FORMAT: Riess-Passer hilft FP-Tirol im Wahlkampf

Überraschung beim FORMAT-Interview: Die scheidende Vizekanzlerin wird als FP-Wahlkampfhelferin auftreten. Susanne Riess-Passer will in Tirol für blaue Stimmung sorgen: "Ich werde meinen Freunden in meiner Heimat helfen so gut ich kann." Außerdem klingt leise Kritik an Haider an: "Ich hätte mir gewünscht, dass er auch Spitzenkandidat wird."

Riess-Passer formuliert im Interview ihre Enttäuschung, dass nicht Jörg Haider Spitzenkandidat für die Nationalratswahlen wurde und wirft ihrem Nachfolger mangelnde Konsequenz vor: "Ich hätte es mir auch gewünscht, dass er Spitzenkandidat wird. Wenn er den Kurs vorgibt, sollte er ihn auch dem Wähler präsentieren. Das wäre konsequent."

Als ihren größten politischen Fehler bezeichnet Riess-Passer die Unfallrentenbesteuerung: "Die Entscheidung wurde unter Zeitdruck gefällt und wir haben uns nicht genügend damit auseinandergesetzt, welche Konsequenzen das hat. Das ist allen so gegangen, auch Jörg Haider, der in diese Entscheidung eingebunden war."

Das ausführliche Interview lesen Sie im neuen FORMAT.

Im März 2017, kurz nach seinem 67. Geburtstag, wird Karl Sevelda den Vorstandsvorsitz bei der RBI zurücklegen, die er in den letzten vier Jahren erfolgreich schrumpfte. Er war sein ganzes Berufsleben lang Banker bei CA und Raiffeisen, unterbrochen von einem Ausflug zu FPÖ-Vizekanzler Norbert Steger (1983-85).

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