Archivsuche

Artikel vom Mittwoch, 8. Oktober 2014

KTM-Boss Pierer: "Unsere Politiker sind in Watte gepackte Kommunisten"

KTM-Boss Pierer: "Unsere Politiker sind in Watte gepackte Kommunisten"

Der Motorradhersteller KTM verkaufte im ersten Halbjahr so viele Motorräder wie noch nie. Zufrieden ist KTM-Boss Stefan Pierer trotzdem nicht, weder mit den heimischen Politikern, noch mit den Russland-Sanktionen und auch nicht mit der Angst in Europa vor dem Freihandelsabkommen mit der USA.

Widerstand gegen AKW-Subvention der Briten

Widerstand gegen AKW-Subvention der Briten

Die EU hat Großbritannien grünes Licht gegeben, den Bau des neuen AKW in Hinkley mit Staatsbeihilfen zu subventionieren. Die Mehrheit der EU-Kommission war dafür. Österreich will dagegen vor den EuGH ziehen und Klage einreichen. Der scheidende EU-Kommissar Almunia weist die Kritik zurück.

Deutschland und China planen Innovationspartnerschaft

(Reuters) - Wenn der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang am Freitag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammentrifft, gilt dies wieder einmal als historisch. "So eine Intensität des Besuchsaustauschs auf hochrangiger Regierungsebene haben wir seit Aufnahme diplomatischer Beziehungen 1972 noch nicht erlebt", jubelt etwa der chinesische Botschafter Shi Mingde im Reuters-Interview. Tatsächlich trifft Merkel nach dem Besuch des Präsidenten im März, ihrem Besuch in Peking im Juli nun bereits zum dritten Mal in diesem Jahr die Führung der aufstrebenden Supermacht. Und China, das gleich mit mehr als einem Dutzend Ministern nach Berlin kommt, unterhält mit keinem anderen westlichen Land so breite Regierungskonsultationen.

Russische Justiz ermittelt gegen Stiftung Ronald McDonald

(APA/AFP) - Nach der Schließung von einigen Filialen in ganz Russland ist die US-Fastfoodkette McDonald's jetzt mit dem Vorwurf konfrontiert, ihre wohltätige Stiftung Ronald McDonald veruntreue Gelder. Die russische Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen aufgenommen, teilte am Mittwoch Swetlana Poljakowa, Direktorin der Stiftung in Russland mit. Sie wies alle Vorwürfe zurück.

Pfanner Fruchtsäfte will in Vorarlberg 20 Mio. Euro investieren

(APA) - Der Vorarlberger Fruchtsafthersteller Pfanner will an seinem Standort Lauterach in den nächsten Jahren 20 Mio. Euro investieren, berichtet ORF.at unter Berufung auf Wirtschaftspresseagentur.com. Dabei laufe das Geschäft heuer nicht so gut, es sei mit einem Umsatzminus von zwei bis drei Prozent auf 250 Mio. Euro zu rechnen. Im Sommer habe es ein Umsatzminus von 20 Prozent gegeben.

Steuer-Datenaustausch könnte EU-weit erst 2018 kommen

(Reuters) - Der automatische Informationsaustausch gegen Steuerhinterziehung könnte in der gesamten Europäischen Union erst ab Ende 2018 gelten. EU-Diplomaten zufolge sperren sich Österreich und Luxemburg dagegen, den Abgleich der Daten schon im Dezember 2017 einzuführen. Nun sehe es so aus, dass beiden Staaten ein einjähriger Aufschub gewährt werde, sagten zwei Diplomaten am Mittwoch. Das wäre aber das "schlimmste Szenario", sagte einer von ihnen.

Trotz Waffenruhe pro Tag zehn Tote in Ostukraine

(Reuters) - In der Ostukraine werden nach UN-Angaben trotz der Waffenruhe jeden Tag rund zehn Menschen getötet. Zwar sei die Zahl seit Beginn der Vereinbarung am 05. September deutlich gesunken, erklärte das Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte, Seid Ra'ad al-Hussein, am Mittwoch in Genf. Doch seien seitdem auch mindestens 331 Tote gemeldet worden. Insgesamt wurden laut UN seit Beginn der Kämpfe zwischen prorussischen Separatisten und ukrainischen Soldaten Mitte April mindestens 3660 Menschen getötet. Fast 8800 Menschen seien verletzt worden, heißt es in dem Monatsbericht. "Die Lage hat sich mit Beginn der Waffenruhe verbessert", sagte UN-Mitarbeiter Gianni Magazzeni. "Aber sie ist noch immer besorgniserregend." Seid rief die Konfliktparteien im Industrie- und Kohlegebiet um die Städte Donezk und Luhansk auf, die Angriffe auf Zivilisten und auf die zivile Infrastruktur zu beenden.

