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Artikel vom Freitag, 30. Oktober 2015

1,2 Millionen Österreicher armutsgefährdet - Caritas startete Inlandskampagne

Caritas-Präsident Michael Landau: "Situation ist fordernd." Der Anstieg der Arbeitslosigkeit sei die zentrale Herausforderung.

Flüchtlinge - Oslo will wegen Kosten staatlichen Pensionsfonds nutzen

Flüchtlinge - Oslo will wegen Kosten staatlichen Pensionsfonds nutzen

Oslo - Norwegen will zur Bewältigung der Kosten durch die Flüchtlingskrise den staatlichen Pensionsfonds anzapfen. Die Regierung erwarte im kommenden Jahr 33.000 Asylbewerber, dies seien dreimal so viele wie in den vergangenen Jahren, teilte die Regierung in Oslo am Freitag mit.

Mehrheit der Katalanen gegen eine Abspaltung

Mehrheit der Katalanen gegen eine Abspaltung

Madrid - Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien ab, zeigt eine am Freitag von Metroscopia veröffentlichte Umfrage. Am Dienstag hatte die lokale Regierung ihre Pläne für den Unabhängigkeitsprozess vorgestellt. Innerhalb von 18 Monaten solle dies zu einem unabhängigen katalanischen Staat führen.

Fußball: Blatter: Absprachen vor WM-Vergaben schon immer möglich

Fußball: Blatter: Absprachen vor WM-Vergaben schon immer möglich

Frankfurt am Main - Der gesperrte FIFA-Präsident Joseph Blatter hat in einem Mediengespräch ganz offen eingeräumt, dass die Vergabe von Fußball-Weltmeisterschaften schon immer offen für geheime Absprachen und betrügerische Deals war. "Wenn Sie nur wenige Leute in einem Wahlgremium haben, können Sie das gar nicht verhindern. Das ist unmöglich", sagte der Schweizer der "Financial Times" (Freitag).

Spar zu Rekordstrafe von 30 Millionen Euro verdonnert

Der Handelskonzern Spar ist mit seiner Klage im Kartellprozess gescheitert. Das Höchstgericht hat die Kartellstrafe sogar noch verzehnfacht. Das Urteil betrifft nur eine von 17 Produktgruppen. Spar muss mit weiteren Kartellstrafen rechnen. Kritik kommt von der Arbeiterkammer.

Großbank UniCredit will noch mehr Stellen streichen

Mailand/Wien - Bei der italienischen Großbank UniCredit sollen Insidern zufolge statt der bisher kolportierten 10.000 sogar 12.000 Stellen abgebaut werden. 3.000 davon sollen auf Deutschland und Österreich entfallen. Die Maßnahme soll die Gewinn- und Kapitalrenditen verbessern, berichtet die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg am Freitag.

Die lange Schlange vor der Registrierkasse

Warum der Gedanke an den 1. Jänner 2016 Tausende Unternehmer zur Verzweiflung bringt: Der aktuelle Zwischenstand zur Registrierkasse und Praxistipps vom Experten.

Monopoly ist 80

Vier Ökonomen erfinden das erfolgreichste Wirtschafts-Brettspiel der Welt, für viele Kinder der Erstkontakt mit Pleite, Wucher und Abkassieren, neu.

Banken in Not

DER FORMAT-REPORT Tektonische Verschiebungen. Tausende Bankjobs werden in den nächsten Jahren pulverisiert. Der Druck, ertragreicher zu werden, wird durch die Digitalisierung und neue Konkurrenz verschärft. Mitarbeiter sind verunsichert und die Kunden verärgert.

FORMAT Nr. 44/2015 Inhaltsverzeichnis und Download

FORMAT - Österreichs Magazin für Wirtschaft, Geld und Politik jede Woche neu um 2,99 € auch als ePaper. Lesen Sie FORMAT auf einem Gerät Ihrer Wahl: Am PC, Laptop, Tablet oder Smartphone.

Die Suche nach dem besten Konto

Treue macht sich nicht immer bezahlt. Der Wechsel von Konto und Wertpapierdepot kann sich zuweilen lohnen. Sechs Tipps, wie Sie zum günstigsten Konto gelangen.

