"US-Steuerdeal wird mehr als 100 Schweizer Banken das Leben kosten"

"US-Steuerdeal wird mehr als 100 Schweizer Banken das Leben kosten"

Das erklärt Zeno Staub, Chef der Schweizer Bank Vontobel. Die Anzahl der Banken in der Schweiz wird auf rund 200 schrumpfen - von heute mehr als 300, sagte der 44-Jährige bei einer Veranstaltung in London.

Einige dürften seiner Meinung nach aufgekauft werden, andere schließen. Zudem würden kleinere Banken in Erwägung ziehen, aufsichtsrechtliche Lizenzen zu wechseln - um zu Asset-Managern zu werden und so regulatorischen Kosten aus dem Weg zu gehen.

Das US-Justizministerium hatte am 29. August ein Programm angekündigt, unter das möglicherweise hunderte Banken fallen. Die Schweizer Regierung hatte ihm zugestimmt. Jene Banken, die Ermittlungen wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung vermeiden wollen, müssen dem Programm zufolge Daten übermitteln und zudem die Zahlung von Strafen akzeptieren.

Die UBS AG konnte Ermittlungen bereits vermeiden, indem sie 780 Mio. Dollar überwies und die Daten zu 4500 Konten übergab. Wegelin & Co., die älteste Schweizer Privatbank, zahlte 74 Mio. Dollar und schloss ihre Türen. Gegen Credit Suisse Group AG, Nummer zwei unter den Schweizer Banken, laufen Ermittlungen.

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