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Artikel vom Montag, 19. Oktober 2015

Telekom Austria verdient heuer mehr

Telekom Austria verdient heuer mehr

Wien - Die Telekom Austria verdient heuer mehr als im Vorjahr, auch wenn sie etwas weniger Umsatz macht. Der Periodenüberschuss stieg im dritten Quartal 2015 um 7,3 Prozent auf 137,1 Mio. Euro, in den ersten neun Monaten zusammen gab es 308,4 Mio. Euro Gewinn, statt eines Verlustes von 136,5 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Der Umsatz war leicht rückläufig.

Neue TTIP-Verhandlungsrunde mit heikler Agenda

Neue TTIP-Verhandlungsrunde mit heikler Agenda

Miami (Florida) (APA/Reuters) - In der aktuellen Verhandlungsrunde zwischen EU und US-Regierung über das Freihandelsabkommen TTIP stehen in dieser Woche heikle Themen auf der Agenda. Eine Einigung liegt in weiter Ferne. In europäischen Verhandlungskreisen hieß es, die Verhandler hätten maximal bis zum 20. Jänner 2017 Zeit für eine Einigung mit der gegenwärtigen US-Delegation.

VW-Skandal - EU-Staaten wollen Folgen für Emissionsziele klären

VW-Skandal - EU-Staaten wollen Folgen für Emissionsziele klären

Wolfsburg (APA/AFP) - Nach der Affäre um manipulierte Abgaswerte bei Diesel-Fahrzeugen von VW verlangen mehrere EU-Staaten Aufschluss über mögliche Auswirkungen auf die europäischen Umwelt- und Luftreinhaltungsziele. Es müsse nun auch "die Umweltdimension klar bewertet und hervorgehoben werden", heißt es in einem Schreiben Österreichs und Dänemarks für den kommenden EU-Umweltministerrat.

Lufthansa könnte mit Eurowings Überseeflüge von Berlin anbieten

Lufthansa könnte mit Eurowings Überseeflüge von Berlin anbieten

Frankfurt (APA/Reuters) - Die AUA-Mutter Lufthansa erwägt nach Aussagen von Konzernchef Carsten Spohr Langstreckenflüge ab Berlin. Zum Einsatz könnte dabei die konzerneigene Billig-Airline Eurowings kommen, sagte Spohr auf einer Veranstaltung in Berlin am Montag. "Berlin könnte ein interessanter Markt sein." Bisher hat die Lufthansa keine Langstreckenflüge von Berlin aus im Programm.

Euroraum-Banken noch mit zu vielen faulen Krediten in Bilanzen

Frankfurt - Die Banken im Euroraum haben nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) immer noch zu viele notleidende Kredite in ihren Bilanzen. Zu den großen Herausforderungen der Branche gehöre zudem die schwache Profitabilität, sagte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Montag vor einem Ausschuss des Europaparlaments in Brüssel laut Redetext.

Zwangsrabatte von 375 Millionen für Pharmawirtschaft

Zwischen Hauptverband und Pharmawirtschaft konnte keine Einigung auf einen neuen Rahmenvertrag erzielt werden. Gesundheitsministerin Oberhauser (SPÖ) greift nun durch und fordert von der Pharmaindustrie nun Zwangsrabatte. Die Pharmawirtschaft und Wirtschaftskammer orten den Eingriff in Eigentums- und Grundrechte.

Russlands Wirtschaft schrumpfte zuletzt nicht mehr ganz so stark

Russlands Wirtschaft schrumpfte zuletzt nicht mehr ganz so stark

Moskau - Der Rückgang des russischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) hat sich im dritten Quartal nach Angaben der Regierung etwas abgeschwächt. Nach einem Abrutschen um 4,6 Prozent im zweiten Quartal schrumpfte die Wirtschaftsleistung von Juli bis September um 4,3 Prozent, wie Vize-Wirtschaftsminister Alexej Wedew am Montag laut russischen Nachrichtenagenturen sagte.

Ermittlung nach Anzeige gegen drei Facebook-Manager

Ermittlung nach Anzeige gegen drei Facebook-Manager

Facebook wegen Hasspostings im Fadenkreuz der deutschen Justiz: Deutsche Staatsanwälte ermitteln nun gegen drei deutsche Manager des US-Konzerns. Ein Anwalt zeigte den Geschäftsführer von Facebook Deutschland wegen Nicht-Löschung von Hasspostings an.

ÖBIB-Chefin: Geld für Telekom-Kapitalerhöhung leicht zu besorgen

Martha Oberndorfer, Chefin der Staatsholding ÖBIB (vormals ÖIAG), sieht kein Problem das Geld für eine Kapitalerhöhung bei der Telekom Austria zu beschaffen. Die Entscheidung darüber sei aber Aufgabe der Politik. Die ÖBIB habe keinen Auftrag zu privatisieren oder Anteile zu erwerben. Die Auslandsaktivitäten der Casinos Austria (Casag) seien "schwer zu managen".

