Strache setzt sich ein Denkmal: FP-Parteichef lässt Büste von sich anfertigen

FP-Chef Strache macht nicht nur mit schusssicherer Weste Schlagzeilen. Jetzt lässt er sich mit einer Büste verewigen.

Heinz-Christian Strache macht wieder Schlagzeilen. Der Tageszeitung „Österreich“ hat der FP-Parteichef soeben mitgeteilt, dass er keinen Bauchspeck angelegt habe, sondern auf Wahlveranstaltungen eine kugelsichere Schutzweste trage. Bei einer von Strache in Auftrag gegebenen Skulptur wird der Bauch jedenfalls keine Rolle spielen. Laut FORMAT-Informationen hat der österreichische Künstler Carlo Wimmer eine Büste vom Politiker angefertigt. Damit will sich Strache selbst ein Denkmal setzen.

Büste auf Facebook

Ein Foto der Skulptur hat Strache vor wenigen Wochen selbst auf Facebook gestellt. Ganz fertig ist das Kunstwerk allerdings noch nicht. Rund zwanzig Zentimeter breit und fünfzig Zentimeter hoch soll die Bronzebüste werden, von der sich einige von H.-C.s aktuell 4.968 Facebook-Freunden begeistert zeigen. „Sieht echt gut aus“, urteilt zum Beispiel eine junge Dame. Auch Strache spricht in seinem Facebook-Kommentar von einer unglaublichen künstlerischen Leistung. Zu FORMAT sagt er: „Es ist eine ungewöhnliche, aber große Ehre, von Wimmer porträtiert zu werden.“

Seine Liebe zu sich selbst kommt aber nicht überall gut an, Kritiker sind nicht nur beim politischen Gegner zu finden. Die Frage, wer die Kosten für die Büste trägt – Experten zufolge sind es zwischen 17.000 und 25.000 Euro –, erhitzt die Gemüter: Strache selbst sagt, die Büste sei „ein Geschenk von Freunden aus der Wiener FPÖ-Landesgruppe“.

Und wo sieht man das Werk dann ab Oktober? Ein Facebook-Freund schlägt den Wilhelminenberg vor; Strache selbst meint: „Wie wär’s mit dem Wiener Rathausplatz?“ Da dürfte Bürgermeister Häupl dann doch noch etwas mitzureden haben.

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