Renditen für Ihre Abfertigung

Anfang 2003 wurde das neue Abfertigungssystem eingeführt. Seitdem versuchen so genannte Vorsorgekassen das Vermögen ihrer Beitragszahler möglichst rasch zu vermehren. FORMAT zieht eine erste Bilanz.

Seit 1. Jänner 2003 gilt das Rucksackprinzip. In der bislang einschneidendsten Änderung der betrieblichen Vorsorge wurde die Abfertigung nach intensiven Verhandlungen der Sozialpartner komplett neu geregelt. Mittlerweile ist die „Abfertigung neu“ für mehr als eine Million Arbeitnehmer Realität, und in etwa zwei Jahren werden die Mitarbeiter, für die die alte Regelung gilt, bereits in der Minderzahl sein.

Die wesentlichsten Änderungen gegenüber dem früheren System: Wurde bislang nur bei Dienstgeberkündigung Abfertigung bezahlt, so erwirbt man nun Monat für Monat einen Abfertigungsanspruch, der nicht wieder verloren geht. War die Höhe der Abfertigung bisher gesetzlich festgelegt und von der Länge des einzelnen Dienstverhältnisses abhängig, so werden nun vom Arbeitgeber 1,53 Prozent des Bruttolohnes in eine so genannte Mitarbeitervorsorgekasse (MVK) eingezahlt, die dieses Geld durch professionelle Veranlagung vermehren soll. Dieser Betrag wird sozusagen wie in einem Rucksack von Job zu Job mitgenommen, egal, unter welchen Umständen ein Dienstverhältnis gelöst wird.

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