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Artikel vom Freitag, 3. Oktober 2014

Media Quarter: Immobilie kommt am Montag auf den Markt

(APA) - Ein bekannter Medienstandort steht nun offiziell zum Verkauf: Das "Media Quarter Marx 3" in Wien kommt am Montag auf den Markt. Nach der internen Vorbereitungsphase startet nun der offizielle Veräußerungsprozess, wie Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsagentur, am Freitag im APA-Gespräch ankündigte. Der neue Inhaber soll bis zum ersten Quartal 2015 gefunden sein.

US-Jobmarkt zieht kräftig an - Firmen schaffen viele neue Stellen

(Reuters) - Der US-Arbeitsmarkt zieht wieder an. Im September schufen die Firmen 248.000 neue Jobs und damit deutlich mehr als von Ökonomen erwartet, wie das Handelsministerium am Freitag mitteilte. Experten hatten nur mit einem Zuwachs von 215.000 gerechnet. Im August waren 180.000 Stellen entstanden und damit deutlich weniger als im vergangenen halben Jahr.

NGO warnen weiter vor TTIP: Diesmal vor Chemikalien

Internationale Nichtregierungsorganisation (NGOs) machen weiter gegen das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP mobil, für das heute, Freitag, die einwöchige siebente Verhandlungsrunde zu Ende geht. Anlass für die aktuelle NGO-Kritik ist ein Text der EU-Kommission zu TTIP, der zeige, dass die EU-Vorschläge die offizielle Agenda der chemischen Industrie unterstützten würden.

Ikea expandiert im Herbst 2016 nach Serbien

(APA) - Seit Jahren wird in Belgrad von einem Einstieg des schwedischen Möbelriesen Ikea in den serbischen Markt gesprochen. Seit heute (Freitag) sind konkretere Pläne bekannt. Ein erstes Ikea-Einrichtungshaus soll im östlichen Belgrader Vorort Bubanj Potok im November 2016 eröffnet werden. Der Start der Bauarbeiten ist für Herbst 2015 geplant.

Italien erwägt Staatsgarantien für riskante Kreditverbriefungen

(Reuters) - Italien erwägt Staatsgarantien für riskante Kreditverbriefungen, um damit vom geplanten Wertpapier-Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) profitieren zu können. Vertreter vom Finanzministerium, des Bankenverbandes, der italienischen Notenbank sowie der staatlichen Bank Cassa Depositi e Prestiti hätten über Garantien für sogenannte Mezzanine-Tranchen von Schuldpapieren beraten, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag von Insidern. Zuvor hatte auch die Zeitung "Il Sole 24 Ore" darüber berichtet. Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums sagte, verschiedene Optionen seien im Gespräch. Man überlege, wie man am besten von den Möglichkeiten durch die EZB profitieren könne, die die Liquidität in den Märkten erhöhen und die Kreditvergabe der Banken an Firmen ankurbeln wolle.

Merkel warnt Deutsche zum Einheitstag vor Mutlosigkeit

(Reuters) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Deutschen trotz der vielen Krisen in der Welt zur mehr Zuversicht aufgerufen. Die deutsche Wiedervereinigung sei ein Beleg dafür, wie sich das Geschehen zum Guten wenden könne, sagte Merkel am Freitag in Hannover beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit. "Alles ist möglich, das habe ich, wie Millionen anderer DDR-Bürger, am eigenen Leib erfahren", sagte sie. "In diesem Sinne braucht uns das Jahr 2014 (...) nicht mutlos werden zu lassen. Ganz im Gegenteil." Aus der dieser Geschichte erwachse für Deutschland aber auch die Pflicht und Verantwortung, weltweit für Demokratie, Freiheit, Toleranz und Selbstbestimmung einzutreten. Dies gelte für den Umgang mit Russland im Ukraine-Konflikt ebenso wie im Kampf gegen islamische Fundamentalisten im Irak und in Syrien.

Österreich schließt Ausstieg aus Eurofighter-Kauf nicht aus

(Reuters) - Österreich behält sich einen Ausstieg aus dem zwei Milliarden Euro schweren Kaufvertrag für den Kampfjet Eurofighter vor. Ein Expertenteam prüfe derzeit, ob das Land die rechtlichen Möglichkeiten dazu habe, sagte Verteidigungsminister Gerald Klug am Freitag. Gelingen könne dies, sollte der Kaufvertrag durch Bestechung zustande gekommen sein.

