Broukal muss mit Einkommenseinbußen rechnen

SPÖ-Chef Gusenbauer präsentierte Josef Broukal als Hundert-Watt-Birne im Kabinett des Lichts. Der hochdotierte TV-Star muss als Politiker jedoch mit Einkommenseinbußen rechnen. Der Publikumsliebling verdiente bisher im Jahr rund 400.000 €. Als Minister würde er nur noch die Hälfte verdienen.

Mittlerweile mache sein ORF-Gehalt nur noch "knapp ein Drittel" des Jahres-Einkommens aus. Etwa 130.000 Euro zahlt ihm der ORF, mit all den Vorträgen und Seminaren kommt der TV-Star somit auf fast 400.000 Euro jährlich. "In Zukunft wird das natürlich nicht mehr so sein." Sollte er tatsächlich Minister werden, würde er nur noch die Hälfte verdienen.

Broukal soll Professoren-Titel bekommen!
Broukals früherer Chef, der FP-nahe ORF-Mann Walter Seledec, hat die Verleihung beantragt - allerdings vor Broukals Wechsel in die Politik, das berichtet FORMAT in seiner neuen Ausgabe.Seledecs Begründung im Wortlaut: "Josef Broukal hat durch Jahre mit seinem Bemühen, korrekte Information - verläßlich und ausgewogen - den Zusehern zu übermitteln, viel zum Ansehen des ORF beigetragen." Er bringe "Leistungen von hoher Qualität", und seine "populäre und äußerst erfolgreiche Sendung 'Modern Times'" habe ihm "in Fachkreisen höchste Anerkennung gebracht".

Sollte der Antrag, der vor Broukals Wechsel in die Politik eingebracht worden war, im Licht der jüngsten Ereignisse nicht zurückgezogen werden, nimmt er einen normalen Aktenlauf: Die Unterlagen werden von einer Universität geprüft, dann muß noch der Ministerrat zustimmen. Das wird einige Wochen dauern. So wäre es möglich, daß ein Zukunftsminister Broukal bereits selbst über die Verleihung des Titels an sich selbst mitstimmen kann.

Mehr darüber erfahren Sie im neuen FORMAT!

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