen wird weiter ansteigen.

Vorschau: Das bringt 2016 für Börse, Gold und Ölpreis

Was passiert im kommenden Jahr am Aktienmarkt, mit der Gemeinschaftswährung Euro, sowie dem Öl- und Goldpreis? Eine Vorschau auf das Jahr 2016.

VW-Chef Müller besetzt wichtige Posten neu

Mehrere Funktionen im Ressort des Vorstandschefs werden im ersten Quartal 2016 neu strukturiert.

ÖBB bestätigen Gespräche mit Deutscher Bahn über Nachtzüge

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bestätigen Gespräche mit der Deutschen Bahn, Nacht- und Autoreisezüge zu übernehmen. "Wir schauen uns das Thema an", sagte ÖBB-Sprecher Michael Braun zur APA. Es gebe dazu aber noch keine Beschlüsse. "Es liegen mehrere Szenarien auf dem Tisch", so Braun weiter. Eine Entscheidung solle im Frühjahr 2016 fallen, so um Ostern, hieß es.

Putin: Höhepunkt der russischen Wirtschaftskrise ist überschritten

Angesichts einer schweren Wirtschaftskrise hat der russische Präsident Wladimir Putin seinen Landsleuten Mut gemacht für das kommende Jahr. "Der Höhepunkt der Krise ist überschritten", sagte Putin am Donnerstag bei seiner großen Jahrespressekonferenz in Moskau. Statistische Daten zeigten eine wirtschaftliche Stabilisierung, sagte der Kremlchef.

Apple-Lieferant Hon Hai plant angeblich Börsengang von Tochter

Der Apple-Lieferant Hon Hai will Insidern zufolge eine seiner Sparten für mindestens 1,5 Mrd. Dollar (1,37 Mrd. Euro) an die Börse bringen.

Offene Stellen: Österreich auf Platz fünf in der EU

Im EU-Vergleich steht Österreich bei der Quote der offenen Stellen gut da. Rund 1,9 Prozent der Arbeitsplätze waren laut Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat vom Donnerstag im dritten Quartal 2015 noch zu vergeben. Österreich liegt damit unter 28 EU-Staaten an fünfter Stelle.

Valora-Tochter Brezelkönig will Geschäft in Wien ausweiten

Die Schweizer Valora-Tochter Brezelkönig, in Deutschland unter dem Namen Ditsch bekannt, ist seit April im Wiener Donauzentrum präsent und hat inzwischen drei Standorte in Wien. Das Sortiment mit Schwerpunkt Laugengebäck musste zwar an die lokalen Kundenvorlieben angepasst werden, seither gehe das Geschäft aber gut, heißt es in einer Aussendung des Unternehmens vom Donnerstag. Daher sei eine weitere Expansion des Franchise-Unternehmens geplant.

VW-Verjährungsverzicht laut VKI "wertlos"

VW-Verjährungsverzicht laut VKI "wertlos"

Der VKI lässt kein gutes Haar an dem Verjährungsverzicht, den Volkswagen am Mittwoch im Zuge des Abgasskandals abgegeben hat. Dieser sei "aus österreichischer Sicht ungenügend, ja irreführend", erklärten die Konsumentenschützer am Donnerstag. VKI-Expertin Ulrike Wolf: "Schadenersatzansprüche gegen VW verjähren frühestens im Herbst 2018, sodass ein Verjährungsverzicht bis 31.12.2017 wertlos ist."

EZB hat Notfallhilfen für griechische Banken erneut gesenkt

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Obergrenze für Kredithilfen an die Geldhäuser Griechenlands erneut gesenkt. Der Rahmen für die sogenannten ELA-Liquiditätshilfen sei um 2,1 Mrd. Euro auf 75,8 Mrd. Euro verringert worden, teilte die griechische Notenbank am Donnerstag mit.