Lamborghini wartet noch auf grünes Licht von VW für SUV

(Reuters) - Lamborghini muss sich mit dem Marktstart seines geplanten Geländewagens womöglich noch etwas länger gedulden. Das Projekt sei noch nicht freigegeben von der VW -Gruppe, sagte der Vorstandschef des Luxussportwagen-Herstellers, Stephan Winkelmann, am Freitag auf dem Pariser Autosalon im Reuters-Interview. Das Fahrzeug könne 2017 oder 2018 auf den Markt kommen. Bislang war nur von 2017 die Rede.

Brezinschek: "Die draghische Geldpolitik wird tragisch enden"

(APA) - "Die draghische Geldpolitik wird tragisch enden", befürchtet Raiffeisen-Chefanalyst Peter Brezinschek. Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), deren Chef Mario Draghi ist, werde kein Wirtschaftswachstum aus dem Boden stampfen. Von der Geldpolitik als "universales Wunder" sei nicht allzu viel zu erwarten, meinte Brezinschek am Freitag beim Alpbacher Finanzsymposium.

Helmenstein: Euro könnte neue Finanzierungswährung werden

(APA) - IV-Chefökonom Christian Helmenstein kann sich vorstellen, dass sich der Euro künftig zu einer neuen Finanzierungswährung entwickelt. Bisher sind Yen und Schweizer Franken hier die typischen Vertreter. Nachdem es nunmehr auch in Europa quasi eine Nullzinspolitik gebe, müsste sich auch der Euro zu einer Finanzierungswährung entwickeln.

Bundesheer: Tiroler Bürgermeister "ziemlich entsetzt" und enttäuscht

(APA) - Die vorgesehenen Kasernenschließungen in Tirol lösen bei den betroffenen Bürgermeistern Unmut und Enttäuschung aus. Besonders die Lienzer Bürgermeisterin, LAbg. Elisabeth Blanik (SPÖ), in deren Stadt die Franz Joseph-Kaserne verkauft werden soll, zeigte sich im Gespräch mit der APA betroffen und übte scharfe Kritik an Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP).

ARA und Austria Glas Recycling gehen wechselseitige Beteiligung ein

(APA) - Die beiden Recycling-Unternehmen Altstoff Recycling Austria AG (ARA) und Austria Glas Recycling GmbH gehen wechselseitige Beteiligungen ein. Die ARA erwarb 51 Prozent an der Austria Glas Recycling. Die Austria-Glas-Recycling-Aktionäre Vetropack und Stölzle Oberglas beteiligen sich im Gegenzug über eine Trägergesellschaft mit 3,3 Prozent an der ARA, teilten die Unternehmen heute, Freitag, mit.

Daimler und Renault-Nissan sparen durch Zusammenarbeit

(APA/dpa) - Die Autohersteller Daimler und Renault-Nissan sparen mit ihrer wachsenden Kooperation mehr Geld als ursprünglich erwartet. Für beide Seiten werde eine "viel größere Zahl" herauskommen als die in Aussicht gestellten 2 Mrd. Euro, sagte Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn am Freitag am Rande des Pariser Autosalons.

Deutsche Regierung gibt grünes Licht für Waffenexporte nach Nahost

(Reuters) - Die Bundesregierung hat zahlreiche Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien, Katar und in andere Staaten des Nahen Ostens genehmigt. Der geheim tagende Bundessicherheitsrat habe unter anderem die Ausfuhr von 13 Radpanzern des Typs Dingo und 32 Spähpanzern des Typs Fennek an Katar gebilligt, teilte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel den Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses im Bundestag am Donnerstag in einem Schreiben mit, das der Nachrichtenagentur Reuters vorlag. Beide Fahrzeuge werden von der Panzerschmiede KMW gebaut. Saudi-Arabien erhält danach einen Pionierpanzer des Typs Wisent 2 des Flensburger Unternehmens FFG sowie sechs fernbedienbare leichte Waffenstationen vorübergehend zur Erprobung. Außerdem sollen diverse Prototypen für elektro-optische Aufklärungssysteme an das Land geliefert werden.

