FORMAT: Post plant nach Börsengang Filialschließungen und Personalabbau

Die Österreichische Post AG plant für die Zeit nach dem Börsengang Postamtschließungen und Mitarbeiterabbau. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.

Ein FORMAT exklusiv vorliegendes "Protokoll der 41. Sitzung des Aufsichtsrates der Österreichischen Post AG am 15.Dezember 2005" dokumentiert die Pläne des Vorstandes: "Für das Jahr 2006 sollen weitere 40 bis 45 Postfilialen, vor allem in Bezirkshauptstädten, neu adaptiert oder verlegt werden (...) weitere 47 Postfilialen (sollen) über den Beobachtungszeitraum von etwa einem Jahr noch weiter offen bleiben (...) Auf Grund von Initiativen einiger Bürgermeister können einige dieser betroffenen Postämter in die schwarzen Zahlen gebracht werden. Da die Frist Mitte 2006 auslaufen und dies relativ knapp vor den Nationalratswahlen sein wird, wird es wahrscheinlich zu einer Verlängerung des Beobachtungszeitraumes kommen." Danach sollen laut FORMAT die Schließungen beginnen.

Für das Jahr 2006 sind außerdem der Abbau von 468 Arbeitsplätzen und darüber hinaus die Auslagerung von Post-Bediensteten in so genannte Job Center beschlossene Sachen. An dieser Personalpolitik wird auch für die Zeit nach dem Börsengang festgehalten. "Dass Ende 2007 die Rückstellung für Personalanpassung insgesamt zirka 220 Millionen Euro betragen wird" (Protokoll), ist eine wesentliche Auswirkung der Personalabbaupläne auf die künftige Post-Bilanz.

Die Gespräche über den Takeover des deutschen Gefahrengutlogistikers Trans-O-Flex gehen laut FORMAT in die entscheidende Phase. Post-Vorstandsvorsitzender Anton Wais will sich aus börseprospektrechtlichen Gründen dazu nicht äußern. Im Aufsichtsratspapier heißt es zur Causa Trans-O-Flex: "Wais berichtet, dass der Vorstand der Post AG im Zuge der Kooperationsgespräche mit dem Eigentümer von Trans-O-Flex auch sein grundsätzliches Interesse an einer Beteiligung der Post AG an trans-o-flex signalisiert hat."

Die gesamte Story finden Sie im aktuellen FORMAT!

Im März 2017, kurz nach seinem 67. Geburtstag, wird Karl Sevelda den Vorstandsvorsitz bei der RBI zurücklegen, die er in den letzten vier Jahren erfolgreich schrumpfte. Er war sein ganzes Berufsleben lang Banker bei CA und Raiffeisen, unterbrochen von einem Ausflug zu FPÖ-Vizekanzler Norbert Steger (1983-85).

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