FORMAT: Asfinag droht Klage wegen Vergabe des A5-Milliardenauftrags

Noch ehe der Aufsichtsrat der Autobahngesellschaft Asfinag die Entscheidung über die Auftragsvergabe der A5, die Wien mit der tschechischen Grenze verbindet, trifft, droht der unterlegene Bieter Akor mit Klagen. Wie FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat das Bieterkonsortium unter Führung von Strabag und Raiffeisen in einem vierseitigen Brief von 20. Juni rechtliche Schritte gegen die Asfinag angekündigt. Der Bestbieter Alpine-Mayreder konnte vor allem darum um über 100 Millionen Euro günstiger offerieren, weil dessen Finanzierungskosten sehr niedrig sind.

Akor behauptet nun, getäuscht worden zu sein, weil sie Informationen über zulässige Finanzierungsformen viel zu spät erhalten hätten. Akor fordert von der Asfinag einen sofortigen Stopp der Vergabe und eine Neuausschreibung.

Laut FORMAT heißt es in dem an den Aufsichtsrat der Asfinag gerichteten Schreiben wörtlich: "Auch in vergaberechtlicher Sicht stellt die von Asfinag gewählte Vorgangsweise einen groben Rechtsbruch dar."

Noch mehr Infos finden Sie in der aktuellen Ausgabe von FORMAT!

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