10.000 Chancen: Willkommen im Betrieb

10.000 Chancen: Willkommen im Betrieb

Akbar-Khel Nawaz-Khan mit seiner neuen Arbeitgeberin Ursula Simacek

Gebäudereinigungs- und Facility-Management-Spezialisten wie Simacek und ISS sind für Asylberechtigte oft eine erste Station für den Wiedereinstieg in das Berufsleben.

Ursula Simacek, die attraktive Frau mit den langen blonden Haaren ist geschäftsführende Gesellschafterin der Simacek Facility Management Group mit europaweit 7000 Mitarbeitern.

Sie ist freilich nicht nur für ein stetig wachsendes Unternehmen mit 185 Millionen Euro Jahresumsatz verantwortlich, sondern auch Präsidentin der Inititative respAct, einer Plattform von insgesamt 280 Unternehmen, die sich der „Nachhaltigkeit“ auf allen Ebenen verschrieben haben.

Simacek hat längst veranlasst, dass ihre Führungskräfte im Fach „Diversitätsmanagement“ geschult werden, sie bietet für ihre 1200 Wiener Mitarbeiterinnen in der Putz-Branche Deutschkurse, Fortbildungen und Hilfestellungen. Was nicht nur den Mitarbeitern, sondern auch dem Unternehmen nutzt. Sie findet die Aktion von Bernhard Ehrlich „in dieser gesamtgesellschaftlich sehr schwierigen Situation“ besonders unterstützenswert, auch deshalb, weil es sich „das Land nicht leisten kann, dass Menschen, die arbeiten könnten, zuhause ihre Zeit verplempern und auf schlechte Gedanken kommen.“

Hoch hinaus als Industriekletterer

Akbar-Khel Nawaz-Khan trägt frische, blaue Arbeitskleidung, denn er tritt soeben seinen ersten, ordentlichen Job an. Herr Nawaz-Khan, 29 Jahre alt, stammt aus einer Kleinstadt im Osten Afghanistans, hat in seiner Heimat als Koch und auch als Dolmetscher für die US-Soldaten gearbeitet. Angekommen in Österreich, arbeitete er unbezahlt für die Gemeinde im Pinzgau, in der er zuerst Unterschlupf fand, übersiedelte nach Wien, jobbte in einer Kebabbude, arbeitete in Teilzeit und ist jetzt glücklich bei Simacek gelandet.

In den nächsten Wochen wird er als Fassadenreiniger eingeschult und da er sich schon deutsch verständigen kann, steht seiner endgültigen Ankunft nichts mehr im Wege. Vielleicht wird er zum Industriekletterer ausgebildet, Chancen hat er in diesem modernen Mulitkulti-Unternehmen jedenfalls genug. Wie sein weiterer Weg gelingen kann, weiß er ganz genau: „Man muss immer selber was tun“ sagt er.

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