FORMAT exklusiv: UniCredit plant die Neuorganisation des BA-CA-Ostgeschäfts

Die Mailänder UniCredit plant nach der Übernahme der Münchner HypoVereinsbank (HVB) einen radikalen Konzernumbau in Österreich und CEE (Zentral- und Osteuropa). Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.

Der Konzernumbau wird in dem FORMAT exklusiv vorliegenden, 60-seitigen "Business Combination Agreement between HypoVereinsbank and UniCredit" (BCA) dokumentiert.Die Zusammenschlussvereinbarung formuliert das strategische Ziel, die einzelnen Osteuropa-Töchter mittelfristig aufzuwerten. Ähnlich wie in Italien, Deutschland und Österreich will UniCredit-Boss Alessandro Profumo laut FORMAT in der Region CEE eigenständige, "regionale Einheiten" entstehen lassen - mit Berichtsweg nach Mailand. Für die als Leitgesellschaft für Zentral-und Osteuropa fungierende Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) bedeutet das einen Machtverlust auf Raten.

In Polen soll der BCA-Plan als erstes durchgeführt werden. Das aus der Fusion von Bank BPH (BA-CA) und Bank Pekao (UniCredit) hervorgehende, neue Kreditinstitut soll die erste neue regionale Einheit sein. Ein UniCredit-Manager gegenüber FORMAT: "Profumo hat angeboten, dass die Polen innerhalb der UniCredit Group den gleichen Status wie die Deutschen bekommen. Das war nötig, um den politischen Widerstand gegen den HVB-Deal einzudämmen."

Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von FORMAT!

Im März 2017, kurz nach seinem 67. Geburtstag, wird Karl Sevelda den Vorstandsvorsitz bei der RBI zurücklegen, die er in den letzten vier Jahren erfolgreich schrumpfte. Er war sein ganzes Berufsleben lang Banker bei CA und Raiffeisen, unterbrochen von einem Ausflug zu FPÖ-Vizekanzler Norbert Steger (1983-85).

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