Ukraine-Krise trübt Pariser Auto-Glamour

(Reuters) - Das kriselnde Russland-Geschäft verdirbt den Autoherstellern auf der Pariser Branchenmesse die Feierlaune. Im Rampenlicht des Autosalons stehen zwar Elektro- und Hybridmodelle sowie vernetzte Fahrzeuge. Doch der Einbruch des Pkw-Absatzes in Russland und die Folgen für den nur langsam in Fahrt kommenden europäischen Markt treiben den Managern tiefe Sorgenfalten auf die Stirn. Immer mehr Experten befürchten, dass eine Sanktionsspirale im Konflikt Russlands mit dem Westen der Konjunktur in Europa einen herben Dämpfer verpassen könnte. Die Verunsicherung bei Firmen und Verbrauchern ist heute schon groß.

CA-Immo-Kernaktionär: Wollen Anteil nicht über 26 % ausbauen

(Reuters) - Der neue CA-Immo -Großaktionär O1 will sich mit einem Anteil von 26 Prozent an dem österreichischen Immobilienkonzern zufrieden geben. Das Unternehmen mit russischen Wurzeln habe keine Pläne, darüber hinaus weitere Aktien zu kaufen, sagte O1-Group-Vorstandsmitglied Dimitri Mints am Freitag auf einer Pressekonferenz in Wien. Die Firma übernimmt zunächst für 295 Millionen Euro einen Anteil von 16,35 Prozent an der österreichischen Büroimmobilienfirma. Verkäufer ist die italienische Großbank UniCredit, die einem Insider zufolge mit dem Verkauf einen Gewinn von 15 bis 20 Millionen Euro einstreicht.

Affäre Grasser - „Bestechungszahlung deponiert“

Affäre Grasser - „Bestechungszahlung deponiert“

Karl-Heinz Grasser wird seit Herbst 2009 von der Strafjustiz verfolgt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm korruptes Verhalten in seiner Zeit als Finanzminister vor. Das Justizministerium prüft einen Anklageentwurf in den Fällen Buwog/Terminal Tower. Ein neuer Beschluss des Straflandesgerichts dürfte eine Anklageerhebung beschleunigen.

Vor Präsidentenwahl in Brasilien Amtsinhaberin vorne

(Reuters) - Zwei Tage vor der Präsidentenwahl in Brasilien deutet sich Umfragen zufolge ein Sieg von Amtsinhaberin Dilma Rousseff an. In jüngsten Erhebungen konnte die Tochter eines bulgarischen Einwanderers im direkten Vergleich mit der Konkurrentin und ehemaligen Umweltaktivistin Marina Silva ihren Vorsprung auf 16 Prozentpunkte ausbauen. Dennoch ist eine Stichwahl wahrscheinlich, da im ersten Wahlgang an diesem Sonntag nicht mit einer ausreichenden Mehrheit für einen der drei Kandidaten gerechnet wird. Als chancenlos gilt der Wettbewerber der Zentristen, Aecio Neves.

UBS muss womöglich in Frankreich Milliardenstrafe zahlen

(Reuters) - Der Schweizer Großbank UBS muss im Steuerstreit mit Frankreich einem Zeitungsbericht zufolge womöglich eine Geldstrafe in Milliardenhöhe zahlen. Die Westschweizer Zeitung "Le Temps" berichtete am Freitag von einem Dokument vom 23. Juli 2014, wonach UBS zu einer Buße von bis zu fünf Milliarden Euro (sechs Milliarden Franken) verurteilt werden könnte, sollte sie wegen schwerem Steuerbetrug und Geldwäsche schuldig gesprochen werden. Die UBS-Aktie verlor am Freitag zwei Prozent auf 16 Franken und verzeichnete den tiefsten Kurs seit Mitte August.

Grünes Licht für WhatsApp-Übernahme durch Facebook in Europa

Facebook darf WhatsApp auch in Europa übernehmen. EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia sagte, die Übernahme schränke den Wettbewerb nicht ein. "Die Konsumenten haben weiterhin ein breites Angebot an Kommunikations-Apps zur Verfügung."

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