Betriebliche Vorsorge: Mehr Pension vom Chef

Vier Wege, wie Sie Ihre Altersvorsorge durch eine betriebliche zweite Säule ergänzen – und wer die besten Anbieter sind.

Früher konnten Pensionisten darauf hoffen, am Ende des Arbeitslebens 80 Prozent des letzten Gehalts vom Staat zu bekommen. Angesichts der Krise des staatlichen Pensionssystems rückt dieser Zielwert in immer weitere Ferne. Zum Glück können Hunderttausende Arbeitnehmer die wachsende Pensionslücke durch zusätzliche Pensionsbausteine ihres Betriebes schließen.

Baustein eins: die Abfertigung neu. Seit dem Jahr 2003 zahlen Arbeitgeber für alle neu eintretenden Angestellten 1,53 Prozent des Gehalts in eine Mitarbeitervorsorgekasse (MVK) ein. Die Zahl der Begünstigten beträgt derzeit bereits rund zwei Millionen. Das angesparte Kapital kann man auf zwei Weisen verwenden: Entweder man lässt sich das Guthaben im Falle einer Kündigung durch die Firma bar auszahlen – was allerdings frühestens nach drei Jahren Einzahlung möglich ist. Oder man nutzt die Abfertigung neu zum langfristigen Aufbau eines zusätzlichen Pensionsstandbeins. So bekäme zum Beispiel ein heute 20-jähriger Mann mit einem Bruttogehalt von derzeit 2.000 Euro ab dem 65. Lebensjahr laut Prognose der VBV eine lebenslange steuerfreie Zusatzpension in Höhe von 507 Euro im Monat ausbezahlt. Basis dieser Modellrechnung sind eine jährliche Gehaltssteigerung von zwei Prozent und ein Anlageertrag von durchschnittlich fünf Prozent. VBV-MVK-Chef Heinz Behacker: „Ich empfehle angesichts solcher Möglichkeiten, das Kapital in den Kassen zu belassen, zumal man im Falle einer frühen Barentnahme oft nur ein paar Hundert Euro zurückbekommt.“

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