Good Morning Vietnam

Mehr als 30 Jahre nach dem Krieg herrscht in Vietnam Aufbruchstimmung. Ein faszinierendes Land abseits des Massentourismus mit einer der spannendsten und besten Küchen der Welt.

Sie sind keine 20 Zentimeter hoch und meistens aus Plastik. In allen Farben stehen sie auf den Gehsteigen herum, wer sich draufsetzen will, muss wie beim Skifahren tief in die Hocke gehen. Das wirkt zunächst ziemlich lächerlich, wer will schon auf mickrigen Kinderhockern auf der Straße sitzen.

Doch nach einigen Tagen sind einem die Sesselknirpse richtig ans Herz gewachsen. Die Ministühle sind eine Art Wahrzeichen der vietnamesischen Gastronomie, einprägsame und unverzichtbare Utensilien ambulanter Verpflegungsstätten.

Die Vietnamesen lieben ihre Straßenküchen. Schon in der Früh sitzen sie rund um die Suppentöpfe und schlürfen lustvoll eine von zweihunderttausend verschiedenen Nudelsuppen mit Rindfleisch. In Vietnam wird ständig gegessen, überall und an jeder Ecke. Ob auf der Straße, auf den Märkten, in den unzähligen Restaurants oder den feinen Gourmettempeln der Luxushotels – Vietnam bietet eine der faszinierendsten Küchen Asiens.

Wohl auch deshalb gilt das Land längst nicht mehr nur als Geheimtipp für Abenteuerlustige, die nach den letzten Plätzen abseits des touristischen Mainstreams fahnden. Mehr als 30 Jahre nach einem der schmutzigsten Kriege der Weltgeschichte präsentiert sich Vietnam in einer sagenhaften Aufbruchstimmung. Das touristische Angebot ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Die Bandbreite reicht heute von spottbilligen Unterkünften bis zu feudalen Bettenburgen wie dem mondänen Luxusresort Ana Mandara am weißen Sandstrand von Nha Trang.

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