Ex-Technikchef von Ferrari schlüpft bei BMW unter

(Reuters) - BMW nimmt einen weiteren Spitzenmanager von der Konkurrenz an Bord: Der frühere Ferrari -Technikchef Roberto Fedeli komme im November zum Konzern, sagte ein BMW-Sprecher am Mittwoch, wollte aber nicht verraten, welchen Posten der Experte für die Entwicklung von Sportwagen und Hybridtechnik in München übernehmen soll. Das Fachblatt "Automobilwoche" und dessen Schwesterpublikation "Automotive News Europe" spekulierten, Fedeli könne künftig für die BMW-Tuning-Tochter M arbeiten oder für den zum ebenfalls zum Konzern gehörenden Luxuslimousinenhersteller Rolls-Royce. Nach mehr als 25 Jahren beim Sportwagenbauer Ferrari, der fast komplett im Besitz von Fiat ist, habe der Italiener die Brocken hingeworfen, weil Fiat-Chef Sergio Marchionne ihn vertrieben habe.

Pharmachefs sind bestbezahlte Manager in der Schweiz

(Reuters) - Die Chefs börsennotierter Unternehmen in der Schweiz haben 2013 im Mittel zwei Prozent mehr verdient als ein Jahr zuvor. Mehr in der Tasche hatten vor allem Bank- und Versicherungsmanager, während die Saläre außerhalb der Finanzbranche leicht zurückgingen. Im Schnitt verdiente ein CEO in der Schweiz im Vorjahr 3,4 Millionen Franken (2,8 Millionen Euro) und damit um vier Prozent mehr, wie einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung der Aktionärsvereinigung Ethos zu entnehmen ist. Ein Verwaltungsratspräsident erhielt 1,2 Million Franken - sieben Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Portugiesische Zentralbank senkt Wachstumsprognose für 2014

(Reuters) - Die portugiesische Wirtschaft wird in diesem Jahr voraussichtlich weniger stark wachsen als zunächst angenommen. Die Zentralbank senkte am Mittwoch ihre Prognose für 2014 auf 0,9 Prozent von zuvor 1,1 Prozent. Als Gründe führte die Notenbank geringere Ausgaben des Staates und höhere Importe an.

Chinesische Armee will bei Cyber-Sicherheit aufrüsten

(Reuters) - Die chinesischen Streitkräfte wollen nach Berichten amtlicher Medien bei der Internet-Sicherheit aufrüsten. Die Schutzvorkehrungen in diesem Bereich seien für die Bereitschaft der Armee von grundlegender Bedeutung, hieß es am Mittwoch in der Tageszeitung der Streitkräfte. Die Entwicklung eigener Software werde in der Volksrepublik ausgebaut und damit die Informationssicherheit verstärkt.

Deutsche Regierungspolitik kostet laut Instituten 300.000 Jobs

(Reuters) - Die führenden Institute werfen der großen deutschen Koalition in ihrem Herbstgutachten falsche Weichenstellungen in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik vor. Allein die Entscheidung für die Rente mit 63 kostet nach Ansicht der Ökonomen 100.000 Jobs im kommenden Jahr, sagte ein mit dem Gemeinschaftsgutachten Vertrauter am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Die Einführung des Mindestlohns gefährde sogar 200.000 Stellen. Die Regierungspolitik verhindere damit einen möglichen Abbau der Arbeitslosigkeit. Diese werde 2015 wohl konstant bleiben.

Insolventer Fahrradbauer Mifa - Gläubiger entmachten Vorstand

(Reuters) - Die Gläubiger des Fahrradherstellers Mifa haben dem Vorstand des insolventen Unternehmens aus Sachsen-Anhalt das Vertrauen für die Sanierung entzogen. Der vorläufige Gläubigerausschuss, der aus den wichtigsten Kreditgebern, Arbeitnehmervertretern und anderen Ansprucheberechtigten besteht, habe sich einstimmig gegen eine Insolvenz in Eigenverwaltung und für die Einsetzung eines externen Insolvenzverwalters ausgesprochen, teilte die Mifa am Mittwoch mit. Das Amtsgericht Halle habe daher beschlossen, den bisher als Sachwalter agierenden Lucas Flöther zum vorläufigen Insolvenzverwalter zu bestellen. Einen Grund für die Ablehnung durch die Gläubiger nannte die Mifa nicht.

