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Artikel vom Dienstag, 20. Januar 2015

Griechenland: Berlin und Brüssel mauern gegen Schuldenschnitt

"Die Rahmenbedingungen ändern sich nicht", heißt es direkt von den Vertretern in Brüssel und Deutschland anlässlich der bevorstehenden Griechenland-Wahl am Sonntag. Denn Verträge sind Verträge, und dürfen nicht gebrochen werden. Die Frage lautet: Wie rational ist Syriza-Chef Alexis Tsipras?

US-Öldienstleister streichen tausende Stellen

Baker Hughes baut 7000 Jobs ab, Halliburton signalisiert ebenfalls massiven Stellenabbau und auch Schlumberger kündigt 9000 Mitarbeiter - das Öl-Business ist 2015 gewiss kein Zuckerschlecken. Schuld ist der massive Ölpreis-Verfall.

Die deutsche Kanzlerin Angel Merkel und der frührere Kanzler Kohl Seite an Seite

Angela Merkel träumt von einem innovativen Deutschland

Technik soll dem Menschen dienen und gesellschaftliche Probleme lösen - das findet auch Angela Merkel, die auf der Suche nach innovativen Konzepten für das deutsche Exportgeschäft rund 100 clevere Unternehmer aus aller Welt ins deutsche Kanzleramt einlud.

TTIP - EU-Kommissarin Malmström glaubt weiter an ein gutes Abkommen

TTIP - EU-Kommissarin Malmström glaubt weiter an ein gutes Abkommen

Wien - EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström ist auch nach einem Tag in Wien überzeugt, dass das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) gut für die Bürger und für die Wirtschaft sein wird. Die EU-Kommission wolle Transparenz schaffen - so weit sie möglich ist. Ob die nationalen Parlamente darüber abstimmen dürfen, werde sich erst zum Schluss entscheiden, es sei aber "wahrscheinlich".

Schweizer Uhrenkonzerne planen Preiserhöhungen in Europa

Schweizer Uhrenkonzerne planen Preiserhöhungen in Europa

Genf (APA/sda/awp) - Die Entscheidung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) von vergangener Woche, den Euro-Mindestkurs aufzuheben, dürfte auch die Uhrenpreise in der Eurozone beeinflussen. So plant beispielsweise die Swatch Group bei einigen Marken eine Preiserhöhung um 10 Prozent.

RWE prüft Verkauf von Kraftwerken ins Ausland

RWE prüft Verkauf von Kraftwerken ins Ausland

Essen - Der deutsche Energiekonzern RWE greift unter dem Druck wegbrechender Gewinne in der Stromerzeugung zu drastischen Mitteln. "Wir prüfen, neben anderen Optionen, auch den Verkauf von Kraftwerken in andere Länder", sagte Vorstandsmitglied Rolf Martin Schmitz am Dienstag in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Ganz konkret werde dies im Fall eines niederländischen Gaskraftwerks überlegt.

Raiffeisen prüft Verkauf der Osteuropa-Töchter

Die RBI hat ein hartes Jahr hinter sich, Rubvelverfall und Wirtschaftsflaute machen der Osteuropabank zu schaffen. Nun werden die Osteuropa-Standorte genauer unter die Lupe genommen, zur Debatte steht unter anderem der Verkauf der defizitären Online-Tochter Zuno.

Hypo-U-Ausschuss - SPÖ fixierte Team

Hypo-U-Ausschuss - SPÖ fixierte Team

Der SPÖ-Klub hat am Dienstag sein Team für den kommenden Hypo-Untersuchungsausschuss fixiert. Mit Finanzsprecher Jan Krainer, der bekanntlich den Fraktionschef macht, sollen noch die Abgeordneten Karin Greiner, Philip Kucher, Maximilian Unterrainer und Hermann Krist im Ausschuss sitzen, wie die APA aus dem Klub erfuhr.

Preisverfall: Auch Öldienstleister Baker Hughes streicht tausende Stellen

Preisverfall: Auch Öldienstleister Baker Hughes streicht tausende Stellen

In den USA werden wegen des rasanten Ölpreisverfalls immer mehr Stellen gestrichen. Am Dienstag kündigte der Öldienstleister Baker Hughes an, voraussichtlich rund 7000 Mitarbeiter zu entlassen. Die Firma hatte Ende September gut 61.000 Beschäftigte. Erst vergangene Woche hatte der weltweit führende Anbieter von Dienstleistungen zur Ölförderung, der US-Konzern Schlumberger, den Abbau von 9000 Stellen oder sieben Prozent der Belegschaft angekündigt.

Ikea will in Russland trotz Krise weiter expandieren

Ikea will in Russland trotz Krise weiter expandieren

Der weltgrößte Möbelkonzern Ikea hält trotz der Krise in Russland an seinen Expansionsplänen für das Land fest. "Wir haben einen langfristigen Plan für Russland", sagte Ikea-Sprecherin Martina Smedberg am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP in Stockholm. Das schwedische Unternehmen hoffe, daran festhalten zu können, beobachte die aktuelle Situation aber aufmerksam.

