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Artikel vom Dienstag, 1. Dezember 2015

VW-Eigner Porsche stellt sich hinter den Konzern

Mitten in der VW -Abgasaffäre springt die einflussreiche Eignerfamilie Porsche dem angeschlagenen Autobauer bei. "Die Familien Porsche und Piech stehen zu Volkswagen - und zu Wolfsburg als Konzernsitz", wird VW-Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Porsche in einer Mitteilung der Stadt Wolfsburg am Dienstagabend zitiert.

Zielpunkt-Pleite - Masseverwalter optimistisch: Löhne vor Weihnachten

Der gestern bestellte Masseverwalter von Zielpunkt, Anwalt Georg Freimüller, ist zuversichtlich, dass die ausstehenden Gehälter für die Zielpunkt-Mitarbeiter noch vor Weihnachten fließen können. "Wir sind zuversichtlich, dass wir erreichen können, dass der Insolvenzfonds das vor Weihnachten ausbezahlt", sagte er Dienstagnachmittag im Gespräch mit der APA. Eine Garantie könne er aber nicht abgeben.

Insolvenz: Zielpunkt gibt bis zu 55 Prozent Rabatt

Zehn Prozent Rabatt gibt es derzeit auf alle Zielpunkt-Produkte, sowie zusätzlich 50 Prozent auf Spielwaren, Textilien, Elektrogeräte, Töpfe und Möbel. Gutscheine sind hingegen nun aus rechtlichen Gründen nicht mehr gültig.

Größte Solaranlage Europas in Südfrankreich eingeweiht

In Südwestfrankreich ist am Dienstag die größte Solaranlage Europas offiziell eingeweiht worden. Der Photovoltaik-Park in Cestas nahe Bordeaux hat eine Leistung von 300 Megawatt, das entspricht in etwa dem Stromverbrauch einer Stadt mit 300.000 Einwohnern, wie die Betreiber mitteilten.

VW-Verkäufe in den USA um ein Viertel eingebrochen

Volkswagen hat in den USA erstmals seit Bekanntwerden der Abgasmanipulationen einen Einbruch bei den Verkäufen hinnehmen müssen. Im November sank der Absatz der Pkw-Kernmarke VW im Vorjahresvergleich um 24,7 Prozent auf 23.882 Autos ein, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Ein Toter bei Explosion in Istanbul

In der türkischen Metropole Istanbul hat es nach Medieninformationen am Dienstag eine starke Explosion in einer Metro-Station im Stadtteil Bayrampasa gegeben. die Explosiojn dürfte durch eine bombe verursacht worden sein.

Nationalbank rechnet im kommenden Jahr mit stärkerem Wachstum

Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny geht davon aus, dass Österreichs Wirtschaft im kommenden Jahr stärker wachsen wird als 2015. Er machte dafür im Finanzausschuss des Nationalrates vor allem Sondereffekte verantwortlich. So werde sich die Steuerreform mit einem Plus von 0,4 Prozentpunkten auswirken, und die Ausgaben für Flüchtlinge einen jährlichen Wachstumsschub von 0,3 Prozentpunkten bringen.

2015 - ein düsteres Jahr für Volkswagen

2015 geht als schwärzestes Jahr von Volkswagen in die Geschichte des deutschen Autokonzerns ein. Auf einen beispiellosen Machtkampf an der Spitze folgt ein weltweiter Skandal um Abgas-Manipulationen. Der Weltkonzern aus Wolfsburg wankt und büßt für schwere Fehler der Vergangenheit.

Klagenfurt plant für 2016 Maastricht-Defizit von 9,4 Millionen Euro

Die Klagenfurter Koalition aus SPÖ, ÖVP und Grünen hat sich auf einen Budgetvoranschlag für 2016 geeinigt. Er sieht Einnahmen bzw. Ausgaben in Höhe von rund 295 Millionen Euro vor. Der Abgang beträgt 6,3 Millionen Euro, das Maastrichtdefizit wird mit 9,4 Millionen Euro festgeschrieben, was eigentlich über der vereinbarten Obergrenze von sieben Millionen Euro liegt.

Zielpunkt-Pleite: Rätseln über die Zukunft der Pfeiffer-Gruppe

Branchenexperten erwarten weitere Veränderungen bei Töchtern des Eigentümers Pfeiffer, etwa bei Unimarkt oder Nah&Frisch. Unter anderem will man mit Online-Hauszustellung punkten. Doch hier ist auch die Rewe-Gruppe stark vertreten.