Saatgutkonzern Monsanto verringert Verlust

(Reuters) - Der weltgrößte Hersteller von Saatgut und Genpflanzen Monsanto hat dank eines starken Geschäfts mit Mais und Soja seinen Verlust verringert. Der Fehlbetrag ging im vierten Geschäftsquartal auf 156 Millionen Dollar zurück nach 249 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum, wie der amerikanische Agrochemie-Rivale von Bayer und des Schweizer Konzerns Syngenta am Mittwoch mitteilte. Den Verlust aus dem fortlaufenden Geschäft bezifferte Monsanto auf 27 Cent je Aktie. Von Reuters befragte Analysten hatten dem Konzern jedoch mehr zugetraut und mit einem geringeren Verlust von 24 Cent je Aktie gerechnet.

Kurden in Kobani melden nach Luftangriffen IS-Rückzug

(Reuters) - Die radikalislamische IS-Miliz ist in der umkämpften syrischen Stadt Kobani nach kurdischen Angaben mit Hilfe der US-Luftangriffe zurückgedrängt worden. Die Kämpfer stünden nun vor den Toren der Stadt, sagte der stellvertretende Außenminister des gleichnamigen Bezirks, Idris Nassan, am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Das Bombardement sei sehr effektiv gewesen. Die Kämpfer des Islamischen Staates (IS) seien von vielen Positionen zurückgedrängt worden. "Das ist ihr größter Rückzug, seit sie in die Stadt eingedrungen sind", sagte Nassan. "Wir können davon ausgehen, dass das der Beginn ihres Rückzuges aus der Region ist."

Medienbericht macht SAP zu schaffen

(Reuters) - Ein Medienbericht hat am Mittwoch Spekulationen um SAP ausgelöst. Die Aktien von Europas größtem Softwarehaus brachen in der Spitze um 5,6 Prozent auf 52,77 Euro ein und waren damit zeitweise das Schlusslicht im Dax. Am Nachmittag lagen sie noch 3,6 Prozent niedriger. Händler verwiesen auf einen Bericht von "Börse-Online", wonach SAP einen Einstellungsstopp verfügt hat. "Das lässt einige Broker - vor allem außerhalb Deutschlands - am Erreichen der Geschäftsziele zweifeln", sagte ein Händler. Die SAP-Titel sind seit dem Kauf des US-Softwareunternehmens Concur im September auf Talfahrt.

Wüstenstrom-Projekt Desertec steht vor dem Aus

Es klang von Anfang an wie eine Utopie, dass in Nordafrika mit gewaltigen Anlagen produzierter Solarstrom produziert und nach Europa geleitet werden sollte. Dennoch stiegen anfangs viele namhafte Unternehmen in das Projekt "Desertec" ein. Nun macht sich Ernüchterung breit: Denn das Projekt war auf ein halbes Jahrhundert angelegt, während CEOs heutzutage meist bloß in Quartalen rechnen.

Heizöl wird diesen Winter billiger - dank Fracking und schlechter Wirtschaftslage

Krisen und Kriege im Nahen Osten haben früher stets den Ölpreis in die Höhe getrieben - doch diesmal ist es anders: Ein größeres Angebot durch das umstrittene Fracking-Verfahren der USA trifft auf schwache Nachfrage auf Grund lahmender Konjunktur.

Nachrichtendienst Twitter wird mit Anfragen von NSA und anderen Geheimdiensten überhäuft. Jetzt fürchten man um die User und klagt.

Twitter will Datenüberwachung durch NSA mit Klage eindämmen

Der Kurznachrichtendienst Twitter verklagte FBI und Justizministerium und wehrt sich damit gegen die ausufernde Überwachung durch US-Geheimdienste wie der NSA. Twitter will damit erreichen genau veröffentlichen zu dürfen, wann welche Behörde welche Daten anfordert. FBI & Co wollen das aber nicht zulassen. Auch Zugang zu Daten aus Europa wollen sich die US-Geheimdienste nicht verbieten lassen.

AUA bleibt Qualitätsairline

Das gesamte fliegende Personal wechselt zur AUA zurück. Der Technikstandort Innsbruck wird beibehalten. Die Personalvertreter sollen nun ihre Klagen zurückziehen. Nach Einigung soll es Chancen auf neue Investitionen geben. Der Kollektivvertrag soll bis Monatsende im Detail fixiert werden.

1 2