Volle Kriegskassen: Die Parteien investieren 36 Millionen Euro in den Wahlkampf 2006

36 Millionen Euro investieren die Parteien in den Wahlkampf ’06. Wofür geben sie das Geld aus? Und vor allem: Wie finanzieren sich die Parteien wirklich?

Als FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am Dienstag das offizielle Ergebnis seines Anti-EU-Volksbegehrens präsentierte, da musste er ein nicht gerade erfolgreiches Investment bilanzieren: Gerade einmal 258.000 Österreicher hatten unterzeichnet. Angesichts der knapp zwei Millionen Euro, die die FPÖ für die PR des Volksbegehrens ausgab, war das ziemlich wenig. Denn unterm Strich kostete damit jede Unterschrift Straches Mannschaft fast zehn Euro.

Für die finanzschwache FPÖ ist das eine enorme Summe, zumal in diesem Jahr noch ein Nationalratswahlkampf ansteht. Und dieser wird es in sich haben: Bei der „Mutter aller Schlachten“ („News“) werden die Parteien mit dem Geld nur so um sich werfen, denn zu viel steht für die Parteien auf dem Spiel: SPÖ und ÖVP wollen den Kanzler, die Grünen endlich an den Kabinettstisch und BZÖ und FPÖ den jeweils anderen politisch ins Out bugsieren.

Geiz ist dabei für die Parteien alles andere als geil – die Nationalratswahl ’06 wird zum teuersten Wahlkampf aller Zeiten werden. Mehr als 35 Millionen Euro werden die fünf Parteien laut Beobachtern in die Schlacht werfen.

„Acht bis zehn Millionen“ will die ÖVP-Bundespartei laut Generalsekretär Reinhold Lopatka für den Wahlkampf ausgeben. SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures rechnet für ihre Partei mit „sieben Millionen Euro“. Bei beiden Großparteien kommen aber noch drei bis fünf Millionen Euro aus den Landesparteien und Interessenverbänden dazu.

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