Feiertag im Burger-Reich

McDonald’s wird 50. Nachdem mit Burger und Pommes Milliarden erwirtschaftet wurden, entdeckt der Supersize-Konzern nun seine Sorge um die Volksgesundheit.

Ein makelloses Gebiss gräbt sich in ein fleischlaberlgefülltes Doppelweckerl. „Ich liebe es“, schallt es aus dem Off, bevor Heidi Klum glückselig in die Kamera strahlt. Auch wenn nicht alle Kunden ihre Burger so repräsentativ verspeisen wie das deutsche Supermodel im aktuellen TV-Spot, sieht man bei McDonald’s dieser Tage dennoch Grund zu feiern: Der Supersize-Konzern wird 50.

Ein Jubiläum, das auch in Österreich nicht unbeachtet vorübergehen kann: Am 28. April trifft sich die Austro-Society im ewig schicken Etablissement Ronacher, um mit „Rat Pack“-Imitatoren und Burger-Buffet einem halben Jahrhundert Schnellimbiss gebührend zu huldigen.

Doch am Höhepunkt der weltweiten Feiern kann sich McDonald’s mit 48 Millionen Kunden täglich nicht nur am Gipfel des Fast-Food-Olymps wähnen – der 50. Geburtstag bedeutet das Ende einer Ära. Denn der Konzern muss dem neuen globalen Gesundheitsbewusstsein Tribut zollen und bereitet eine grundlegende Änderung seines Produktportfolios vor.

zum Millionär, die auch dem heutigen Weltkonzern McDonald’s anhaftet. 1954 lernt der damalige Haushaltsgeräte-Vertreter Ray Kroc die Brüder Dick und Mac McDonald kennen, die in Illinois ein Schnellrestaurant betreiben. Er wird Franchisenehmer, eröffnet 1955 sein erstes eigenes Restaurant. Viele weitere folgen. 1958 sind bereits einhundert Millionen Hamburger verkauft.

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