Was bringt uns die EU? FORMAT zeigt Gewinner und Verlierer des Europa-Clubs

Teuer ist er nicht, der Club EU. Genau 42 Euro und 50 Cent kostet jeden Österreicher die Mitgliedschaft im Jahr. Dafür gibt es eine Gemeinschaft mit weiteren 500 Millionen Personen, Reisefreiheit in alle Winkel des Clubgebietes, die Möglichkeit, grenzüberschreitend zu handeln und zu arbeiten, sowie eine ganze Palette an Förderungen.

Österreich hat von seiner zehnjährigen Mitgliedschaft deutlich profitiert. Trotzdem fragen sich immer mehr Österreicher, ob diese Mitgliedschaft wirklich klug war: Vom Friedensprojekt habe sich die EU zu einem fernen Apparat entwickelt, der nur großen Unternehmen nütze und die Bürger mit ihren sozialen Anliegen links liegen lasse. Zu schnell sind zu viele Neue aufgenommen worden, die Administration ist bürokratisch, und die Clubführung der Regierungschefs mauschelt gerne hinter verschlossenen Türen, um die Bürger dann vor vollendete Tatsachen zu stellen. Seit sie dafür in Frankreich und den Niederlanden zweimal ein „Nein“ kassierten und sich daraufhin in die Haare gerieten, wird wieder offen die Frage gestellt: Brauchen wir die EU-Mitgliedschaft überhaupt? Was hat sie uns gebracht? Und sollte das Ganze nicht ganz anders aussehen?

Pikanterweise ist es gerade jener Mann, der turnusmäßig die Präsidentschaft übernimmt, der diese Tabufragen am lautesten stellt. Tony Blair, Premier Großbritanniens, startet mit unbotmäßigen Ansagen in seine Amtszeit und verärgert damit die ältesten Clubveteranen Frankreich und Deutschland: Zu teuer sei die EU. Es werde zu wenig für die Arbeitnehmer getan und zu viel Geld verschwendet. Blairs Angriffsziel Nummer eins ist die einzige Politik, die zur Gänze von der Clubleitung in Brüssel verwaltet wird: das Agrarsystem. „Die Queen und Prince Charles bekommen 1,3 Millionen Förderungen im Jahr. Ist das fair?“, poltert Blair klassenkämpferisch.

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