K+S droht weiterer Produktionsstopp - 1.300 Arbeiter pausieren schon

Dem deutschen Düngemittel- und Salzproduzenten K+S drohen in Kürze weitere Produktionseinbußen. Nachdem in der Nacht zum Dienstag begonnen wurde, am hessischen Standort Hattorf die Produktion herunterzufahren, naht gegen Ende der Woche auch im benachbarten Unterbreizbach in Thüringen ein Stopp.

VW-Skandal - Für 1,2-Liter-Motoren reicht Software-Update aus

Für die kleinsten von der Manipulationsaffäre bei Volkswagen betroffenen Motoren reicht VW zufolge ein Software-Update zur Umrüstung aus. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe die Lösung für den 1,2-Liter-Motor "positiv bewertet", teilte Volkswagen am Dienstag in Wolfsburg mit. Noch fehle aber der "schriftliche finale Bescheid" des Amts.

Lenzing-Finanzchef geht vorzeitig - Obendrauf soll kommen

Der Faserhersteller Lenzing tauscht überraschend seinen Finanzvorstand aus. Thomas Riegler, der erst per 1. Juni 2014 für drei Jahre zum neuen Finanzchef bestellt worden war, geht. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats habe heute der einvernehmlichen Beendigung des Vorstandsvertrags per 31. Dezember 2015 zugestimmt, teilte das börsennotierte Unternehmen mit. Neuer CFO soll Thomas Obendrauf werden.

Modehändler Texhages insolvent - soll fortgeführt werden

Noch eine Einzelhandelspleite: Das seit 1948 bestehende Modeunternehmen Texhages ist insolvent.

Weiteres Ermittlungsverfahren wegen Mietbetrug an Flüchtlingen

Die Staatsanwaltschaft ermittelt in einem weiteren Verfahren gegen den Inhaber der Wiener Firma Aldiar KG. Neben dem laufenden Verfahren wegen Vorwürfen, der Mann habe Wohnungen zu teuer an Flüchtlinge vermietet - dem Tatbestand des Sachwuchers -, liefen auch separate Ermittlungen wegen Betrug, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch auf Anfrage der APA.

Zahnärztin feuerte Mitarbeiterin via Whatsapp: Kündigung ungültig

Eine österreichische Zahnärztin hat ihre Mitarbeiterin über "WhatsApp" gekündigt. Wie der Oberste Gerichtshof (OGH) nun entschieden hat, war die Kündigung über den Smartphone-Messenger aber ungültig.

Online-Shopping: Wie Amazon & Co mit Rabatten tricksen

Die Preise der Onlinehändler schwanken teils innerhalb nur weniger Tag um hunderte Euros. Vor Weihnachten ist das Preis-Jo-Jo besonders dreist. Das Servicemagazin mex des Hessischen Rundfunks hat dazu die Preise von Amazon, Media Markt und Otto geprüft - mit haarsträubenden Ergebnissen.

Mit Autohaus Winter nächste steirische Pleite in kürzester Zeit

Der Dienstag war am Grazer Handelsgericht geprägt von Insolvenzen traditionsreicher Betriebe in Serie: Nach Schirnhofer und Stark wurde über das bekannte Grazer Autohaus Winter des früheren Wirtschaftskammer-Präsidenten Ulfried Hainzl ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. 16 Dienstnehmer und 21 Gläubiger sind betroffen, wie die Kreditschützer von KSV1870 meldeten.

Unternehmen, die einer Scheinfirma auf den Leim gehen, ohne diese das beauftrage Unternehmen vorher zu prüfen, wird künftig kräftig zur Kasse geben.

Unternehmen haften künftig für Löhne von Scheinfirmen

Unternehmen, die Aufträge vergeben oder weitergeben, sind bereits vielfach verpflichtet, ihre Auftragnehmer zu prüfen. Ab 2016 werden die Bestimmungen neuerlicher verschärft. Was Unternehmen bei der Auftragsvergabe künftig beachten müssen und was ihnen blüht, wenn sie Scheinunternehmen beauftragen.

Zielpunkt-Pleite: Zehn Prozent auf alles

In den Filialen der in Konkurs befindlichen Lebensmittelhandelskette Zielpunkt ist Abverkauf. Damit sollen sich Regale und Lager leeren. In einer Schlussverkaufsaktion, die am gestrigen Montag (30. November) angelaufen ist, gibt es "minus 10 Prozent auf alles, inklusive Aktionsartikel".

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