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Artikel vom Dienstag, 20. Oktober 2015

VW-Skandal - Bisher sieben Schadensersatzklagen in Deutschland

VW-Skandal - Bisher sieben Schadensersatzklagen in Deutschland

Im Volkswagen-Skandal um manipulierte Abgaswerte sind bisher sieben Schadensersatzklagen von Anlegern beim zuständigen Landgericht in Braunschweig eingegangen. Nähere Details zu den Verfahren wollte eine Sprecherin am Dienstag nicht nennen. Volkswagen drohen nach Bekanntwerden der Vorwürfe Mitte September weltweit Verfahren, Strafzahlungen und Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe.

AUA-Betriebsrat warnt vor Unterwanderung durch Eurowings

AUA-Betriebsrat warnt vor Unterwanderung durch Eurowings

Der Bordbetriebsrat der Austrian Airlines (AUA) warnt vor der Unterwanderung durch die neue Lufthansa-Billigschiene Eurowings, deren Europa-Zentrale in Wien angesiedelt wird. Vor allem junge Copiloten seien in einem Abhängigkeitsverhältnis, das der Lufthansa-Konzernvorstand "beinhart ausnützt", erklärte Betriebsratschef Karl Minhard am Dienstag in einem Hintergrundschreiben an Medienvertreter.

VW-Rückrufe: Was Sie wissen sollten

Im Zuge des großen VW-Dieselskandals müssen 363.000 Österreicher ihre Autos in die Werkstatt bringen. Wie Sie herausfinden, ob an Ihrem Auto ebenfalls Nachbesserungsarbeiten nötig sind und was Sie wissen sollten, wenn Sie Besitzer eines der betroffenen Fahrzeuge sind. Ratschläge der D.A.S. Rechtsschutzversicherung.

Immofinanz: OGH bestätigt jahrelange Haftstrafen für Ex-Manager

Immofinanz: OGH bestätigt jahrelange Haftstrafen für Ex-Manager

Weil sie mit millionenschweren Aktiengeschäften ihren Konzern geschädigt haben, müssen Ex-Immofinanz-Boss Karl Petrikovics und Ex-Aufsichtsratschef Helmut Schwager sechs bzw. viereinhalb Jahre hinter Gitter. Dieses Urteil des Erstgerichts aus dem Jahr 2013 hat der Oberste Gerichtshof (OGH) am Dienstag bestätigt und somit Nichtigkeitsbeschwerden und Berufungen dagegen verworfen.

Weihnachten - Amazon stellt in den USA 100.000 Saisonkräfte ein

Weihnachten - Amazon stellt in den USA 100.000 Saisonkräfte ein

Der Versandhandelsriese Amazon will für sein Weihnachtsgeschäft in den USA 100.000 Saisonkräfte anstellen. Das teilte das Unternehmen am Montag (Ortszeit) mit. Amazon beschäftigt nach eigenen Angaben 90.000 Vollzeitkräfte in seinen mehr als 50 Kundenservice-Zentren und 20 Logistikzentren.

Irland ernannte Wirtschaftsprofessor zum neuen Notenbankchef

Irland ernannte Wirtschaftsprofessor zum neuen Notenbankchef

Der Wirtschaftsprofessor Philip Lane wird Irlands neuer Notenbank-Gouverneur. Lane übernehme das Amt von seinem langjährigen Vorgänger und ehemaligen Kollegen am Dubliner Trinity College, Patrick Honohan, wie das irische Finanzministerium am Dienstag mitteilte.

Daimler setzt doch auf umstrittenes Kältemittel für Klimaanlagen

Daimler setzt doch auf umstrittenes Kältemittel für Klimaanlagen

Nach langem Widerstand lenkt Daimler im Streit um den Einsatz des Kältemittels R1234yf in Auto-Klimaanlagen ein. Nachdem er sich über Jahre vehement geweigert hatte, will der Konzern die umstrittene Chemikalie nun doch ab 2017 in großem Stil einsetzen. Dies teilte der Autobauer am Dienstag in Stuttgart mit.

Oberstes Gericht: Ersatz-Bankkarte darf in Deutschlands nichts kosten

Oberstes Gericht: Ersatz-Bankkarte darf in Deutschlands nichts kosten

Deutsche Banken dürfen ihre Kunden für die Ausstellung einer Ersatz-Bankkarte nur unter bestimmten Voraussetzungen extra zur Kasse bitten. Das hat der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag entschieden. Demnach darf eine Bank keine Kosten für eine Ersatzkarte berechnen, wenn die Originalkarte zuvor gesperrt wurde - etwa weil sie verloren ging oder gestohlen wurde.

Iran rechnet nach Sanktionsende mit Verdoppelung seiner Ölexporte

Iran rechnet nach Sanktionsende mit Verdoppelung seiner Ölexporte

Der Iran erwartet nach der Aufhebung der Wirtschaftssanktionen eine Verdoppelung seiner Ölexporte. "Schon in den nächsten Monaten können wir wieder bis zu 2 Millionen Barrel pro Tag exportieren", sagte Vizepräsident Ishagh Dschahangiri am Dienstag laut der Nachrichtenagentur ISNA.