Russland verlangt von Ukraine Gas-Schulden in Milliardenhöhe

Russland verlangt von Ukraine Gas-Schulden in Milliardenhöhe

Russland hat im Streit um offene Gasrechnungen der krisengeschüttelten Ukraine 2,44 Mrd. US-Dollar (2,1 Mrd. Euro) Schulden eingefordert. Der staatliche Monopolist Gazprom habe dem ukrainischen Energiekonzern Naftogaz eine Zahlungsaufforderung geschickt, sagte Gazprom-Chef Alexej Miller am Dienstag in Moskau Agenturen zufolge.

Bewerbung: Gehören Hobbys in den Lebenslauf?

Die Online-Plattform karriere.at hat Recruiter gefragt, ob Hobbys und Freizeitaktivitäten im Lebenslauf eines Bewerbers erwünscht sind – mit einem eindeutigen Ergebnis.

US-Öldienstleister erwarten Rückschlag durch Ölpreisverfall

US-Öldienstleister erwarten Rückschlag durch Ölpreisverfall

In der US-Ölindustrie stellen sich auch die großen Zulieferunternehmen auf einen Gewinndämpfer durch den Ölpreisverfall ein. Die vor der Fusion stehenden Konzerne Halliburton und Baker Hughes sagten am Dienstag eine Beeinträchtigung ihrer Geschäfte im laufenden Jahr voraus. Die sinkende Bohraktivität werde sich deutlich im Ergebnis niederschlagen, erklärte Baker-Hughes-Chef Martin Craighead.

Dänemark - Kopplung der Landeswährung an den Euro bleibt bestehen

Dänemark - Kopplung der Landeswährung an den Euro bleibt bestehen

Im Gegensatz zur Schweiz will Dänemark seine Landeswährung weiter eng am Euro halten. Die Kopplung der Krone zum Euro bleibe bestehen, sagte Wirtschaftsminister Morten Ostergaard am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Zentralbank äußerte sich ähnlich.

EU knöpft sich deutschen Mindestlohn für Lkw-Fahrer vor

EU knöpft sich deutschen Mindestlohn für Lkw-Fahrer vor

Brüssel/Berlin (APA/Reuters) - Die EU-Kommission will einem Insider zufolge die deutsche Regierung wegen der Anwendung des Mindestlohns auf ausländische Lkw-Fahrer zur Rede stellen. In der EU-Kommission herrsche die Überzeugung, dass Deutschland mit der Regelung gegen EU-Recht verstoßen habe, sagte ein hochrangiger EU-Vertreter am Dienstag.

ÖBIB soll Einfluss auf Staatsbeteiligungen "tunlichst sicherstellen"

ÖBIB soll Einfluss auf Staatsbeteiligungen "tunlichst sicherstellen"

Offen ist noch, wer der neue Geschäftsführer der ÖBIB wird, die zum Finanzminister ressortiert. Der Finanzminister hat auch das Vorschlagsrecht für "seinen" ÖBIB-Generalsekretär, der ebenso vom Ministerrat abzusegnen ist. Eine Ausschreibung erfolgt gemäß dem Stellenbesetzungsgesetz, heißt es im geplanten ÖBIB-Gesetz 2015.

ÖBIB kauft Casino-Anteile von Münze

ÖBIB kauft Casino-Anteile von Münze

Wien (APA) - Die Zeit drängt bis zu den ersten Hauptversammlungen bei Firmen, an denen die künftige ÖBIB beteiligt ist - Post, Telekom und OMV. Daher hat der Ministerrat am Dienstag den entsprechenden Gesetzestext zur ÖIAG-Reform abgesegnet und weist diesen ohne eigene Begutachtung direkt dem Budgetausschuss im Nationalrat zu. Die Noch-ÖIAG kauft auch die Casino-Anteile von der Münze Österreich.

Franken: Für FMA "kein Grund zur Panik, staatliche Maßnahmen möglich"

FMA-Chef Helmut Ettl sieht nach der Freigabe des Franken-Wechselkurses keinen Grund zur Panik und schließt staatliche Maßnahmen zur Unterstützung der Kreditnehmer nicht aus. Franken-Kredite sind durch die Freigabe um durchschnittlich 33.000 Euro teurer geworden.

Abdullah-Zentrum will Faymann-Ultimatum ignorieren

Abdullah-Zentrum will Faymann-Ultimatum ignorieren

Wien/Riad - Das umstrittene Abdullah-Zentrum (KAICIID) in Wien will das Ultimatum von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ), sich klar von Menschenrechtsverletzungen in Saudi-Arabien zu distanzieren, ignorieren. KAICIID-Sprecher Peter Kaiser verwies in einem Gespräch mit der APA und der "Wiener Zeitung"am Montag darauf, dass das KAICIID ein Ort des Dialogs und nicht das UNHCR sei.

Grüne stellen 46 Fragen zu Swap-Geschäften des Burgenlandes

Grüne stellen 46 Fragen zu Swap-Geschäften des Burgenlandes

Eisenstadt - Zinsswaps, die das Land Burgenland 2003 und 2004 mit 30-jähriger Laufzeit abgeschlossen hat, beschäftigen im Wahljahr erneut die Landespolitik. Die Grünen kritisierten am Dienstag, es gebe zu dem Thema "zu wenig Informationen von Landesseite" und kündigten eine aus 46 Fragen bestehende Anfrage im Landtag an Finanzlandesrat Helmut Bieler (SPÖ) an.

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