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Artikel vom Donnerstag, 22. Oktober 2015

Hasspostings: Brandstetter fordert von Facebook sofortige Löschung

Hasspostings: Brandstetter fordert von Facebook sofortige Löschung

Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) hat am Donnerstag Vertreter von Facebook zu Gesprächen über den Umgang mit Hasspostings getroffen. Wie der Minister "profil online" sagte, habe er dabei auf die rasche Lösung derartiger Einträge gedrängt. Die deutsche Justiz hat wegen nicht gelöschter Postings zuletzt Ermittlungen gegen Facebook-Manager wegen Beihilfe zur Volksverhetzung eingeleitet.

VW-Skandal: Jüngere Dieselmotoren nicht von Manipulationen betroffen

VW-Skandal: Jüngere Dieselmotoren nicht von Manipulationen betroffen

Entwarnung in höchster Not: Die Abgasaffäre bei Volkswagen erstreckt sich nicht auf einen weiteren Dieselmotor. Das gab der Konzern am Donnerstag nach internen Untersuchungen in Wolfsburg bekannt.

Regulierer fordern nicht noch mehr Kapital bei Banken

Regulierer fordern nicht noch mehr Kapital bei Banken

London - Banken müssen sich bei der nächsten Regulierungs-Runde offenbar nicht auf noch höhere Eigenkapitalanforderungen gefasst machen. "Im Baseler Ausschuss ist es nicht die vorherrschende Meinung, dass wir mehr und mehr Kapital brauchen", sagte der Generalsekretär des Gremiums der weltweit wichtigsten Regulierer für die Branche, William Coen, auf einer Konferenz des britischen Bankenverbandes.

Google öffnet millionenschweren Medien-Innovationsfonds

Google öffnet millionenschweren Medien-Innovationsfonds

Wien - Die "Digital News Initiative" (DNI) von Google und europäischen Verlagshäusern hat den mit 150 Millionen Euro ausgestattete Innovationsfonds für Bewerbungen geöffnet. Um Fördermittel können sich nicht nur Verlage bewerben. Er stehe "jedem in Europa offen, der im Nachrichtengeschäft tätig ist und ein innovatives, digitales Projekt verfolgt", so Google-Manager und Projektleiter Ludovic Blecher.

Draghi - EZB-Rat hat schärferen Strafzins für Banken erörtert

Draghi - EZB-Rat hat schärferen Strafzins für Banken erörtert

Valletta/Frankfurt - Die EZB befasst sich mit einem verschärften Strafzins für Banken. EZB-Chef Mario Draghi erklärte am Donnerstag nach dem Ratstreffen auf Malta, das Thema sei im Gegensatz zur vorangehenden Sitzung angeschnitten worden. Die Notenbank hatte diesen Einlagezins jedoch ebenso wie den Leitzins auf der Sitzung nicht angetastet.

Bei Krisenwiederholung bräuchten Banken 3 Billionen Dollar Kapital

Bei Krisenwiederholung bräuchten Banken 3 Billionen Dollar Kapital

Wien - Sollte die große Wirtschaftskrise wiederkommen, dann bräuchte das weltweite Finanzsystem - derzeit - drei Billionen Dollar (2,64 Billionen Euro) Kapital, um diese zu überstehen. Das ergibt der wöchentlich aktualisierte Indikator für das Systemrisiko des Wirtschaftsnobelpreisträgers (2003) Robert Engle. Der Wert schwankt aber innerhalb weniger Monate deutlich.

EZB will noch mehr Geld drucken

EZB will noch mehr Geld drucken

Der Preisrückgang in der Eurozone ist trotz Geldpolitk der EZB nicht aufzuhalten. Trotz Geldschwemme ist die Teuerung vom EZB-Ziel noch weit entfernt. Europas Notenbank lässt den Leitzins auf Rekordtief. Und will die Druckmaschine schneller laufen lassen.

Private Stromspeicher: Verbund schließt Allianz mit Tesla

Tesla-Chef Elon Musk hat viele Visionen. Eine davon ist, dass jeder Haushalt den Strom, den er benötigt auch selbst produziert und überschüssige Energie für die spätere Verwendung speichert. Mit der Powerwall hat der Elektroauto-Pionier Tesla ein solches Batteriespeichersystem entwickelt. Der Verbund bringt dieses nun nach Österreich.

Deutscher Fußball Bund weiter unter Druck wegen Zahlung an die FIFA

Eine Woche hat der Präsident des Deutschen Fußball Bund (DFB) Wolfgang Niersbach gebraucht, um eine ominöse Zahlung von 6,7 Millionen Euro an den Weltfußball-Verband zu erklären. Die Millionenzahlung sei FIFA-Bedingung für "Organsisationsunterstützung" gewesen. Dadurch hätte der DFB von der FIFA eine Zahlung von 250 Millionen Euro bekommen. Für die WM-Vergabe 2006 in Detsuchland habe es keinen Stimmenkauf gegeben.

Neuer Dreh am Immobilienmarkt

Neuer Dreh am Immobilienmarkt

Der Preisauftrieb bei Wohnungen ist vorbei. Steigende Quadratmeterpreise gibt es nur mehr in außergewöhnlichen Lagen. Für Investoren bieten Immobilien-Aktien mehr Chancen als eine Veranlagung im Grundbuch.

