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Artikel vom Mittwoch, 28. Januar 2015

Moskau stützt Banken und Firmen

Moskau stützt Banken und Firmen

Moskau (APA/dpa) - Mit einem umgerechnet 30 Milliarden Euro schweren Hilfspaket will die russische Regierung die Folgen einer Wirtschaftskrise bei Banken und Unternehmen abfedern. Geldhäusern, die sich wegen westlicher Sanktionen im Ukraine-Konflikt kein Kapital auf dem internationalen Markt besorgen könnten, soll geholfen werden, sagte Regierungschef Dmitri Medwedew am Mittwoch der Agentur Tass zufolge in Moskau.

US-Rohölbestände auf Rekordhöhe: Erstmals über 400 Mio. Barrel

US-Rohölbestände auf Rekordhöhe: Erstmals über 400 Mio. Barrel

Washington (APA/dpa-AFX) - Der Schieferölboom hat die Öllagerbestände der USA erstmals über die Marke von 400 Mio. Barrel (je 159 Liter) getrieben.

EU will Sanktionen gegen Russland ausweiten

EU will Sanktionen gegen Russland ausweiten

Als Reaktion auf die Separatisten-Offensive in der Ostukraine wollen die EU-Außenminister die Sanktionen gegen Russland bei ihrem Krisentreffen am Donnerstag ausweiten. Die Minister werden die EU-Kommission auffordern, binnen einer Woche Vorschläge zur Erweiterung der Sanktionsliste auszuarbeiten, wie es in einem Entwurf für die Abschlusserklärung des Treffens in Brüssel hieß.

Tesco-Supermarkt und Kugellagerhersteller SKF streichen tausende Jobs

Tesco-Supermarkt und Kugellagerhersteller SKF streichen tausende Jobs

Die größte britische Supermarktkette Tesco will bis zu 2.000 Mitarbeiter abbauen. Grund sei unter anderem die Schließung von 43 unrentablen Filialen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in London mit. Es betreibt auf seinem Heimatmarkt mehr als 3.300 Geschäfte und zählt mehr als 310.000 Beschäftigte.

Hohe Flugzeug-Nachfrage beschert Boeing Rekordumsatz

Hohe Flugzeug-Nachfrage beschert Boeing Rekordumsatz

Gute Geschäfte mit Verkehrsflugzeugen haben dem Airbus-Rivalen Boeing einen Rekordumsatz beschert. Eingedämmte Produktionskosten für das Flaggschiff 787 Dreamliner hätten zudem den Gewinn im vierten Quartal deutlich in die Höhe getrieben, teilte der US-Konzern am Mittwoch mit. In diesem Jahr soll die Zahl der ausgelieferten Flugzeuge nochmals steigen. Boeing-Aktien verteuerten sich infolge der Nachrichten um mehr als vier Prozent.

Kursgemetzel an Börse Athen

Kursgemetzel an Börse Athen

Der radikale Kurswechsel der neuen Regierung in Athen hat am Mittwoch Panikverkäufe an den griechischen Börsen ausgelöst. Der frisch gekürte Ministerpräsident Alexis Tsipras zerstörte die Hoffnungen der Börsianer auf einen Einstieg privater Investoren bei Staatskonzernen und schürte die Angst, dass die internationalen Partner den Geldhahn zudrehen könnten.

Weltbanken-Verband - Schwellenländer profitieren von EZB-Geldflut

Weltbanken-Verband - Schwellenländer profitieren von EZB-Geldflut

Die Geldschwemme der Europäischen Zentralbank (EZB) trägt nach Ansicht des internationalen Bankenverbands IIF zu mehr ausländischen Investitionen in Schwellenländern bei. Nachdem im Dezember aus den aufstrebenden Volkswirtschaften soviel Kapital abgezogen worden sei wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr, werde im Jänner wieder mehr Geld dorthin fließen, teilte der Verband mit.

Yahoo gliedert profitablen Anteil aus

Yahoo spaltet sich: In eine wertvolle - dank Alibaba-Anteilen - 40 Milliarden Dollar schwere Investmentgesellschaft, die separat an die Börse gehen soll und einen für Investoren vergleichsweise eher unattraktiven Rest. Damit könnte Yahoo ein potentieller Übernahmekandidat werden.

Fiat Chrysler steigerte Umsatz 2014 um 11 Prozent

Fiat Chrysler mit 11 Prozent Umsatzplus

Rom - Fiat Chrysler Automobile (FCA) hat das Jahr 2014 mit einem Umsatzwachstum von 11 Prozent auf 96,1 Mrd. Euro abgeschlossen. Das operative Ergebnis stieg um 7 Prozent auf 3,223 Mrd. Euro. Der Nettogewinn betrug 632 Mio. Euro. Die Resultate wurden am Mittwoch von dem in London tagenden Aufsichtsrat des Autobauers vorgestellt.

Nach Regierungswechsel: Börse Athen bis 7,42 Prozent im Minus

Nach Regierungswechsel: Börse Athen bis 7,42 Prozent im Minus

Athen/Frankfurt - Kaum hat die neue Links-Rechts-Regierung in Griechenland erste Pläne vorgestellt, sind die Finanzmärkte des Landes regelrecht abgestürzt. Am Mittwoch erlitten sowohl die Aktien als auch die Kurse von Staatsanleihen starke Verluste. Der Börsen-Leitindex ASE in Athen brach zeitweise um 7,42 Prozent auf 725,20 Punkte ein.

