,,Es ging uns nur ums Geld‘‘

Betandwin-Höhenflug: Ein FORMAT-Gespräch mit Norbert Teufelberger und Manfred Bodner, den Vorständen des Sportwettenunternehmens, über Vorwürfe illegalen Glücksspiels in Gibraltar, die Kursexplosion der Aktie, Rückzugspläne von der Wiener Börse und ihren Umgang mit Erfolg und Geld.

Format: Herr Bodner, Herr Teufelberger, Sie führen ein Unternehmen mit 250 Mitarbeitern, das innerhalb weniger Monate fast 1,5 Milliarden Euro Börsenkapitalisierung aufweist. Wie geht das?
Bodner: Wir sind in der am stärksten wachsenden Branche tätig, und seit etwa einem halben Jahr sind die großen Investoren auf uns aufmerksam geworden. Im Dezember waren wir auf einer Investorenkonferenz in New York. Der Kurs lag bei 22 Euro je Aktie. Dort waren wir das begehrteste Thema.
Teufelberger: Bei unserer Rückkehr aus Amerika war der Kurs dann schon bei 30.
Format: Dann kam der deutsche Wettskandal – der Kurs hat sich fast vervierfacht. Verstehen Sie, dass Leute da schon Mutmaßungen über eine Blase anstellen?
Teufelberger: Das war echter Zufall. Ich war am 14. März bei einer Konferenz der Deutschen Bank, wo ich 16 Einzelgespräche mit institutionellen Großinvestoren an einem Tag hatte. Es herrscht eine unglaubliche Nachfrage nach dieser Industrie und speziell nach Betandwin. Da lag der Kurs noch bei 58. Dann ging es innerhalb einer Woche auf 100 hinauf.
Bodner: Großinvestoren haben sich davon nicht abhalten lassen. Die sagen, die Liberalisierung des Glücksspielmarktes ist europaweit nicht aufzuhalten. Wenn wir noch zumindest drei Jahre so weiterwachsen, sehen diese großen Fonds gewaltiges Potenzial.

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