Verkaufsprofis sind gefragt wie nie! Was sie können müssen und wie viel sie verdienen

Heulende Motoren, verbrannter Gummi, Adrenalin pur. Wenn bei Formel-1-Rennen die Boliden in die Boxen rasen und die Mechaniker in Sekundenschnelle die Reifen wechseln, steht Christoph Wachmann als aufmerksamer Beobachter in der zweiten Reihe hinter dem Boxen-Personal. Dabei würde man einen Mann seiner Profession dort gar nicht erwarten: Wachmann, 31, ist Verkäufer.

Als Key Account Manager des steirischen Formel-1-Zulieferers Pankl-Racing-Systems verkauft Wachmann Spezial-Pleuelstangen oder Kurbelwellen an Rennställe wie Ferrari, BMW oder Toyota. Die Hälfte der Teams ordert bei ihm. Um im Rennen zu bleiben, muss auch er ständig Vollgas geben. „Ich muss vor meinen Kunden wissen, was sie brauchen. Wenn ich etwa von einer Reglementänderung erst aus der Presse erfahre, bin ich zu spät dran.“

Verkaufsprofis mit Netzwerker-Qualitäten, fachlichem Know-how und dem in dieser Profession erforderlichen Killerinstinkt sind derzeit gesucht wie schon lange nicht mehr. Denn in den vergangenen Jahren der Wirtschaftsflaute hatten in den Unternehmen die Finanzer und Controller das Sagen. Inzwischen sind die meisten Firmen bis auf die Knochen heruntergespart, weshalb jetzt dem Vertrieb die große Stunde schlägt. Allein die Allianz-Versicherung sucht 500 Top-Verkäufer für Finanzdienstleistungen, auch Stellenangebote für Verkäufer für EDV-Lösungen, Immobilien, Anzeigen oder gar Industrieanlagen und Flugzeuge bleiben oft genug unbeantwortet.

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