Der Millionen-Jongleur

Franz Beckenbauer holte die Fußball-WM nach Deutschland. Das Kicker-Idol hat sich längst zum gewieften Geschäftsmann mit einem millionenschweren Netzwerk entwickelt.

Beckenbauer gewinnt zum dritten Mal die Weltmeisterschaft“ titelten deutsche Zeitungen, als Deutschland zum Veranstalter der Fußball-WM 2006 gewählt wurde. Doch Franz Beckenbauer, der 1974 als Spieler und 1990 als Trainer den Titel geholt hatte, wurde nicht erst als Organisationschef der WM zu Deutschlands Liebling, im Gegenteil.

Seit vier Jahrzehnten ist Beckenbauers Popularität ungebrochen und hat dabei längst nationale Bedeutung erlangt: „Die WM schafft Tausende Arbeitsplätze, bringt wichtige Infrastrukturimpulse – sie hilft, Deutschland wirtschaftlich konkurrenzfähig zu machen“, gibt sich der „Kaiser“, wie Beckenbauer genannt wird, staatstragend.

Doch nicht nur die Konjunktur in Deutschland, auch seine eigene wirtschaftliche Situation hat Beckenbauer gut im Griff. Hinter der Fassade des stets verbindlich auftretenden Fußball-Idols verbirgt sich ein gewiefter Geschäftsmann.

Geschätzte fünf Millionen Euro sollen jährlich auf das Beckenbauer’sche Konto fließen. Der Großteil kommt aus Werbeverträgen und Sponsorauftritten. „Ich habe derzeit sieben Werbeverträge, so viele wie nie zuvor“, sagt Beckenbauer, der unter anderem dem Mobilfunkanbieter O2, der Postbank und dem Stromanbieter Yello sein Gesicht leiht.

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