FORMAT-Exklusiv: Offert aus der Ukraine - Angebot für Bank Burgenland deponiert

Ein Konsortium aus der Ostukraine hat ein Angebot zum Kauf der Bank Burgenland deponiert und will die marode Landesbank um 140 Millionen Euro übernehmen sowie eine Kapitalerhöhung von bis zu weiteren 100 Millionen finanzieren. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.

Laut FORMAT handelt es sich bei den Bietern um zwei milliardenschwere Unternehmensgruppen: das Stahlkonglomerat Ilyich Iron and Steel Works in Mariupol (70.767 Mitarbeiter, 2,5 Milliarden Euro Umsatz, 335 Millionen Gewinn) sowie den Mischkonzern Ukrpodshipnik aus Donezk (22.000 Mitarbeiter, eine Milliarde Euro Umsatz, 85 Millionen Gewinn) samt der vor drei Jahren gegründeten Active-Bank in Kiew.

Sergiy Klyuyev, der gemeinsam mit seinem Bruder Andriy 95,66 Prozent der Aktien von Ukrpodshipnik besitzt und als Sprecher des Konsortiums auftritt, bestätigt gegenüber FORMAT: "Wir haben uns sehr kurzfristig dafür entschieden, ein überaus attraktives Angebot zu legen." Zum Klyuyev-Imperium zählt in Wien bereits die seit 2001 im sonstigen Wertpapierhandel der Wiener Börse notierende Rohstoffhandelsgesellschaft Slav AG.

Noch mehr Infos finden Sie in der FORMAT-Ausgabe Nr. 49!

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