Flüchtlinge: Millionengewinn für Betreuungsorganisation ORS

Das Geschäft mit der Betreuung von Flüchtlingen läuft gut: Die nicht unumstrittene ORS Service GmbH, unter anderem zuständig für die Stelle Traiskirchen, weist für das letzte Jahr bei einer Bilanzsumme von 12,1 Millionen einen Gewinn von einer Million Euro aus. Die Hälfte davon geht an die Gesellschafter.

AUA verkürzt Sitzabstand auf Flügen in Europa

Die Lufthansa-Tochter AUA wird bis 2017 die Airbus-Flotte umbauen. Kosten: 25 Millionen Euro. Der Sitzabstand in der Economy Class wird um 2,5 Zentimeter verkürzt. Fünf Zentimeter mehr Platz bekommen Passagiere in der Business Class. Die Toiletten werden ebenso kleiner wie auch die Küchen.

Starbucks will auch in Supermärkten Kaffee brühen

Köln/Seattle - Starbucks eröffnet ab 2016 in Deutschland auch in Supermärkten Filialen. Im Laufe des nächsten Jahres werde die Kaffeehauskette "in Großstadtlagen" auch in Rewe-Märkten vertreten sein, wie Starbucks und Rewe am Montag mitteilten. Die Kunden erhielten dort das "gewohnte Starbucks-Angebot" mit Kaffee, weiteren Getränken und Speisen - "für den direkten Verzehr vor Ort oder für unterwegs".

UEFA-Präsident Platini: 1,8-Millionen-Zahlung Sache "von Mann zu Mann"

Michel Platini, Präsident der Europäischen Fußball- Union (UEFA) ist in den Korruptionsskandal der FIFA verstrickt . Es geht um eine dubiose Zahlung von rund zwei Millionen Schweizer Franken (1,8 Millionen Euro) für Beratungsleistungen. Er hält fest: "Ich habe wirklich gearbeitet."

Deutsche Firmen in China: "Weiter wie bisher" funktioniert nicht mehr

Deutsche Firmen in China: "Weiter wie bisher" funktioniert nicht mehr

Peking - Die ganz fetten Jahre in China sind vorbei. Das wird immer mehr deutschen Unternehmern klar, wenn sie in ihre Geschäftsbücher und auf die düsteren Daten blicken, die Peking Monat für Monat vorlegt. Am Montag waren die Wachstumszahlen für das dritte Quartal dran.

Commerzbank hebt Kursziel für Flughafen Wien von 78 auf 100 Euro an

Commerzbank hebt Kursziel für Flughafen Wien von 78 auf 100 Euro an

Schwechat - Die Analysten der Commerzbank haben ihr Kursziel für den Flughafen Wien deutlich von 78,0 Euro auf 100,0 Euro nach oben geschraubt. Die Kaufempfehlung "Buy" bleibt aufrecht.

Zalando plant Lieferung innerhalb von 30 Minuten

Zalando plant Lieferung innerhalb von 30 Minuten

In Berlin und Köln testet Zalando derzeit die Lieferung am gleichen Tag. Doch das ist dem Online-Modehändler noch nicht sportlich genug: Man plant sogar die Zustellung der Ware innerhalb von 30 Minuten. Am neuen Entwicklerstandort Helsinki soll an mobile Anwendungen getüftelt werden.

Google: Android Auto schnüffelt keine Fahrzeug-Daten aus

Google: Android Auto schnüffelt keine Fahrzeug-Daten aus

Berlin - Google hat Vorwürfe zurückgewiesen, der Konzern wolle mit der Auto-Version seines Betriebssystems Android zu viele Daten aus Fahrzeugen abgreifen. Ziel von Android Auto sei vor allem, "Informationen, die im Internet verfügbar sind, auch im Auto nutzbar zu machen", sagte der zuständige Produktmanager Patrick Brady.

Kabelfirma Tele Columbus plant Mega-Kapitalerhöhung für Zukäufe

Kabelfirma Tele Columbus plant Mega-Kapitalerhöhung für Zukäufe

Frankfurt - Deutschlands drittgrößter Kabelnetzbetreiber Tele Columbus will sich bei den Aktionären frisches Geld für seine Einkaufstour besorgen. Im Zuge einer Kapitalerhöhung sollen brutto 383 Mio. Euro in die Unternehmenskasse fließen, wie Tele Columbus am Montag mitteilte.

Rabatt bei Bundesgebühren bei elektronischem Antrag geplant

Rabatt bei Bundesgebühren bei elektronischem Antrag geplant

Wien - Wer Bundesgebühren etwa für die Geburtsurkunde online bezahlt, soll künftig 40 Prozent "Rabatt" bekommen. Das Büro von Staatssekretärin Sonja Steßl (SPÖ) bestätigte am Montag gegenüber der APA Berichte von "Presse" und "Heute". Die Vergünstigung bei elektronischen Anträgen soll ab 1. Jänner 2016 gelten, hieß es.

Chinas Wachstumsschwäche bremst Europas Aufschwung

Chinas Wachstum schwächt sich weiter ab. Im dritten Quartal wuchs die Wirtschaft um nur noch 6,9 Prozent. Dennoch übertreffen die Daten die bisherigen Erwartungen. Analysten rechnen nun damit, dass eine "harte Landung" der chinesischen Wirtschaft ausbleiben wird. Europa wird durch Chinas Probleme weiter gebremst.

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