Finanzminister Schelling: "Nicht alles ist immer übertrieben sexy"

Jetzt aber. Finanzminister Hans Jörg Schelling hat schon wieder ein paar XXXL-Reformen auf Lager: Abschaffung der Kalten Progression, große Pensionsreform, Lohnnebenkostensenkung, Neuordnung der Bankensteuer. Interview mit dem Unermüdlichen.

Quasi-Monopolist: Flüchtlingsbetreuer ORS Service GmbH

Der Exklusivvertrag mit dem Innenministerium verschafft der ORS Gewinne. Bis Ende September flossen bereits rund 29 Millionen Euro an das Unternehmen mit der Schweizer Konzernmutter.

Wie Österreichs Wirtschaft von den Flüchtlingen profitiert

Ob Unterkunft, Sicherheit oder Betreuung: Aktuell rund 63.000 Asylwerber müssen derzeit österreichweit versorgt werden. Zahlreiche Unternehmen machen damit gute Geschäfte.

KTM verkaufte mehr Motorräder und steigerte Betriebsgewinn

KTM verkaufte mehr Motorräder und steigerte Betriebsgewinn

Wien/Mattighofen - Der börsennotierte Motorradhersteller KTM hat heuer in den ersten drei Quartalen beim Verkauf seiner Motorräder Gas gegeben und seinen operativen Gewinn gesteigert. Beim Absatz fuhr das oberösterreichische Unternehmen ein Plus von 17 Prozent auf 135.332 Fahrzeuge ein. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 24 Prozent auf 76,1 Mio. Euro, wie KTM am Freitag in einer Aussendung mitteilte.

Größter Börsengang seit Jahrzehnten: Japans Post geht an die Börse

Größter Börsengang seit Jahrzehnten: Japans Post geht an die Börse

Tokio - Japan steht vor dem größten Börsengang seit rund drei Jahrzehnten. Die Japan Post Holdings sowie ihre beiden Bank- und Versicherungstöchter werden am 4. November an der Tokioter Börse notiert. Die Regierung wird rund 1,4 Billionen Yen (10,6 Mrd. Euro) einnehmen.

Österreichs BIP wuchs auch im 3. Quartal 0,3 % gegenüber Vorquartal

Österreichs BIP wuchs auch im 3. Quartal 0,3 % gegenüber Vorquartal

Wien - Österreichs Wirtschaft hat auch im dritten Quartal den moderaten Wachstumskurs beibehalten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte gegenüber dem Vorquartal real erneut um 0,3 Prozent zu, ergab die erste Schätzung des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo). Die Investitionsnachfrage habe sich weiter belebt und die Dynamik im Außenhandel zugenommen, so das Institut am Freitag.

Deutsche Telekom will für hohe Netz-Bandbreiten extra kassieren

Deutsche Telekom will für hohe Netz-Bandbreiten extra kassieren

Bonn - Die Deutsche Telekom will Internet-Start-ups und andere Unternehmen mit einem Bedarf für hohe Netz-Bandbreiten gesonderte kostenpflichtige "Spezialdienste" anbieten. Telekom-Chef Tim Höttges schlug in einem Blog-Eintrag vor, die Start-ups sollten die Netzbetreiber dafür an ihren Umsätzen beteiligen.

Auch US-Senat stimmte Haushaltsplan zu - Krise abgewendet

Auch US-Senat stimmte Haushaltsplan zu - Krise abgewendet

Washington - Der US-Kongress hat einen Haushaltsplan für die kommenden beiden Jahre verabschiedet. Nach dem Repräsentantenhaus stimmte am Freitag in der Früh auch der Senat für den Entwurf, der die Schuldengrenze anhebt und höhere Ausgaben für das Militär und im Inland von insgesamt 80 Milliarden Dollar vorsieht.

Jakob Kirchmayr: Rache auf Papier

Menschen mit verschrumpelten Köpfen, hängenden Schultern oder verkniffene Mündern - mit seinen expressiven Arbeiten liefert der österreichische Zeichner feine gesellschaftliche Psychogramme.

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