Politiker: Image ist schlechter als das von Prostituierten

Politiker: Image ist schlechter als das von Prostituierten

Einer Umfrage zufolge liegt das Image der Politiker deutlich unter jenem von Immobilienmaklern, Bankern und sogar Prostituierten.

Wien. Das Image des Politikerberufs ist auf einem Allzeittief angelangt. Im Vergleich mit anderen Berufsgruppen, die in letzter Zeit mit Skandalen zu kämpfen hatten oder ein notorisch schlechtes Image haben, liegen die Politiker nur noch knapp vor den Lobbyisten, berichtet das Wirtschaftsmagazin „trend“ in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Ein negatives Image haben etwa auch Finanzberater, Banker, Unternehmensberater oder Lobbyisten. Deutlich positiver wird dagegen in der market-Umfrage für den „trend“ der Beruf der Prostitution bewertet. Den Lehrern schadet die aktuelle Diskussion verhältnismäßig wenig.

Die Ergebnisse der market-Umfrage für den „trend“ im Detail - Saldo aus (sehr) guter und (sehr) schlechter Meinung (+100 = 100% gute Meinung; 0 = ausgeglichen):

Am positivsten bewertet wurden Ärzte (+80%), gefolgt von Rechtsanwälten (+46%), Lehrern (+40%), Journalisten (+21%), Pfarrern (+14%), Beamten (+4%) und eben Prostituierten (+1%).

Imageprobleme haben hingegen Unternehmensberater (-7%), Banker (-18%), Versicherungsvertreter (-19%), Gebrauchtwagenhändler (-21%), Immobilienmakler (-30%), und Finanzberater (-34%). Mit einem Negativ-Wert von -65% liegen Politiker ganz am Ende der Image-Skala. Übertroffen wird diese Antipathie nur noch der gegenüber Lobbyisten (-67%).

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