FACC expandiert und nimmt 200 Mitarbeiter auf

FACC expandiert und nimmt 200 Mitarbeiter auf

Turnaround geschafft: Der Luftfahrtzulieferer FACC schreibt wieder Gewinn und erwartet ein kräftiges Wachstum im Gesamtjahr. 200 neue Jobs werden geschafffen.

Deutscher IT-Markt wächst 2015 stärker als erwartet

Der IT-Markt wächst laut Branchenverband Bitkom stäker als erwartet. Klassische IT-Produkte, Hard- und Software sowie Dienstleistungen, wachsen stärker als erwartet. Im Bereich Telekom gibt es eine Stagnation. Rückläufig ist das Geschäft mit Unterhaltungselektronik.

Vorarlberger Regionalfluglinie InterSky droht Lizenzentzug

Vorarlberger Regionalfluglinie InterSky droht Lizenzentzug

Turbulenzen bei Intersky: Wenn der Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit bis zum 3. November 2015 nicht gelingt, wird vom Verkehrsministerium die Lizenz entzogen. Die Liquiditätslücke beläuft sich in Millionenhöhe. Ein mitteldeutschem Investor will einsteigen, die Verhandlungen stünden vor "finaler Entscheidung".

Bank Austria hat Wien-Mitte-Einkaufszentrum "The Mall" verkauft

Bank Austria hat Wien-Mitte-Einkaufszentrum "The Mall" verkauft

Wien (APA) - Die Bank Austria hat eine weitere prominente Wiener Großimmobilie abgestoßen. Sie hat das in Wien-Landstraße errichtete Bahnhofs- und Einkaufszentrum "The Mall" verkauft. Käufer ist ein Konsortium um Morgan Stanley Real Estate. Die Amerikaner hatten als aussichtsreichste Kandidaten für den Deal gegolten.

Billigflieger Norwegian Air rüstet für die Langstrecke auf

Billigflieger Norwegian Air rüstet für die Langstrecke auf

Norwegian bestellt bei Boeing 19 Flugzeuge des Typs "Dreamliner" im Wert von 5 Milliarden Dollar und will damit neue Akzente setzen, um sich an der Spitze der Billigflieger zu behaupten. Die Auslieferung soll zwischen 2017 und 2020 erfolgen.

US-Investitionsfonds hat bestes Offert für Telekom Srbija gemacht

US-Investitionsfonds hat bestes Offert für Telekom Srbija gemacht

Belgrad/Wien/Mexiko-Stadt - US-Investitionsfonds Apollo soll laut dem Belgrader Blatt "Vecernje novosti" mit 1,2 Mrd. Euro für einen 58-prozentigen Anteil an der Telekom Srbija das beste Offert für das serbische staatliche Unternehmen gemacht. Das Ziel des Investitionsfonds wäre laut Zeitung, die serbische Firma zu kaufen, Besserungen vorzunehmen, um sie in zwei Jahren an die Deutsche Telekom weiter zu verkaufen.

Arbeitslosenzahl in Spanien erstmals seit 2011 unter fünf Millionen

Arbeitslosenzahl in Spanien erstmals seit 2011 unter fünf Millionen

Madrid - Die Zahl der Arbeitslosen ist in Spanien erstmals seit 2011 unter die Fünf-Millionen-Marke gefallen. Wie die Statistik-Behörde INE am Donnerstag mitteilte, sank die Zahl der registrierten Erwerbslosen im dritten Quartal um 5,79 Prozent oder knapp 300.000 auf 4,85 Millionen.

China bereitet Pernod Ricard Magenschmerzen - Umsatz dank USA hoch

China bereitet Pernod Ricard Magenschmerzen - Umsatz dank USA hoch

Paris - Trotz deutlicher Umsatzeinbußen in China hat der französische Spirituosenhersteller Pernod Ricard seine Erlöse angekurbelt. Dank der steigenden Nachfrage in den USA und Europa sei der Umsatz im ersten Geschäftsquartal 2015/16 auf vergleichbarer Basis um 3 Prozent auf rund 2,2 Mrd. Euro gestiegen, teilte die Nummer zwei hinter dem britischen Diageo-Konzern am Donnerstag mit.

DIHK erwartet für Deutschland deutlich weniger Wachstum als Regierung

DIHK erwartet für Deutschland deutlich weniger Wachstum als Regierung

Berlin - Die Wirtschaft in Deutschland schätzt ihre konjunkturellen Perspektiven für 2016 deutlich schlechter ein als bisher. Wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am Donnerstag mitteilte, wird nur noch mit einem Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 1,3 Prozent gerechnet. Bisher war der Verband von 1,7 Prozent ausgegangen. Hauptgrund sei die nachlassende Dynamik in China.

Prozess - Ex-Porsche-Chef Wiedeking wehrt sich gegen Vorwürfe

Prozess - Ex-Porsche-Chef Wiedeking wehrt sich gegen Vorwürfe

Stuttgart - Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hat im Strafprozess um den VW-Übernahmekrimi die Anklage wegen Marktmanipulation zurückgewiesen. "Den gegen mich erhobenen Vorwürfen trete ich entschieden entgegen", sagte der einstige Top-Manager am Donnerstag in einer ersten Stellungnahme vor dem Stuttgarter Landgericht.

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