Die Money-Makerin

Heidi Klums TV-Show „Topmodel“ mag umstritten sein. Ihre Fähigkeit, Geld zu scheffeln, ist unbestritten. Wie die Deutsche zur millionenschweren Geschäftsfrau wurde.

Heidi Klum dürfte es ziemlich egal sein, ob die dürren Models in ihrer Mittwochabend-Show auf dem Privatsender Pro 7 als psychisch kranke Wracks abgestempelt werden. Es scheint sie auch nicht sonderlich zu kümmern, dass Greenpeace-Aktivisten den omnipräsenten US-Fast-Food-Giganten McDonald’s, für den das Supermodel mit makellosem Gesicht wirbt, als einen von profitgierigen Managern regierten Konzern bezeichnen. Und es erweckt auch nicht gerade den Anschein, als hätte die schöne Deutsche ein Problem damit, sich – von Machos umgeben – als schillerndes Maskottchen der Fußball-WM vor Millionen Menschen in engem Outfit zur Schau zu stellen. Denn das naive Blondchen zu spielen bringt der 32-Jährigen Geld – und das nicht zu knapp.

Das Supermodel mit dem Talent zur perfekten Selbstvermarktung gehört zu den bestverdienenden Mannequins der Welt. Selbst Namen wie Naomi Campbell, Kate Moss oder Claudia Schiffer werden mittlerweile erst nach jenem der geschäftstüchtigen Deutschen genannt. Mit TV-Spots, Fernsehshows und Fotoshootings scheffelt die langbeinige Klum Millionen.

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