Der härteste Bilanztest: Welche sind Österreichs beste Unternehmen?

Die Aktien-Stars: Welche Manager steigerten den Wert ihres Unternehmens? Wer bringt Investoren die besten Renditen? Und wer hat die klarste Zukunftsstrategie?

Der Krieg ist der Vater aller Dinge. Auf den Jahressieger im diesjährigen FORMAT-Shareholder-Value-Test trifft das nicht nur im übertragenen Sinn zu. Nach der Niederlage der k. u. k. Armee 1866 in Königgrätz wurde ein Angriff der preußischen Truppen auf Linz befürchtet und der Gründung einer freiwilligen Feuerwehr zugestimmt. Mit dabei war auch Johann Rosenbauer, der nicht nur zu den Freiwilligen gehörte, sondern auch die Belieferung des neuen Vereins mit zur Brandbekämpfung notwendigem Material übernahm. Mittlerweile ist Rosenbauer, Hersteller von Feuerwehrautos, Weltmarktführer in seinem speziellen Segment, und das Management unter der Leitung von Julian Wagner demonstriert eindrucksvoll, wie Spitzentechnologie, Kundenorientierung und Kostenmanagement den Unternehmenswert steigern können.

Mit ähnlicher Ausrichtung, jedoch in einer ganz anderen Branche reüssiert auch der Sieger im Dreijahresvergleich. Im Vorjahr auf der Kurzstrecke die Nummer eins, konnte Mayr-Melnhof-Chef Wilhelm Hörmanseder diesmal den Langzeittest für sich entscheiden. Volle Konzentration auf das eigene Produkt und die Kundenwünsche sowie die erfolgreiche Eingliederung von Akquisitionen machen den Weltmarktführer in Sachen Karton zu einem hoch profitablen Wachstumsunternehmen.

Zum sechsten Mal hat FORMAT die Geschäftsberichte der wichtigsten börsennotierten Unternehmen nach anlegerrelevanten Kennzahlen analysieren lassen. Die Experten des Wiener Strategieberaters Contrast Management-Consulting durchforsteten die Bilanzen aller im Prime Market der Wiener Börse sowie der wichtigsten im Ausland notierten österreichischen Unternehmen. Ziel dieser mit einzigartigem Aufwand erstellten Studie ist es, herauszufinden, welche Unternehmen mit dem Geld der Aktionäre besonders gut umgehen, welche Manager tatsächlich den Wert ihrer Unternehmen steigern, und die Geldvernichter zu entlarven. Dabei wird der Begriff Shareholder Value nicht als ein simples Hochtreiben des Aktienkurses verstanden. Die Unternehmen müssen sich in vier Kategorien bewähren, und Chancen auf Spitzenplätze hat nur, wer hohe Eigenkapitalrenditen mit Steigerung des Unternehmenswerts, Investitionen in die Zukunft und guten Erträgen für die Anleger verbinden kann.

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