Schlechtere Stimmung in deutschen Chefetagen

Das vom Ifo ermittelte Barometer für das Geschäftsklima fiel von 109,0 auf 108,7 Punkte. Ökonomen hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet. Schuld an der trüben Stimmung ist unter anderem der VW-Skandal.

Broadway-Boom: Stars bringen volle Kassen wie nie zuvor

Theater und Musical-Häuser am New Yorker Broadway haben noch nie so gut verdient wie heutzutage. Stars sorgen für Publikum, die Kritiken sind allerdings schlecht. Das Musical-Revival bringt Rekordumsätze für die Unterhaltungsbranche.

Wiener Börse startet nach US-Zinswende mit kräftigem Plus

Wien - Der Wiener Aktienmarkt hat den Handel am Donnerstag mit fester Tendenz begonnen. Der heimische Leitindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 2.411,53 Zählern um 22,63 Punkte oder 0,95 Prozent über dem Mittwoch-Schluss (2.388,90). Bisher wurden 535.461 (Vortag: 309.960) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Starke US-Vorgabe nach Zinswende: Börse Tokio schließt deutlich fester

Tokio - Nach der ersten Zinserhöhung in den USA nach fast zehn Jahren haben auch die japanischen Börsen klar im Plus geschlossen. Der Nikkei-225 Index schloss mit plus 303,65 Punkten oder 1,59 Prozent bei 19.353,56 Zählern. Der Topix Index gewann 23,99 Punkte oder 1,56 Prozent auf 1.564,71 Einheiten. 1531 Kursgewinnern standen 237 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 86 Titel.


voestalpine schraubt Umsatzziel für 2020 nach unten

Der österreichische Stahlkonzern hat seine eigenen Umsatzvorgaben für das Jahr 2020 von 20 auf 15 Milliarden Euro gekappt. Sinkende Rohstoffpreise und die schwache Weltwirtschaft würden sich auf die Höhe des einst prognostizierten Umsatz auswirken.

Hypo-U-Ausschuss - Griss-Kommission vernichtete Gesprächsprotokolle

Wien/Klagenfurt - Der letzte Tag des Hypo-Untersuchungsausschusses im heurigen Jahr wartet vor der Befragung des früheren Vizekanzlers und Finanzministers Josef Pröll (ÖVP) noch mit einer Kuriosität auf: Das Hohe Haus wird keine Gesprächsprotokolle der Hypo-Untersuchungskommission von Irmgard Griss bekommen - diese wurden nämlich vernichtet, wie den Fraktionen Donnerstagfrüh mitgeteilt wurde.

Michael Jacksons "Thriller" bricht Verkaufsrekord

Los Angeles -Michael Jacksons Album "Thriller" hat einen weiteren Verkaufsrekord gebrochen. Die Recording Industry Association of America gab am Mittwoch bekannt, dass das Album in den USA 30 Millionen Mal verkauft wurde und Jackson der erste Künstler ist, der einen 30-fachen Platin-Status erlangt.

Julius Bär setzt auf Superreiche

Zürich - Die Schweizer Privatbank Julius Bär passt ihre Führungsstruktur für die Region Schweiz an und schafft einen eigenen Bereich für Superreiche. Der Bereich für Ultra High Net Worth Individuals (UHNWI) werde von Christian Blum geleitet. Blum stoße mit einem Team von Kundenberatern am 1. Februar 2016 zu Julius Bär, teilte die Privatbank am Donnerstag mit.

Amtsgeheimnis: Länder für weitere Einschränkungen

Wien - Die Bundesländer fordern weitere Einschränkungen beim geplanten Informationsfreiheitsgesetz. So plädiert die steirische Landesregierung in ihrer Stellungnahme für die Einschränkung der Auskunftspflichten der Rechnungshöfe, damit über diesen Umweg keine Regierungsunterlagen öffentlich werden. Völlig ausgenommen werden möchte die Volksanwaltschaft. Die Begutachtungsfrist endet heute.

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