Flöttl gegen die SPÖ

Die SPÖ wehrt sich jetzt mit Klagen gegen die Bawag-Vorwürfe von ÖVP und BZÖ. Und Franz Vranitzky erklärt im FORMAT-Interview seine Beratertätigkeit für Wolfgang Flöttl.

Franz Vranitzky hatte sich seinen Urlaub anders vorgestellt. Statt Golf zu spielen, hängt er tagelang am Telefon. Noch dazu im fernen Kreta.

Vranitzky, ehemaliger Bundeskanzler und Ex-SPÖ-Chef, hat von Investmentbanker Wolfgang Flöttl vor sieben Jahren umgerechnet 72.674 Euro für Beratung im Zusammenhang mit der Euro-Einführung bekommen. Nun steckt er mitten in Anschuldigungen, er habe vom in der Bawag-Affäre beschuldigten Flöttl Geld zur Weiterleitung an die SPÖ genommen. Jedenfalls habe Vranitzky keine Leistungen für die Million Schilling erbracht. Auch über andere Kanäle sei Geld an die SPÖ geflossen, sagt Flöttl, nennt aber keine Details. Vranitzky dementiert heftig.

Im Wahlkampf ist dies für die politischen Gegner ein gefundenes Fressen. Die Veröffentlichung dieser Informationen eine Woche nachdem Vranitzky als Schirmherr des Personenkomitees für den SPÖ-Spitzenkandidaten Alfred Gusenbauer präsentiert worden war, scheint nicht zufällig. Schon seit Wochen heißt es in politischen Kreisen, da komme noch etwas. ÖAAB-Generalsekretär Werner Amon will seit Wochen in zahlreichen Aussendungen Zusammenhänge zwischen dem Bawag-Spekulationsskandal und der SPÖ herstellen.

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