Die Top 100 der IT-Branche

Die IT- und Telekom-Branche konnte 2004 moderat zulegen. Wachstumsmotor bleiben die Telekom-Firmen und ihre Zulieferer. Die Top-100-Liste mit Umsatz und Geschäftsfeldern.

Wenn Reinhold Karner, Chef der Tiroler Softwareschmiede KTW, findet, „dass das Investitionsverhalten nach wie vor sehr verhalten ist“, klingt das in seinem Falle durchaus kokett, zeichnet aber ein realistisches Bild der heimischen IT-Branche. Die Tiroler haben mit ihrer Firmensoftware den Umsatz um 100 Prozent auf 50 Millionen Euro glatt verdoppelt, und das ohne Zukäufe und mit nur einem Produkt, das laut Analysten mittlerweile in einer Liga mit vergleichbaren SAP- oder Microsoft-Werkzeugen spielt.

Mit solchen Umsatzsprüngen können beim alljährlichen IT-Ranking der Branchenzeitung „Computerwelt“, das diese Woche erscheint, die wenigsten Firmen aufwarten. Der konsolidierte Umsatz aller 1.001 gelisteten Unternehmen erhöhte sich von 2003 auf 2004 geringfügig um 5,4 Prozent, die Wachstumskurve hat sich damit nochmals verflacht. Und das Coverfoto der Marathonläufer hat Chefredakteur Edmund Lindau mit Bedacht gewählt: „In der Branche galt und gilt es weiter, sich wie beim Marathonlauf die Kraft über die Distanz richtig einzuteilen.“

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Im März 2017, kurz nach seinem 67. Geburtstag, wird Karl Sevelda den Vorstandsvorsitz bei der RBI zurücklegen, die er in den letzten vier Jahren erfolgreich schrumpfte. Er war sein ganzes Berufsleben lang Banker bei CA und Raiffeisen, unterbrochen von einem Ausflug zu FPÖ-Vizekanzler Norbert Steger (1983-85).

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