FORMAT-Chrono-Award: Modische Zeit-Zeugen

Zum heurigen Chrono-Award bringt FORMAT die neuesten Uhrentrends.

Dieser Uhr sieht man ihren Wert durchaus an: italienische Renaissance-Architektur, ein Gehäuse mit 62 Brillanten, 18 Karat Gold. Die „Große Arkade“ von Lange & Söhne ist nicht nur eines der Uhrenmodelle, die für die Juroren des diesjährigen FORMAT-Chrono-Awards zur Auswahl standen, sie ist auch ein Beispiel für einen der aktuellen Trends in der Uhrenbranche: Offensichtlich wertvolle Zeitmesser, mit Edelsteinen verziert, sind derzeit gefragt wie nie. Wer sich eine teure Uhr leisten kann, will offenbar herzeigen, was er am Arm trägt.

Die Tendenz der letzten Jahre zu eher schlicht wirkenden Modellen als Ausdruck von Understatement scheint vorbei. Mit Juwelen bestückte Chronometer des oberen Preissegments sorgen bei fast allen Herstellern von Exklusivmarken derzeit für gute Verkaufszahlen.

Zeuge für Luxus und hohe Uhrmacherkunst. Mindestens ebenso gefragt: Uhren in Rotgold. In Italien bereits der Renner, hat sich jetzt auch in Österreich die Nachfrage nach Modellen aus edlen Materialien verstärkt – vor allem bei Damenuhren. Fast alle Exklusivmarken haben neue Zeitmesser aus Rotgold im Programm, wie etwa Blaincpain, Audemars Piguet, Lange & Söhne, Omega und Glashütte Original. Eines der herausragendsten Modelle aus diesem Produktsegment stammt dabei von Girard-Perregaux: die sichtbar aufwendige und an Extras nicht gerade arme „Vintage Tourbillon XXL Magistral“. Dieses Prunkstück ist ein zur Uhr gewordener Zeitzeuge für Luxus und hohe Uhrmacherkunst und verkörpert dabei gleich einen weiteren Trend: jenen zu mechanischen Uhren mit allen erdenklichen „Komplikationen“ (komplizierte mechanische Konstruktionen für Zusatzfunktionen) wie Tourbillon oder ewiger Kalender.

Die ganze Story finden Sie im neuen FORMAT
PLUS: Die Jury des Chrono-Award
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