Krieg der Konsolen: Xbox gegen Playstation

Es wurde geschoben, geschrien und gedrängt. Dann waren sie weg, allesamt. Wenige Stunden nach ihrer Markteinführung am 22. November in den USA war die Xbox 360 komplett ausverkauft. In den darauf folgenden Wochen spielten sich bei den Verkaufsstarts in Asien und Europa ähnliche Szenen ab: Auch hier mussten viele Spielefreaks auf spätere Lieferungen vertröstet werden und ohne das Objekt ihrer Begierde wieder abziehen.

Die Xbox 360 ist der erste Botschafter einer neuen Generation von Videospielkonsolen, die in den nächsten zwölf Monaten weltweit die Wohnzimmer erobern soll. Vor allem aber ist sie Microsofts Speerspitze bei dem Versuch, dem Spielekönig Sony den Kampf anzusagen. Denn auch wenn der Name Microsoft in anderen Marktbereichen quasi als Synonym für eine Monopolstellung gilt, gelang es dem Gates-Konzern bisher nicht, am rund 20 Milliarden Dollar schweren Markt der Videogames Fuß zu fassen und die Vormachtstellung von Sonys PlayStation zu gefährden. Mit der Xbox 360 soll das nun anders werden: „Wir wollen Sony als Nummer eins ablösen“, gibt Thomas Kritsch, Marketingmanager der Xbox in Österreich, die Marschrichtung vor.

Mehr als zweihundert Millionen Stück hat Sony mit den ersten beiden Modellen der PlayStation weltweit unters Volk gebracht. Microsofts erster Versuch in Sachen Spielkonsolen, die im Jahr 2001 lancierte Xbox, darf mit vergleichweise mickrigen 22 Millionen Stück als gescheitert bezeichnet werden.

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