Die Pferdeflüsterin

Monika Langthaler-Rosenberg, Ex-Grünpolitikerin und erfolgreiche Unternehmensberaterin, ist in ihrer Freizeit „Pferdeflüsterin“. Künftig will sie in ihrer Ideenwerkstatt „Brainbows“ Pferdeflüster-Seminare für Manager anbieten.

Was haben Monika Langthaler-Rosenberg und Robert Redford gemeinsam? Beide sind politisch grün – engagiert, kämpferisch, stark mit der Natur verbunden. Beide sind Pferdeflüsterer. Er im Film, sie im Leben.

Reden ohne Worte. „Der Name Pferdeflüsterer ist eigentlich nicht ganz richtig“, korrigiert die Ex-Grünpolitikerin und nunmehrige Managementberaterin Langthaler-Rosenberg, „denn Tier und Mensch verständigen sich nicht verbal. Ein Pferdeflüsterer setzt die Körpersprache als Mittel zur Verständigung ein.“ Insofern hat jede Bewegung eine andere Bedeutung. Der Mensch muss vom Pferd als „Partnerpferd“ anerkannt werden. „Das gelingt dann, wenn man sich im Wesentlichen so bewegt, wie das die Pferde in der Herde tun“, so Langthaler.

Langthaler-Rosenbergs Liebe zu Pferden geht auf die Volksschulzeit zurück. Damals hatte sie noch kein eigenes Pferd, durfte aber bei Freunden in ihrer Heimatgemeinde Wilhelmsburg reiten. „Ich habe Pferde immer schon gerne gerochen, sie hatten stets eine beruhigende Wirkung auf mich“, erinnert sie sich. Diese „sensiblen Fluchttiere“ ließen sich im Gegensatz zum Menschen nicht täuschen.
Ein Beispiel: „Wenn ich gestresst vom Job komme, läuft mein Pferd Diana vor mir davon“, beschreibt Langthaler-Rosenberg das erstaunliche Sensorium der Pferde.
Als sie Ende der 80er Jahre nach Wien kam, fühlte sie sich nicht sehr wohl in den „urbanen“ Reitställen. „Ich hatte zwischendurch sogar Angst vor diesen nervösen Tieren, die keine offene Stallhaltung kannten.“ Bald wechselte sie in den Reiterhof Kern in Oberösterreich, wo sie auch das Pferdeflüstern kennen gelernt hat.

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