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Artikel vom Montag, 15. Dezember 2014

Ökobilanz von Elektroautos nur besser mit Ökostrom

Ökobilanz von Elektroautos nur besser mit Ökostrom

USA/Minneapolis (Minnesota) - Elektrofahrzeuge tragen nur dann deutlich zur Verringerung der Luftverschmutzung bei, wenn der verwendete Strom aus Wind-, Wasser-, Solar- oder Erdgaskraftwerken stammt. Das berichteten Forscher in den "Proceedings" der US-nationalen Akademie der Wissenschaften ("PNAS") über das Ergebnis von Computersimulationen.

BayernLB verliert Prozess gegen Hypo-Mitarbeiterstiftung

Die BayernLB hat in Wien einen Zivilprozess gegen die Mitarbeiterstiftung der Hypo-Alpe-Adria-Bank verloren. Das Urteil bestätigt den Bayern zwar arglistig getäuscht worden zu sein. Aber der BayernLB sei kein Schaden entstanden. Die Anwaltskosten belaufen sich bei elf Millionen Euro.

Fliesen Leeb mit 4,8 Millionen Euro Schulden

Fliesen Leeb mit 4,8 Millionen Euro Schulden

Fliesen Leeb HandelsgesmbH mit Sitz in Graz und Filialen in Kärnten und NÖ ist mit einer Überschuldung von 4,7 Millionen Euro insolvent. 30 Mitarbeiter sind betroffen. Teure Expansion und rückläufige Umsätze waren zu viel für das mittelständische Unternehmen.

Gewerkschaft weitet Streiks bei Amazon aus

Gewerkschaft weitet Streiks bei Amazon aus

Im Tarifstreit beim weltgrößten Versandhändler Amazon kündigt die deutsche Gewerkschaft ver.di wenige Tage vor Weihnachten eine härtere Gangart an. "Die Beschäftigten erhöhen den Druck auf Amazon", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger am Montag. Ab Dienstag werde auch in Koblenz gestreikt. Damit werde erstmals zeitgleich an sechs Niederlassungen die Arbeit niedergelegt.

Theater um Schellings Mehrwertsteuer-Pläne

Finanzminister Hans Jörg Schellings Überlegungen, den begünstigten Mehrwertsteuersatz von zehn Prozent auf Theater- und Konzertkarten zu erhöhen beschäftigen die Kulturbranche weiter. Der Wiener Bühnenverein warnt nun vor einem kulturpolitischen Schaden, der in keinem Verhältnis zu den Mehreinnahmen stehe.

Energie AG Oberösterreich kaufte sich in drei Windparks in NÖ ein

Energie AG Oberösterreich kaufte sich in drei Windparks in NÖ ein

Die Energie AG Oberösterreich (EAG) hat gemeinsam mit der Püspök-Gruppe drei Windparks in Niederösterreich von Raiffeisen Leasing gekauft. Die bestehenden beziehungsweise noch zu entwickelnden Anlagen haben eine Gesamtleistung von 25,7 MW. Das teilte das Unternehmen in einer Presseaussendung am Montag mit.

Ölpreis-Rutsch bringt Venezuela an den Rand der Pleite

Venezuela erwirtschaftet 96 Prozent seiner Deviseneinnahmen mit dem Export von Erdöl - der Preisverfall des schwarzen Goldes setzt das Land entsprechend stark unter Druck. Börsianer mahnen nun Wirtschaftsreformen an.

Verfall des Rubels geht weiter

Verfall des Rubels geht weiter

Moskau - Die massiven Stützungen der Notenbank letzte Woche haben den Verfall der russischen Währung nicht aufhalten können. Am Montag fiel der Kurs weiter: für einen Dollar waren im Tausch erstmals mehr als 60 Rubel nötig, für einen Euro erstmals mehr als 75 Rubel. Seit Jahresbeginn hat die russische Währung damit gegenüber dem Dollar 45 Prozent ihres Wertes eingebüßt und 40 Prozent gegenüber dem Euro.

Ernst & Young erwartet 2015 weitere Börsengänge in Deutschland

Ernst & Young erwartet 2015 weitere Börsengänge in Deutschland

Frankfurt am Main - Die Experten der Unternehmensberatung EY erwarten für das neue Jahr rund ein Dutzend Börsengänge deutscher Unternehmen. "Es gibt vielversprechende Kandidaten, die derzeit einen Börsengang in Deutschland im kommenden Jahr ins Auge fassen", sagte Martin Steinbach, der für Ernst & Young (EY) Firmen beim Börsengang berät, am Montag bei der Vorstellung des "IPO-Barometer" der Unternehmensberatung.

Immer Ärger um Uber

Immer Ärger um Uber

Australien, Indien, Deutschland und USA: Rund um den Globus sorgt der Fahrdienst Uber unermüdlich für Schlagzeilen - derzeit vor allem für schlechte.

Ukraine - Österreichischer Protagonist in russischem Propagandafilm

Ukraine - Österreichischer Protagonist in russischem Propagandafilm

Moskau/Wien - Von bösen Ukrainern, die Menschenrechte ignorieren und Kriegsverbrechen verüben, erzählt der TV-Spielfilm "Kriegskorrespondent", den der russische Fernsehsender NTW Sonntagabend ausstrahlte. Der junge Wiener Schauspieler Wolfgang Cerny spielt die Hauptrolle: Als US-Journalist wird er dabei zum Opfer westlicher Medienzensur und kann seine "Wahrheiten" letztlich nur noch im Internet veröffentlichen.

