Neue Kultur-Metropolen im Osten: Zwischen Tradition und redikaler Moderne

Welche Kulturtermine Sie in den neuen Ländern wahrnehmen sollten. Welche EU-„Events“ ab 1. Mai auch bei uns zu sehen sind. Und was die Künstler in Prag, Riga & Co von der EU-Erweiterung haben.

Der Dirigent Mariss Jansons? Ein Lette. Magdalena Kozená, die gefeierte Dorabella der Salzburger „Così“-Inszenierung? Eine Tschechin. Und Elina Garanca, die schöne Blonde, die derzeit in „Falstaff“ und nächste Saison im „Werther“ an
der Wiener Staatsoper singt, ist Lettin. Volksopern-Liebling Annely Peebo wiederum stammt aus Estland.

Tolle Künstler aus den östlichen Nachbarländern „gab es immer und wird es immer geben“, sagt der im rumänischen Temesvar geborene Wiener Staatsoperndirektor Ioan Holender. Und auch die Tatsache, dass die Mittelmeerinsel Malta immer wieder große Talente – wie den 25-jährigen Tenor Joseph Calleja, der gerade in den Partien des jungen Pavarotti glänzt – in alle Welt entsendet, hat noch lange nichts mit der EU-Erweiterung zu tun. Sehr wohl könne die EU den talentierten jungen Künstlern in den „neuen Ländern“ aber helfen, den Status der „kulturellen Prostitution“ zu überwinden, so Holender. Sprich: Wer gut ist, sollte sich künftig nicht mehr für einen Pappenstiel westlichen Tourneemanagern verkaufen müssen. Wer gut ist, soll auch in Prag, Tallinn oder Budapest gut leben können.

FORMAT schildert, in welchen neuen EU-Metropolen Sie auf künstlerische „Talentsuche“ gehen können, welche Kulturtermine Sie dort wahrnehmen sollten und welche entsprechenden Events – von den Festwochen-Gastspielen bis zum Kunstprojekt „EU & YOU“ – Sie hierzulande besuchen müssen.

Die ganze Story finden Sie im neuen FORMAT
PLUS: Der Wiener Staatsoperndirektor Ioan Holender schildert die Vorteile – aber auch die Gefahren – der EU-Erweiterung für die Kultur.

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