Digital-TV: Neue Fernseh Ära

Fernsehzukunft: Das analoge terrestrische Fernsehzeitalter geht nach 50 Jahren zu Ende. Das digitale, interaktive Fernsehen bringt neue Geschäftsmodelle, aber auch neue Mitspieler auf den Markt.

Am 27. September wird Bundespräsident Heinz Fischer kein Band zerschneiden, sondern den On-Button einer Fernbedienung drücken. Wenn er damit die Digitalisierung Österreichs symbolisch einläutet, wird wohl einigen ORF-Managern ein Seufzer der Erleichterung entfahren. Das ist der Startschuss für eines der größten Projekte der jüngeren Fernsehgeschichte.

Ab diesem Stichtag wird das analoge terrestrische Fernsehen schrittweise abgedreht und durch digitales – im Fachsprech: DVB-T – ersetzt. Zunächst zu 70 Prozent, bis 2010 sollen dann 95 Prozent der heimischen Haushalte umgerüstet sein.

Damit dann niemand vor der schwarzen Glotze sitzen muss, wird ab sofort mobil gemacht, und zwar von der ORF-Techniktochter ORS, die die Lizenz für die Digitalisierung erhalten hat. Seit Wochen sind die ORS-Spitzen wie Sat-Technik-Chef Norbert Grill sowie der Marketing- und Vertriebschef Michael Weber zwischen Bodensee und Neusiedl unterwegs, um in Roadshows täglich vor Hunderten Leuten zu erklären, was die neue Fernsehwelt bedeutet. Michael Weber kann dieser Monstertour jedenfalls nur Positives abgewinnen und berichtet von begeistertem Zuspruch: „Das ist ein Jahrhundertprojekt. Denn ein Land wird nur einmal digitalisiert. Wenn die Roadmap aufgeht, werden wir zu den Musterschülern in der EU gehören.“ Abgesehen von den Engländern, denn die sind schon digitalisiert. Bis 2012 ist – von Brüssel verordnet – definitiv Schluss mit analogem Fernsehen.

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