Heimische Banken brauchen 5 Mrd. Euro Ergänzungskapital

Heimische Banken brauchen 5 Mrd. Euro Ergänzungskapital

Wien - "Fünf Milliarden Euro sind eine Zahl, die jedenfalls bewältigt werden muss" - von den heimischen Banken in den nächsten Jahren trotz niedriger Profitabilität, so Notenbank-Vize Andreas Ittner am Montag in Wien vor Journalisten. Gemeint sei aber "fast ausschließlich" Tier-2-Kapital, also Ergänzungskapital. Seit 2008 sei die Kernkapitalquote um 4,5 Prozentpunkte auf über 11 Prozent erhöht worden.

Flughafen Berlin-Chef Mehdorn will bis Juni 2015 zurücktreten

Flughafen Berlin-Chef Mehdorn will bis Juni 2015 zurücktreten

Überraschender Rücktritt am neuen Hauptstadtflughafen: Geschäftsführer Hartmut Mehdorn will sein Amt abgeben. Er biete an, die Aufgabe noch auszuüben, bis ein Nachfolger gefunden ist, längstens bis zum 30. Juni 2015.

Mietrecht: Wer bezahlt Anschaffung und Wartung der neuen Therme?

Mietrecht: Wer bezahlt Anschaffung und Wartung der neuen Therme?

Ab dem Jahreswechsel kommt etwas Licht in Graubereiche des österreichischen Wohnrechts. Ab 1. Jänner 2015 muss der Vermieter für eine neue Therme zahlen, wenn die alte kaputtgeht. Der Mieter ist auch weiterhin für die Wartung zuständig, ist nun per Gesetz klar definiert. Zu finden ist der entsprechende Passus laut ÖVI aber nicht im Mietrechtsgesetz, sondern in Artikel 4 der Wohnrechtsnovelle 2015.

Generalstreik legt Belgien lahm

Generalstreik legt Belgien lahm

Brüssel - Ein Generalstreik hat Belgien weitgehend lahmgelegt. Der Zug- und Luftverkehr kam am Montag zum Erliegen, viele Busse blieben im Depot, Autofahrer ärgerten sich über Straßensperren. Gewerkschaften riefen ihre Mitglieder in allen Branchen zu dem 24 Stunden langen Ausstand auf. Der Massenprotest richtete sich gegen Sparpläne der Mitte-Rechts-Regierung unter dem liberalen Premier Charles Michel.

Ehemalige HRE-Aktionäre gewinnen Musterprozess um Schadenersatz

Ehemalige HRE-Aktionäre gewinnen Musterprozess um Schadenersatz

München - Ehemalige Aktionäre der Immobilienbank Hypo Real Estate haben in ihrem jahrelangen Kampf um Schadenersatz einen überraschend klaren Erfolg errungen. In einem Musterprozess vor dem Oberlandesgericht München kamen die Richter nach zehn Monaten Verhandlungsdauer zu dem Schluss, dass die HRE ihre Lage im Krisenjahr 2007 falsch dargestellt und die Aktionäre zu spät auf ihre Probleme hingewiesen hatte.

Hypo Tirol - Parteien setzen auch in Zukunft auf Kontrollausschuss

Hypo Tirol - Parteien setzen auch in Zukunft auf Kontrollausschuss

Innsbruck - Nach der Veröffentlichung des Rechnungshof-Prüfberichtes zur Hypo Tirol Bank hat am Montag im Innsbrucker Landhaus eine dreistündige Sitzung des Finanzkontrollausschusses des Landtages stattgefunden. Die Parteien einigten sich darauf, dass dieser auch in Zukunft die zentrale Rolle in der Aufarbeitung der Causa spielen soll. Die nächste Sitzung des Ausschusses wurde für den 21. Jänner angesetzt.

Ein Ferrari um neun Euro

Fiat-Chef Sergio Marchionne will die Aktionäre von Fiat Chrysler im nächsten Jahr mit Ferrari-Aktien beschenken. Um rund neun Euro kann nun jeder, der eine Fiat Chrysler Aktie kauft auch Miteigentümer der Sportwagenmarke werden.

Firmen holen Kredite mäßig ab, Immo-Markt kühlt etwas ab

Firmen holen Kredite mäßig ab, Immo-Markt kühlt etwas ab

Wien - Firmenkredite sind im Oktober 0,1 Prozent über Vorjahr gelegen, was deutlich über anderen Ländern mit negativen Wachstumsraten liegt, so Nationalbank-Expertin Doris Ritzberger-Grünwald im Rahmen des Finanzmarktstabilitätsberichts am Montag. Banken seien zwar "vorsichtig", aber Firmen holten vorhandenes Geld nicht all zu stark ab. Vom Immobilienmarkt lieferte die Expertin "positive Nachrichten".

C.A.T. Oil-Aktie verliert fast 6% - Unsicherheiten im Pflichtangebot

C.A.T. Oil-Aktie verliert fast 6% - Unsicherheiten im Pflichtangebot

Wien/Frankfurt - Die an der Frankfurter Börse notierende Aktie des Ölfeldausrüsters C.A.T. Oil mit Firmensitz in Wien hat am Montag fast 6 Prozent verloren und lag damit gegen Mittag mit einem Kurs von 13,55 am Ende des Kleinwerteindex SDax. Das Unternehmen hatte am Wochenende über zwei angebliche Unrichtigkeiten in den Angebotsunterlagen von Joma Industrial informiert.

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