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Artikel vom Donnerstag, 4. Dezember 2014

Ölpreis: Saudi Arabien erwartet Absturz auf 60 Dollar

Saudi Arabien, der mit Abstand wichtigste Erdölproduzent der OPEC, erwartet ein weiteres Abrutschen des Ölpreises auf 60 Dollar und eine anschließende Stabilisierung bei diesem Wert. Durch den niedrigen Ölpreis wird die Wirtschaftlichkeit vieler neuer Öl- und Gasprojekte in Frage gestellt.

Zu Gast im neuen EZB-Gebäude: Bankier-Palast trifft Arbeiterstrich

Der neue Palast des Mario Draghi besteht aus zwei ineinander verdrehten, 185 Meter hohen Glastürmen. In den obersten Etagen ringen die Ratsmitglieder der Europäischen Zentralbank um die Zukunft des Euro - während nur wenige Meter weiter die Tagelöhner um das tägliche Überleben kämpfen.

Euro-Zone: EZB schraubt Erwartungen zurück

EZB-Präsident Mario Draghi will im Kampf gegen die drohende Deflation notfalls alle Register ziehen. "Wir haben alle Arten von Maßnahmen lang und breit diskutiert", sagte der Italiener am Donnerstag nach einem Treffen des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt.

EU-Staaten wollen Rechte von Urlaubern stärken

EU-Staaten wollen Rechte von Urlaubern stärken

Brüssel - Urlauber sollen künftig mehr Rechte bei Pauschalreisen haben. Darauf haben sich die EU-Staaten am Donnerstag in Brüssel geeinigt. Diejenigen, die verschiedene Bausteine ihrer Reise selber im Internet buchen, würden demnach besser geschützt. Deutsche Pauschalreisende hingegen könnten im Detail sogar schlechter dastehen.

Deutsche Lokführer drohen der Bahn mit "massiven Streiks" im Jänner

Deutsche Lokführer drohen der Bahn mit "massiven Streiks" im Jänner

Berlin - Die Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL) lehnt das jüngste Tarifangebot der Deutschen Bahn als unzureichend ab und droht mit umfangreichen Streiks im Jänner. Die Bahn müsse bis zum 17. Dezember "erheblich nachlegen", forderte GDL-Chef Claus Weselsky am Donnerstag in Frankfurt am Main.

Hypo-Schuldenschnitt - Verfassungsklage der Opposition steht bevor

Hypo-Schuldenschnitt - Verfassungsklage der Opposition steht bevor

Wien/Klagenfurt - In der Aufregung um das Hypo-Desaster ist auch auf die Front rund ums umstrittene Hypo-Sondergesetz nicht zu vergessen. Die Opposition will noch vor Weihnachten ihre länger angekündigte dahingehende Verfassungsklage einbringen. Heute habe man sich bei Gesprächen am Rande des Finanzausschusses endgültig über das inhaltliche Vorgehen geeinigt, so FPÖ-Finanzsprecher Elmar Podgorschek auf APA-Anfrage.

Streaming: Retter und Feindbild der Musikindustrie

In Österreich hat sich der Umsatz mit Streaming-Diensten wie Spotify und Deezer verdreifacht. Das sorgt für frischen Wind und bremst den jahrelangen Einbruch des Wirtschaftszweigs. Doch auch die kritischen Stimmen werden immer lauter. Eine Analyse - inklusive Einblick in die beliebtesten Werke des Jahres.

Online-Marketing: Österreich hinkt hinterher

Die Internetnutzung, vor allem mit mobilen Endgeräten, steigt weltweit an. Auch Werber erkennen den Stellenwert von Online-Marketing, doch Österreich hinkt in Sachen digitales Marketing im europäischen Vergleich hinterher. In kaum einem anderen vergleichbaren Land gibt es so wenige Online Jobs wie hierzulande und auch der Umsatz, den Österreich mit Online-Werbung erzielt, sieht im Vergleich alt aus.

Abhördienst NSA plante Zugriff auf alle Mobilfunknetze

Abhördienst NSA plante Zugriff auf alle Mobilfunknetze

Der US-Abhördienst NSA plante laut "The Intercept" eine Überwachung, die bisherige Annahmen weit übertreffen. Ziel war eine weltweite Überwachung aller Mobilfunker. Und neuere Verschlüsselungtechniken sollten ebenso geknackt werden, was aus jüngst veröffentlichen Snowden-Unterlagen zur Operation AURORAGOLD hervorgeht.

EZB senkt Wachstums- und Inflationsprognose für Euroraum

EZB senkt Wachstums- und Inflationsprognose für Euroraum

Frankfurt - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Prognosen für Wachstum und Inflation in der Eurozone nach unten korrigiert. Die Teuerungsrate werde 2015 mit 0,7 Prozent und 2016 mit 1,3 Prozent geringer ausfallen als noch im September erwartet, sagte EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag in Frankfurt am Main.

Daimler prüft Standorte für Fabrik in Russland - Medien

Daimler prüft Standorte für Fabrik in Russland - Medien

Stuttgart/Moskau/St. Petersburg - Daimler hat nach Agenturberichten Moskau und Sankt Petersburg als Standorte für eine schon länger erwogene Autofabrik in Russland ins Auge gefasst. Daimler sei in Verhandlungen mit der Stadt Sankt Petersburg, erklärte ein Vertreter des städtischen Investitionsausschusses am Donnerstag gegenüber den Nachrichtenagenturen Interfax und Tass.

