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Artikel vom Freitag, 19. Februar 2010

Bei der AUA beginnt das große Köpferollen

Bei der AUA beginnt das große Köpferollen:
Bis zu 200 Techniker erhalten die Kündigung

Bei den Austrian Airlines beginnt das große Köpferollen. Wie AUA-Betriebsrat Alfred Junghans dem trend bestätigt, werden am Nachmittag des 22. Februar 190 bis 200 der insgesamt 1200 Techniker der Luftlinie über ihre Kündigung informiert. Aufgrund von internationalen Luftfahrt-Richtlinien werden diese Mitarbeiter von diesem Moment an auch vom Dienst freigestellt. „Der Montag ist bei uns Großaktionstag. Zuerst tritt der Lufthansa-Streik in Kraft, dann gibt es eine Aufsichtsratssitzung und danach werden die betroffenen Mitarbeiter von den Kündigungen informiert“, erklärt Junghans.

Geld her! Die Analyse
zum Bankengipfel

Geld her! Vor dem Bankengipfel zeichnet sich ein harter Kampf um eine neue Steuer ab

Bundeskanzler Werner Faymann will die Banken verpflichten, Geld für die Budgetsanierung lockerzumachen. Der Bankengipfel droht zu einer PR-Show zu verkommen, die Nervosität vor dem Treffen ist entsprechend groß.

GRAFIK: Hohe Divi-
denden, wenig Steuern

GRAFIK: Hohe Dividenden, wenig Steuern
Banken-Steuern sind seit Jahren rückläufig

Thomas Martinek

<small><i>Thomas Martinek</i></small>
Prölls Steuer-Salto totale

Der Finanzminister will den Finanz-Striptease. Das ­Bankgeheimnis verteidigt er trotzdem. Ein raffinierter Drahtseilakt.

Andreas Lampl

<small><i>Andreas Lampl</i></small>
Sind wir erwachsen oder wachsen wir noch?

Es sind nicht nur die bösen Banken. Das Finanzsystem wird so lange unkontrollierbar bleiben, solange die Eliten nicht aus dem Traum vom ewigen Wachstum erwachen.

Zum Aufstand zu viel, zum Aufstieg zu wenig

Die ausgepresste Mittelschicht: Für den
Aufstand zu viel, für den Aufstieg zu wenig

Sie finanzieren den Sozialstaat, haben keine Möglichkeit zur Steuerflucht, retten mit ihrem Geld die Banken und werden über neue Steuern weitere Krisen abfangen: das Elend der Mittelschicht.

Peter Weibel: "Warhol war wie Lugner"

"Es ist skandalös, für das Quatsch-Quoten-programm noch Gebühren zu verlangen"

Anlässlich der Ausstellung über Kunst & Fernsehen kritisiert Medientheoretiker Peter Weibel das aktuelle Quatsch-­Quotenprogramm und analysiert, wie Avantgarde und ­Aktionismus den Weg für die Trivialkultur geebnet haben.

Pölzl: "Der Markt
ändert sich radikal"

Georg Pölzl: "Wir haben erkannt, dass wir uns nicht gegen den Trend stellen können"

Wie Post-General Georg Pölzl verhindern will, dass sein Konzern zum Sanierungsfall wird. Spät, aber doch kommt eine Online-Strategie.