Irland ordnet Ermittlungen gegen Facebook wegen Datentransfer an

Nach dem EuGH-Urteil zur Übermittlung von Daten in die USA hat das oberste irische Gericht Ermittlungen wegen der Geschäftspraktiken bei Facebook angeordnet. Dazu sei die Aufsichtsbehörde verpflichtet, nachdem der Europäische Gerichtshof in einer Grundsatzentscheidung Anfang Oktober der Weitergabe von personenbezogenen Daten Grenzen gesetzt habe, teilte der irische High Court am Dienstag mit. Die irische Datenschutzbehörde hatte Ermittlungen zunächst abgelehnt. Der Rechtsanwalt von Facebook kündigte eine "konstruktive Mitarbeit" bei den Untersuchungen an.

Kärntner Nachtragsbudget erhöht Defizit auf 157 Millionen Euro

Kärntner Nachtragsbudget erhöht Defizit auf 157 Millionen Euro

Die Kärntner Landesregierung hat am Dienstag ein Nachtragsbudget für das laufende Jahr beschlossen. Das Nettodefizit erhöht sich dadurch von 97,33 auf 156,51 Millionen Euro. Das Maastrichtergebnis verschlechtert sich von 53,99 auf 69,73 Millionen Euro. Bei den zusätzlichen Ausgaben machte sich vor allem das Drama um die frühere Landesbank Hypo Alpe Adria bemerkbar.

Investoren bleiben Österreich fern

Investoren bleiben Österreich fern

Das Interesse von Investoren an Österreich ist heuer im ersten Halbjahr gesunken. Mit "nur 2,9 Mrd. Euro" hätten sich die passiven Direktinvestitionen "äußerst schwach" entwickelt, teilte die Oesterreichische Nationalbank heute, Dienstag, mit. Ausländische Investoren zogen laut OeNB rund 150 Mio. Euro an Eigenkapital ab - ein Vorgang der im ersten Halbjahr 2014 zum ersten Mal aufgetreten sei.

Registrierkassen - Schelling befürchtet keinen Einnahmenentfall

Registrierkassen - Schelling befürchtet keinen Einnahmenentfall

Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) befürchtet bei der Registrierkassenpflicht keinen Einnahmenentfall durch die späteren Strafen. Im ersten Quartal 2016 sollen Betriebe nur beraten werden, für die darauffolgenden drei Monate sind die Firmen gefordert, eine Begründung zu nennen, für den Fall, dass sie keine Registrierkasse besitzen. Die Verordnung soll in zwei Wochen vorliegen.

Kommentar

Inflation: Teuerungsrate gut, alles gut?

Dass leichte Preisanstiege als Zeichen für Wirtschaftsaufschwung gedeutet werden, ist bekannt, darauffolgende Lohn-, Renten- und Immobilienwertsteigerungen sind hingegen längst passé. Mit fatalen Folgen.

Google kauft in China Anteil an Startup für künstliche Intelligenz

In Wien und Tirol geht das meiste Geld fürs Wohnen drauf

In Wien und Tirol geht das meiste Geld fürs Wohnen drauf

Wohnen ist teuer: Im Schnitt muss jeder Österreicher 29 Prozent des Haushaltseinkommens fürs Wohnen aufwenden. Am höchsten ist der Anteil der Wohnkosten - sowohl Eigentum als auch Miete ohne Neben- und Betriebskosten - am Einkommen in Tirol (33 Prozent), Wien (30 Prozent) und Salzburg (29 Prozent).

Bawag soll Teile der Bank Austria übernehmen

Die UniCredit hat dem Vernehmen nach vor, sich von einigen relevanten Geschäftsteilen der Bank Austria, darunter dem mit dem Privatkunden zu trennen. Käufer könnte die Bawag sein. Deren Eigentümer Cerberus würde mit diesem Schachzug die Bawag stärken. Die UniCredit erklärt, dass noch "keine Beschlüsse gefasst" wurden.

Kreditnachfrage der privaten Haushalte leicht gestiegen

Kreditnachfrage der privaten Haushalte leicht gestiegen

Das niedrige Zinsniveau ermutigt die Österreicher dazu, Kredite aufzunehmen. Die Nachfrage der privaten Haushalte sei im dritten Quartal gestiegen, teilte die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) am Dienstag mit. Bei Wohnbaukrediten habe es zum vierten Mal in Folge eine moderate Steigerung gegeben. Und auch Konsumkredite waren - nach einer Flaute im zweiten Quartal - wieder etwas stärker gefragt.

RBI-Chef Sevelda: Bankensteuer macht Kredite teurer

Der Chef der Raiffeisen Bank International (RBI), Karl Sevelda, hat erneut die Abschaffung der heimischen Bankensteuer gefordert. Kredite würden dadurch um 0,16 Prozentpunkte teurer.

Hofer-Handyfirma HoT setzt nun auf LTE

Hofer-Handyfirma HoT setzt auf LTE

Ventocom, das Unternehmen hinter HoT (Hofer Telekom) und Company ​von Rapid Wien-Präsident Michael Krammer, setzt als Mobilfunkdienstleister ohne eigenes Netz künftig auf den Mobilfunkstandard LTE.

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