TTIP-Debatte in Österreich als Vorbild für ganz Europa

TTIP-Debatte in Österreich als Vorbild für ganz Europa

Brüssel/Wien - Es gibt kein anderes Land in Europa, wo das EU-USA-Freihandelsabkommen TTIP so scharf diskutiert wird wie in Österreich. Darum sei es wichtig, den Argumenten genau zu folgen, denn die Diskussion sei damit beispielhaft für ganz Europa, auch wenn sie derzeit in anderen Ländern noch nicht so geführt werde, meint EU-Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans.

South-Stream-Stopp - Juncker warnt Moskau vor Erpressung

South-Stream-Stopp - Juncker warnt Moskau vor Erpressung

Moskau/Brüssel - Im Streit um den Stopp des milliardenschweren Pipelineprojekts South Stream verschärft die EU den Ton gegenüber Moskau. "Wir werden Erpressung in Energie-Angelegenheiten nicht hinnehmen", sagte EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker am Donnerstag in Brüssel nach einem Treffen mit dem bulgarischen Regierungschef Boiko Borissow.

Druck auf dauerstreikende Lufthansa-Piloten wächst

Druck auf dauerstreikende Lufthansa-Piloten wächst

Frankfurt - Die Fluggäste der Lufthansa sind am Donnerstag auf eine erneute Geduldprobe gestellt worden. Rund 12.000 Passagiere erreichten ihre Ziele nicht, weil die Vereinigung Cockpit ihre Mitglieder zu einem ganztägigen Streik auf den Langstrecken- und Frachtmaschinen aufgerufen hatte. Es handelte sich um die zehnte Streikrunde in diesem Jahr.

EZB hält Leitzins auf Rekordtief von 0,05% - Kampf gegen Miniteuerung

EZB hält Leitzins auf Rekordtief von 0,05% - Kampf gegen Miniteuerung

Frankfurt - Zentralbankgeld bleibt im Euroraum so günstig wie nie. Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,05 Prozent. Das beschloss der EZB-Rat am Donnerstag in Frankfurt, wie die Notenbank mitteilte.

Enamo bietet ihren Kunden 30 Gratis-Stromtage

Enamo bietet Kunden 30 Gratis-Stromtage

Linz - Die gemeinsame Vertriebstochter von Energie AG und Linz AG - Enamo - bietet Kunden, die sich ein weiteres Jahr binden, 30 Gratis-Stromtage. Die Kosten wurden in einer Pressekonferenz am Donnerstag mit 3,2 Mio. Euro für die EAG und 1,24 Mio. für die Linz Strom beziffert. Dem Verbraucher bringt die Aktion demnach umgerechnet 8,2 Prozent Rabatt. Kritik gab es an den Preisvergleichen der E-Control.

SPÖ will Altmieten nach 20 Jahren bei 5,50 Euro Basiszins deckeln

SPÖ will Altmieten nach 20 Jahren bei 5,50 Euro Basiszins deckeln

Wien (APA) - Gedeckelte "Althaus"-Mieten, fast nur noch unbefristete Mietverträge und insgesamt mehr Verständlichkeit und Transparenz soll das neue "Universal-Mietrecht" bringen, für das die SPÖ am Donnerstag einen eigenen Entwurf vorgelegt hat. Bei Neuvermietung von über 20 Jahre alten Wohnungen sollen zu 5,50 Euro Basismietzins pro m2 und Monat noch Zu- und Abschläge für Lage und Ausstattung kommen können.

AK warnt vor hohen Zinsen und fehlende Infos bei Ratenkauf

AK warnt vor hohen Zinsen und fehlende Infos bei Ratenkauf

Wien (APA) - Wer ein Weihnachtsgeschenk auf Raten abstottern will, sollte sich das gut überlegen, warnt die Arbeiterkammer (AK) nach einem Test bei 17 Baumärkten, Möbelhäusern, Elektrofach- und Versandhändlern. Denn beim Kauf auf Raten kann es zu hohen effektiven Zinsen von bis zu 21,70 Prozent kommen. Dazu fehlen oft Informationen über die Käufe auf den Homepages der Anbieter.

Insider: Führende Manager aus Samsungs Smartphone-Sparte gehen

Insider: Führende Manager aus Samsungs Smartphone-Sparte gehen

Seoul (APA/Reuters) - Führende Manager aus der Smartphone-Sparte werden einem Insider zufolge Samsung verlassen. Es handle sich um drei Stellvertreter, die direkt an den Spartenchef J.K. Shin berichteten, sagte ein mit der Situation Vertrauter am Donnerstag zu Reuters. Zu den Gründen äußerte er sich nicht.

Studie: Frauen haben es immer noch schwer in der Finanzbranche

Studie: Frauen haben es immer noch schwer in der Finanzbranche

Zürich (APA/sda) - In keiner Branche sind die Aufstiegschancen für Frauen so gering wie in der Finanzwirtschaft. Zu diesem Schluss kommt eine am Donnerstag veröffentlichte Untersuchung der US-amerikanischen Managementberatung Oliver Wyman. Demnach haben Frauen bei Banken und Versicherungen die geringsten Chancen, aus der mittleren Managementebenen in die Führungsetagen aufzusteigen.

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