Griechischer Finanzminister Varoufakis: "Athen wurde zu viel Geld geliehen"

Griechischer Finanzminister Varoufakis: "Athen wurde zu viel Geld geliehen"

Athen - Der neue griechische Finanzminister Giannis Varoufakis hat die Aufnahme von immer mehr Krediten durch sein Land als aussichtslos charakterisiert. "Dieses Schneeballsystem muss aufhören", sagte er am Mittwoch bei der Übernahme seines Ministeriums. Die Geldgeber haben Griechenland nach seinen Worten "zu viel Geld" geliehen.

Gewerkschaften drohen mit Streik bei Skoda Auto

Gewerkschaften drohen mit Streik bei Skoda Auto

Mlada Boleslav - In Tschechien drohen die Gewerkschaften mit einem Streik bei der VW-Tochter Skoda Auto, weil der Autobauer hunderte Beschäftigte in externe Zulieferunternehmen auslagern will. Die Gewerkschaften befürchten, dass die betroffenen Mitarbeiter Lohnkürzungen hinnehmen werden müssen, berichtet die Tageszeitung "Mlada fronta Dnes" (Mittwoch-Ausgabe).

Bio für Landwirte weniger attraktiv als erwartet

Bio für Landwirte weniger attraktiv als erwartet

Wien/Wels - Die bei den Bio-Austria-Bauerntagen in Wels präsentierten Zahlen zur Entwicklung in der Branche bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. Der Anteil der Bio-Bauern unter den heimischen Landwirten stieg zwar um einen Prozentpunkt auf 17 Prozent, das Plus fiel aber bedeutend geringer aus als erwartet.

Abdullah-Zentrum: Sitz bleibt in Wien

Abdullah-Zentrum: Sitz bleibt in Wien

Wien - Der Sprecher des König-Abdullah-Dialogzentrums (KAICIID), Peter Kaiser, hat am Mittwoch in einem Statement gegenüber der APA und der "Wiener Zeitung" Medienberichte dementiert, wonach das KAICIID demnächst einen Abzug nach Genf plane. Das KAICIID will seine Räumlichkeiten in Wien sogar erweitern.

Tourismus: In Österreich sagen die Urlauber nun rascher "Baba"

Im Jahr 2014 verbrachten 37,55 Millionen Menschen ihren Urlaub in Österreich - damit wurde der Rekordwert aus dem Vorjahr sogar noch übertroffen. Doch die Gäste bleiben nicht mehr so lange wie früher, und die Nächtigungen in kleinen Betrieben fallen gegenüber teuren Luxushotels stark zurück. Zahlen, Daten und Fakten zu Österreichs Tourismus.

Umfrage: Gutes Arbeitsklima bei Jobsuche wichtiger als Gehalt

Umfrage: Gutes Arbeitsklima bei Jobsuche wichtiger als Gehalt

Für Österreichs Arbeitnehmer ist bei der Jobsuche ein gutes Arbeitsklima wichtiger als die Höhe des Gehalts. Dies geht aus einer Umfrage im Auftrag von Xing hervor. Demnach legen 74 Prozent bei einem neuen Job sehr viel Wert auf eine positive Arbeitsatmosphäre. Hingegen sei nur für 38 Prozent das Gehalt "sehr wichtig".

Eine Schlichtungsstelle für alle Reisebeschwerden

Eine Schlichtungsstelle für alle Reisebeschwerden

Annullierte Flüge, verspätete Züge, ausgefallene Busse oder Schiffe, die zu spät ablegen: Künftig können sich Reisende dieser Verkehrsmittel bei Ärgernissen an eine zentrale, unabhängige Schlichtungsstelle in Österreich wenden.

Rechnungshof kritisiert Flughafen Wien für Fuhrparkmanagement

Rechnungshof kritisiert Flughafen Wien für Fuhrparkmanagement

Der Rechnungshof kritisiert den Flughafen Wien für sein bis 2013 nicht vorhandenes Fuhrparkmanagement. Die Prüfer haben Dokumentationslücken, Buchungsmängel und Verletzungen von Vergabevorschriften festgestellt, heißt in dem am Mittwoch dem Nationalrat vorgelegten Bericht. Der Airport gehört zu je 20 Prozent dem Land Niederösterreich und der Stadt Wien, die Flotte besteht aus 1.300 Fahrzeugen.

2015 wollen deutlich mehr Job wechseln

2015 wollen deutlich mehr Job wechseln

Laut einer aktuellen Studie von Xing in Österreich wollen um 36 Prozent mehr der befragten Arbeitnehmer heuer den Job wechseln als im Vorjahr. Wer besonders wechselwillig ist, welche Arbeitszeitmodelle angestrebt werden und was der neue Job bieten soll.

Der Bund will Komplikationen bei ÖVAG-Abbau abwehren

Der Bund will Komplikationen bei ÖVAG-Abbau abwehren

Die teilstaatliche österreichische Volksbanken AG (ÖVAG) ist nur mehr im heurigen ersten Halbjahr eine Bank mit Banklizenz. Sie muss abgebaut werden. Dieser Abbau soll möglichst reibungslos und glatt über die Bühne gehen. Darauf pocht das Finanzministerium. Noch im Frühjahr 2012 war die Bank von der Nationalbank als "systemrelevant und überlebensfähig" eingestuft worden.

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