Weltpremiere in St. Pölten: IKEA eröffnet Kompakt-Laden

Weltpremiere in St. Pölten: IKEA eröffnet Kompakt-Laden

Nur 1800 Quadratmeter misst der neue IKEA-Shop, der ab 17. März in St. Pölten die Tore eröffnet. Es ist der erste "Kompakt-Shop", der vom schwedischen Möbelkonzern eröffnet wird. IKEA verspricht sich mehr Kundennähe und will vor allem mit Beratung inmitten eines Einkaufszentrums punkten.

St. Pölten. Niederösterreichs Landeshauptstadt wird für den schwedischen Möbelriesen IKEA ein neuer Hotspot. In St. Pölten wird ab 17. März ein Pilotprojekt gestartet, mit dem der schwedische Möbelkonzern freilich auch in anderen Ländern der Welt durchstarten will. "IKEA Kompakt ist das erste derartige Konzept weltweit, das mitten in einem Einkaufszentrum liegt", sagt IKEA-Sprecherin Babara Riedl

Erstmals quartiert sich IKEA mit einem sogenannten Kompakt-Shop in einer Shopping-Mall ein und befindet sich in Nachbarschaft und unter einem Dach von rund 60 weiteren Einzelhändlern. Das Geschäft wird nur 1800 Quadratmeter groß sein. Die Kunden sollen von 20 Einrichtungsberatern betreut werden. In Niederösterreichs zweitgrößtem Einkaufszentrum Traisenpark in St. Pölten hat IKEA eines von der 72 angesiedelten Geschäften gepachtet.

Die Shopping Mall Traisenpark hat selbst eine Fläche von 20.865 Quadratmetern und ist in fast so groß wie ein Standard-IKEA-Markt. Bisher hat sich IKEA ausschließlich in Randlagen von Städten auf der grünen Wiese niedergelassen. Die IKEA-Märkte in Österreich haben üblicherweise eine Fläche zwischen 25.000 und 35.000 Quadratmetern.

Der Dreier-Weg

Der Fokus des neuen, kleinen Kompakt-Shops liegt vor allem auf Beratung. Die Ware kann dort bestellt und abgeholt werden. Eine kleinere Produktpalette des IKEA-Sortiments sind im neuen Shop vorrätig und kann somit sofort mitgenommen werden. Die nicht vorrätige Ware kann jedoch spätestens zwei Tag nach Bestellung im Kompakt-Shop abgeholt werden oder auch gegen Gebühr an die Heimadresse zugestellt werden.

Eine neue Rolle in den Überlegungen von IKEA spielt dabei mehr geographische Nähe zu Konsumenten zu gewinnen, was mit dem Einzug in Shopping-Malls noch mehr Präsenz bringen soll. "Wir möchten möglichst einfach für unsere Kunden erreichbar sein", heißt die Stoßrichtung bei IKEA. Ob „normales“ Einrichtungshaus, oder in neuen Konzepten oder via E-Commerce mache dabei keinen Unterschied.

Ob weitere Kompakt-Shops in Österreich oder außerhalb der Alpenrepublik folgen werden, hängt vom Erfolg und den Erfahrungen in St. Pölten ab. "Wir schauen uns das an, wie das läuft", erklärt IKEA-Sprecherin Riedl auf Anfrage von trend.at.

Ähnliche, aber andere Konzepte gibt es bereits - teils als Pilotprojekt - schon in anderen Ländern. "Pick-up" und "Service Point" gibt es laut IKEA unter anderem in Pamplona in Spanien, in Finnland sowie in Großbritannien.

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