Badener Gespräche
Trends - Strategien oder Zufälle?

Alltag raus – Österreich rein: dieser Slogan dürfte Ihnen bekannt sein. Und bald wird diese Botschaft der österreichischen Tourismus-Industrie in zehn weiteren Ländern der Europäischen Union zu hören sein. Das bedeutet immerhin eine Reichweite von insgesamt 450 Millionen Menschen.

Allerdings treten viele der neuen EU-Mitglieder selbst als Konkurrenten um die urlaubsreife Bevölkerung im neuen gemeinsamen Wirtschaftsraum auf. Was bedeutet das also für Österreich? Werden wir Anteile abgeben müssen oder überwiegt der umgekehrte Tourismus? Und was bedeutet die Erweiterung für die Arbeitsplätze im Gastgewerbe?

Antworten auf diese Fragen versuchen die Teilnehmer bei den diesjährigen Badener Gesprächen zu geben. Diskutiert werden neben den Auswirkungen der EU-Erweiterung auf das Gastgewerbe aber auch Themen wie Luxus contra Economy oder Frauenkarrieren.

Die Liste der Referenten reicht vom Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Dr. Martin Bartenstein (zugleich Schirmherr der Veranstaltung) über den niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll bis hin zu Dr. Leo Wallner , Generaldirektor Casinos Austria.

Trotz oder gerade wegen des Wachstumspotenzials der Branche, die im vergangenen Jahr rund 18 Mrd. EUR umgesetzt hat, bleibt die Finanzierung von touristischen Unternehmungen für die meist mittelständischen Betriebe eine der wichtigsten Existenzfragen.

Die neuen Kreditvergaberichtlinien („Basel II“) stellen alle kleinen und mittelständischen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Hier soll untersucht werden, welche Chancen und Risiken sich daraus für den Wirtschaftszweig Tourismus ergeben.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich rechtzeitig auf Veränderunegn einstellen zu können. Denn der Überschuss in der österreichischen Reiseverkehrsbilanz wird sich laut WIFO infolge der Erweiterung sogar noch erhöhen. So seien aus den Nachbarstaaten und neuen EU-Mitgliedern Slowenien, Ungarn, Slowakei und Tschechien sowie auch aus Polen Zuwachsraten von zehn bis 15 Prozent pro Jahr zu erwarten.

Aus diesem Grund bleiben Existenzgründungen und Betriebsübernahmen im Gastgewerbe weiterhin beliebt. Denn bereits jetzt werden über 800.000 Übernachtungen pro Jahr von Bürgern aus den neuen Nachbarländern gebucht – und das nicht nur in grenznahen Regionen.

Zahlen wie die genannten können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Gastgewerbe eine der härtesten Branchen überhaupt darstellt. Das gilt sowohl für die Arbeit selbst als auch für die starke Konjunktur- und Wetterabhängigkeit. Wenn Sie sich in der Touristikbranche engagieren, wissen Sie das – wenn nicht, sollten Sie das wissen. Ohne einen starken Partner kann man eine erfolgreiche Existenz in diesem Bereich weder aufbauen noch aufrecht erhalten.

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